Beste Methode für gebogene Lautsprecherseite

Dildodrechsler

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Hallo Holzfreunde,

ich möchte mir gerne ein paar Lautsprechergehäuse fertigen. Momentan habe ich keine Geräte und auch überhaupt kein Wissen, was Holzbearbeitung anbelangt.
Aber ich habe Lust darauf und einen 15qm großen feuchten Kellerraum. Aber hierzu mache ich später ein anderes Thema auf.


Bisher habe ich zwei Methoden gesehen um eine gebogene Lautsprecherseite herzustellen.

Einmal wurde eine Form gebaut und mehrere Schichten Holz aufeinander geleimt?
- Die Bilder habe ich als Anhang beigefügt.

Ist das ein gutes Verfahren, und kann man als Laie diese Formen passgenau bauen?


Das andere mal hatte jemand viele gleiche Schablonen mit Radius geschnitten, und dann in zusammengebautem Zustand die Holzlagen um diese gebogen.


Gibt es da noch einfachere Möglichkeiten? Welche ist die Beste?


Vielen Dank und Gruß


Werner
 

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Dildodrechsler

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Deshalb wollte ich noch ein anderes Thema eröffnen um die Einrichtung des 15 qm Raumes zu besprechen. Vielleicht ginge das auch nebenbei hier.
Ich dachte da an einen Werktisch aus einer Siebdruckplatte, wo ich eine Oberfräse und Kreissäge einbaue.
Bis auf sämtliches Kleinzubehör sollte das doch für den Bau von Lautsprechern ausreichen, oder nicht?
 

Dildodrechsler

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Danke, ich finde Ihr Bild auch hübsch.

Ich habe mir nun gedacht, dass es wohl die beste Methode wäre diese Pressform zu bauen. Und zwar so lang wie möglich, damit man auch große Lautsprecher bauen kann.
Hierzu bräuchte ich wohl erstmal eine Oberfräse. Dann würde ich eine Schablone anfertigen an deren Radius ich auf ein unterliegendes Brett einfräse. Und dann immer weiter so, bis ich 30 von diesen Dingern hätte, richtig?

Oder hat jemand eine andere Idee?
 

dascello

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Soll Dein Pseudonym nun lustig sein oder wie ist das gemeint?

So ganz ernst nehmen kann ich das Ganze leider nicht. Du schreibst von einem feuchten Keller, in dem Du Holzarbeiten vornehmen willst - hm!
Eine Schimmelzuchtanstalt kann das viel eher werden.

Und diese Dinger, wo drechselst Du die? Auch im feuchten Keller?

Gerades Holz zu erstellen und zu verarbeiten ist für Beginner schon schwer genug, aber Du möchtest gleich in die Champions League einsteigen.
Und das mit so einem kindischen Pseudonym.....:eek:

kopfschüttel



Michael
 

FräserStephan

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Sollte der Beitrag ernst gