Das Ende fester Preise bei Festool?

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von mikamar, 20. August 2012.

  1. mikamar

    mikamar ww-ulme

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    Hallo und guten Abend,

    über diese Info bin ich gerade gestolpert:

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    Wer hätte mit so etwas gerechnet?

    Wie geht das weiter?

    Gruß, Martin
     
  2. ted83

    ted83 ww-eiche

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    Habs vorhin auf SWR3 in den Nachrichten gehört... die liefen nebenbei und plötzlich hör ich TTS Tooltechnic... da war ich sofort ganz Ohr.

    Bin gespannt, was daraus wird... Dürfte doch auch einen Teil der Händler ziemlich ärgern - war doch ne sichere Marge?!?!

    Vielleicht fällt die nächste Preiserhöhung ja jetzt saftiger aus... die 8,2 Mios müssen ja irgendwie wieder reinkommen... :emoji_grin:

    Gruß,
    Torsten.
     
  3. schrauberman

    schrauberman ww-ahorn

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    107
    Es bleibt nur zu hoffen, dass es somit andere Hersteller abschreckt, diesen Schritt zu wagen. Wir haben hier in Deutschland eine freie Marktwirtschaft. Jeder Händler kann so kalkulieren, wie es Ihm passt. Fällt die Marge höher aus, so kann er es auch den Kunden zu guten Preisen weitergeben.
     
  4. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Hallo

    ehrlich gesagt ich fand diese Preisbindung oder wie man das auch immer nennen will nicht schlecht.
    Egal bei welchem Händler ich kaufe der Preis war fast gleich ( abhängig von Hausmesse, Jubiläum, Aktion usw.). ich versuche immer mir meinen Händler rauszusuchen und diesem treu zu bleiben.
    Der geringe Preisunterschied macht(e) es mir einfach da ich keinen Preisvergleich anstellen muss. Und wie man auch hier im Forum häufig lesen kann gibt es Zugaben in Form von Verbrauchsmaterialien oder auch anderen Handwerkzeugen).
    Das TTS allgemein zu den ehr hochpreisigen Marken gehört daran wird sich nix ändern.
    Nur ob die doch recht große Dichte an Festool-Händlern auf Dauer so bestehen bleibt ????
    Mafell Händler gibt es bei weitem nicht so viele und selbst Makita, Bosch und Dewalt werden seltener. Bei Lamello suche ich seit Monaten einen der mal ne Zeta zum Ausprobieren da stehen/ liegen hat ohne gleich dreistellige km zu fahren.
    online ja da bekomme ich die alle und wenn man die Preis tatsächlich vergleicht dann sind die auch überraschend ähnlich. Die Unterschiede stehen im Kleingedruckten.
    Bzw machen sich im fehlenden persönlichen Kontakt bemwerkbar. Vielleicht werde ich doch alt bzw bin es schon das mir reale soziale Kontakte wichtiger sind als billig und social network all around the clock.
     
  5. Marco2G

    Marco2G ww-buche

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    Sorry, aber das ist gänzlich falsch... gerade die Tatsache, dass ein Kartellamt existiert, welches eine Firma für seine Geschäftspraktiken zurecht weist, zeigt eindeutig, dass es eben keine vollwertige freie Marktwirtschaft ist.

    In einer freien Marktwirtschaft kann ein Hersteller den Preis verlangen, den er möchte. Wenn er es schafft, sich ein Monopol aufzubauen, dann hat er eben das grosse Los gezogen. Wenn er durch seinen Markennamen in der Lage ist, seinen Kunden (Zwischenhändler) solche Praktiken aufzuzwingen, schön für ihn. In der freien Marktwirtschaft steht es dem Händler schliesslich frei, keine Festool Geräte mehr zu verkaufen, oder? Darum die Bezeichnung 'freie' Marktwirtschaft :emoji_wink:. Was ihr in Deutschland, wie die meisten westlichen Länder, habt, ist eine auf Konkurrenz regulierte Marktwirtschaft.

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  6. Braunesche

    Braunesche ww-kirsche

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    Prost Mahlzeit ob das wirklich so eine gute Idee vom Handel/Bundeskartellamt war wage ich anzuzweifeln. Wir werden aber mit Sicherheit noch die eine oder andere Überraschung erleben die dann nicht so toll sein wird.
     
  7. ARON

    ARON ww-robinie

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    Moin,

    vielleicht bin ich doch zu weit Kapitalist. Wenn ein Unternehmen es durch geschickte Werbung schaft, sich ein Quasi-Monopol aufzubauen und selbst Heimwerker dazu bringt die hohen Preise zu bezahlen, dann sollte man dieses eigentlich als Erfolg werten.

    Ein Variante wäre, dass die Händler nun Druck ausüben und somit die Einkaufspreise kaputt machen. Im Endeffekt kostet das wieder deutsche Arbeitsplätze. Deutschland neigt dazu, aus gut gemeint häufig einen Schildbürgerstreich zu machen.

    Ich halte das Unternehmen aber für so stark, dass sich in der nächsten Zeit für Arbeitskräfte und die Endkunden noch nichts ändern wird. Die Zeit wird's zeigen.
     
  8. heiko-rech

    heiko-rech ww-robinie

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    Hallo,

    Benzin, Zigaretten und Bußgeldbescheide kosten auch überall fast das gleiche.

    Gruß

    Heiko
     
  9. mactrek

    mactrek ww-pappel

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    Genau, und Strom, Gas, Wasser, Energie"spar"lampen, Medizin, Müllgebühren....
     
  10. schrauberman

    schrauberman ww-ahorn

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    Die Betonung liegt auf "fast" und nicht "das Gleiche"
     
  11. narrhallamarsch

    narrhallamarsch ww-robinie

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    jeder lebt von dem, was er verdient. das geht tts und den händlern, wie auch den schreinern, angestellten und millionen anderen so.

    freie kalkulation bedeutet nicht, dass die preise zwangsläufig derart ins rutschen kommen, dass festool sich im freien fall wieder finden wird.

    die händler, die meinen, sich damit einen vorteil zu verschaffen, werden in kurzer zeit nicht mehr existieren.

    ich werde weiterhin meinen händlern treu bleiben, aber es ist gut zu wissen, dass auch mal mehr als 3% drin sind, wenn ich nicht gerade zubehör brauche. letzteres als dreingabe war immer das bessere geschäft.

    ich arbeite bei einem großen lebensmittelkonzern und dort wird seit 4 jahren immer gepredigt, preise sind sache des handels, nicht unsere. wir haben unseren handelsabgabepreis und was die anderen daraus machen, geht uns nichts an.

    das war früher anders, aber dann hat auch mal das kartellamt angeklopft und bei uns stünden 500 millionen strafe zur debatte....
     
  12. Stick69

    Stick69 ww-esche

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    Hi,
    @Carsten:
    Vielleicht werde ich doch alt bzw bin es schon das mir reale soziale Kontakte wichtiger sind als billig und social network all around the clock.[/quote]

    Unterschreibe ich so, wie es da steht.

    Inwieweit sich da jetzt was ändert und in welchem Maße, wird sich ja dann zeigen. Mir sind 10-15 % Preisnachlass allemal lieber, als irgendwelche Naturalrabatte, die erinnern mich immer so ein bisschen an den Fischmarkt- und dann kriegste das noch und das noch und das noch- und am Ende hat man Fisch ohne Ende, der dann in den Ecken rumgammelt. Letztendlich kann TTS seine Produkte ja immer noch für den gleichen Preis verkaufen, am Ende ändert sich ja dann die Marge für den Händler. Jetzt den Untergang des Abendlandes zu beschwören und von Händlerpleiten zu reden, weil sie dem Kunden Rabatte einräumen, halte ich für etwas überzogen. Und das wir eine einigermaßen freie Marktwirtschaft haben liegt vielleicht auch gerade daran, dass es soetwas wie das Kartellamt gibt, welches dann hier und da mal ordnend eingreift.

    so long

    Stick
     
  13. threedots

    threedots ww-robinie

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    Jetzt haben wir also das lang ersehnte Ende der Preisbindung. Was der Markt daraus macht, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten erleben.

    Aber egal wie es kommt, ich bleibe meinem Händler vor Ort treu, dort gibt's nämlich auch mal am Wochenende Ersatz, wenn es notwendig sein sollte. Und die Preise für Neugeräte werden zukünftig verhandelbar, so wie es bei den anderen Produktgruppen auch der Fall ist.

    LG

    threedots
     
  14. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    Die Konkurrenz bzw. die Mitbewerber regulieren überall den Preis. Angebot und Nachfrage halt.

    Es wurde auch Zeit, dass ein Kartellamt dort eingreift. Was sich für den Endkunden preislich verändert, werden wir sehen. Ich denke nicht allzu viel.

    Grüße
    Uli
     
  15. Marco2G

    Marco2G ww-buche

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    Der Punkt ist, dass in einer freien Marktwirtschaft NUR Angebot und Nachfrage bzw. Konkurrenz den Markt bestimmt. In einer freien Marktwirtschaft ist ein Monopol nicht etwa eine Sache, welche von bösen Managern in satanischen Ritualen herbei gesehnt wird, sondern es ist das erklärte Ziel jeder einzelnen Unternehmung.

    Da man uns aber glauben machen möchte, das Volk habe das Sagen und sei König Kunde, wurde ein Kartellamt eingerichtet, welches regulierend in den Markt eingreift und starke Unternehmen bremst oder schwächere stützt, um Konkurrenz künstlich zu stärken.

    Das ist keine freie Marktwirtschaft. Man darf sich von dem Wörtchen 'frei' eben nicht verwirren lassen. Nicht alles, was frei ist, ist gut :emoji_wink:.
     
  16. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    Langsam. Betrachten wir das ganze mal zweistufig - Händler als Zwischenstufe und dann der Endkunde.

    Wenn ich als Hersteller dem Händler seine Kalkulationsmöglichkeiten nehme bzw. ihn sehr einschränke (siehe oben genannten Fall), dann ist ein Unterbinden dieser Vorgaben sicherlich keine Schwächung von großen Unternehmen.
    Lediglich der Händler ist in seinem 'Angebot' nicht mehr 'frei', sondern eingeschränkt. Und das darf und soll nicht sein, ebenso wenig wie Preisabsprachen unter Anbietern, was auch kartellamtlich verhindert wird und die Regulierung durch Angebot & Nachfrage behindert.

    Somit hat das Instrument 'Kartellamt' nicht (nur) den von dir gedachten Sinn. Denn NUR Angebot und Nachfrage könnten den Preis gar nicht ohne Kartellamt regulieren, Absprachen und Händlerknebel wären an der Tagesordnung. Gewinnmaximierung eben.

    Grüße
    Uli
     
  17. Marco2G

    Marco2G ww-buche

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    Ich sehe den Unterschied nicht. Der Verkäufer hat ganz klar in seinen Verkaufsbedingungen festgehalten, dass der Endpreis ein Bestimmter zu sein hat. Als Wiederverkäufer kannst du dich im freien Markt jetzt entscheiden, ob du da mitspielen willst oder nicht.

    Wenn Konkurrenz da ist, wunderbar, verkaufst du eben Bosch, Makita oder was auch immer. Es kümmert beim Staat aber niemanden, ob dir diese AGBs von z.B. Festool schmecken oder nicht.


    Schlussendlich ist es aber eh witzlos: Ob dir der Wiederverkäufer nun Rabatt auf seine Marge am Gerät gibt oder dir stattdessen Zubehör, das man sehr oft eh braucht, gratis drauf legt, ist doch wirklich Schnuppe. Unter dem Strich zahlst du gleich viel, nur dass du dir keinen Kopf machen musst, ob du weiter deinem Händler treu bleibst oder doch woanders günstiger einkaufst, dafür aber auf gute Beratung verzichten willst.

    So oder so, in einer freien Marktwirtschaft gibt es kein Kartellamt, so einfach ist das :emoji_wink:.
     
  18. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    Und wie bitte vermeidest du Preisabsprachen? Ist die Marktwirtschaft bei diktierten Preisen noch 'frei'?

    Der Markt ist nicht mehr 'frei', wenn ich zur freien Kalkulation auf bestimmte Hersteller eingeschränkt bin. Dazu gehört freie Herstellerwahl UND freie Preisgestaltung.

    Grüße
    Uli
     
  19. Guido

    Guido ww-eiche

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    Hallo zusammen,

    ich sehe das ähnlich wie Carsten und Marco2G.

    Die Höhe des Bussgelds ist sicher bitter für Festool, aber sonst wird sich am Gewinn von Festool nichts ändern, was sich aber ändern wird, ist der Gewinn des Händlers, der vorher auf klare Margen vertrauen konnte.

    Festool hatte diese "Preisbindung" zum Schutz von seriösen Händlern eingeführt, der eine gute Beratung, Ladengeschäft, Mitarbeiterausbildung und Vorhaltung/Lagerung von Maschinen anbietet. Und der wird den Stein nicht ins Rollen gebracht haben, sondern der Händler der damals schon seine Gewinne daraus generierte, dass er die Kunden zwecks Beratung und Ausprobieren zum "seriösen Händler" mit Ladengeschäft und Kundenberatung geschickt hat, mit dem Hinweis, dass er später dann mit dem Maschinenwunsch zurück kommen solle und 20% Rabatt erhält.

    Mit Minimargen von 5 bis 10% kann kein seriöser Händler überleben!

    Ein weitere Leidtragender wird der "schüchterne Kunde" sein, der nicht "Handeln" kann oder will. Er wird - wie in der Vergangenheit auch schon - mehr für die gleiche Maschine bezahlen, als der, dem das Handeln-Gen mit in die Wiege gelegt wurde. Nun kann man sagen selbst schuld - aber gerecht oder besser gesagt fair ist das nicht. Und ich bin's ehrlich gesagt auch leid jeden Kauf mit dem Satz zu begleiten: "und was können wir noch am Preis machen?".

    Und wieso das Kartellamt hier Handlungsbedarf sah ist mir eh schleierhaft und ein krasser Eingriff in die Preis- und Vertriebspolitik eines einzelnen Unternehmens. Mir wäre lieber die würden mal Erfolge vorweisen bei den vermuteten Preisabsprachen der Benzinmonopolisten, da hätte ich wesentlich mehr von.

    Schöne Grüße

    Guido
     
  20. Marco2G

    Marco2G ww-buche

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    Bad Zurzach, Schweiz
    Hast du den Wikipeda-Artikel angeschaut?

    Es kommt darauf an, von welcher Seite her du dieses 'frei' betrachtest... das 'frei' in freie Marktwirtschaft bedeutet schlichtweg etwas anderes, als du denkst/möchtest.
     
  21. magmog

    magmog ww-robinie

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    guude,

    ich glaube nicht dass die händler in UK, CN und USA mit minimargen auskommen müssen. ähnlich wie bei autos werden wir mit unserem markenfetischismus über den tisch gezogen.
     
  22. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    Nein, Wikipedia beschreibt es genauso, wie ich es denke.

    1.die Produktionsfaktoren (Arbeit, Land, Kapital) in privater Hand liegen und die Produktion auf Initiative privater Unternehmen erfolgt (also Privateigentum an den Produktionsmitteln und freier Wettbewerb)
    2.Einkommen nur durch Dienstleistungen und die Gewinne privater Unternehmen erwirtschaftet wird
    3.keine Planwirtschaft besteht
    4.keine staatliche Kontrolle oder Marktregulierung besteht
    5.die Marktteilnehmer haben Wahlfreiheit hinsichtlich Konsum, Berufstätigkeit, Sparen und Investieren (also freie Preisbildung, Gewerbefreiheit und Konsumfreiheit).

    Du darfst unter Punkt 4. Kontrolle im Sinne von 'kontrollieren' nicht mit Kontrolle im Sinne von 'überwachen' verwechseln.
    Ein regulierendes Eingreifen zur Vermeidung von Abweichungen von der freien Marktwirtschaft ist m.E. erlaubt. Die Hersteller erzeugen sich sonst ganz fix ihre eigene Planwirtschaft, in der keiner der Händler mehr frei wählen kann, was er wie verkauft, und somit auch dem Verbraucher der Preis diktiert wird - kostet ja überall gleich, ganz im Sinne der Hersteller.

    Grüße
    Uli
     
  23. WinfriedM

    WinfriedM ww-robinie

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    Ich bin auch überzeugt, dass in einer nicht regulierten Marktwirtschaft ganz schnell jede Menge Unfreiheiten und Knebeleien entstehen werden, die das Gute und Regulierende im System kaputt machen. Was Festool da gemacht hat, ist ja ein schönes Beispiel. Sie haben den Händlern die Freiheit genommen, zu einem beliebigen Verkaufspreis zu verkaufen. Damit gab es keine Preiskonkurenz mehr und damit enstanden künstlich hohe Preise.

    Natürlich ist es bequem, keine Preisvergleiche mehr anstellen zu müssen, aber das ist doch tiefer durchdacht eine merkwürdige Argumentation. Das heißt doch: "Das, was du auf einem freien Markt zwischen 100-200 Euro kaufen könntest, kannst du jetzt überall für genau 300 Euro kaufen." Und das macht dann zufrieden? Es steht doch auch bei freier Preisgestaltung jedem frei, immer bei einem teuren Laden zu kaufen und trotzdem noch günstiger bei weg zu kommen, als bei diktierten Preisen. Da gehts doch eher nur um eine emotionale Entlastung des eigenen Gerechtigkeitssinns: Ich bin mir sicher, dass auch kein anderer es billiger bekommen hat, als ich.

    Die Schattenseite freier Preisgestaltung ist allerdings auch, dass wirklich gute Geschäfte den Bach runter gehen, weil Billigheimer ohne jede Sachkenntnis aus einer Garage heraus billigst verkaufen und die Käufer nur auf den Preis gucken. Wenn alles nur noch um den Preis geht, haben wir bald nur noch inkompetente und qualitativ minderwertigste Verkaufsplattformen. Da geht dann viel positive Verkaufskultur verloren. Besonders der freie Handel im Internet bedroht viele kleine Fachhändler.
     
  24. Guido

    Guido ww-eiche

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    Der Einkaufspreis der Händler bei Festool wird sich ganz sicher nicht ändern! Das einzige was sicher ändern wird ist seine Marge, wenn er jetzt aufgrund des Preiskampfes günstiger verkaufen muss. Das wird alles auf dem Rücken der Händler ausgetragen, eine Preissenkung seitens Festool wird es m. M. n. nicht geben.

    Im übrigen kann doch jeder selbst entscheiden, ob er den "Markenfetischismus" oder Markenkult mitmacht, es gibt doch noch eine Reihe anderer Maschinenhersteller.

    Schöne Grüße

    Guido
     
  25. uli2003

    uli2003 ww-robinie

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    Wadersloh
    Warum sollte Festool hier anders behandelt werden als die Hersteller, die es nicht machen?
    Was machen die Händler, die nie Festo geführt haben? Sind die eh schon am Ende?
    Quatsch.

    Mal schauen was überhaupt geschieht. Ich denke nicht viel.

    Grüße
    Uli
     
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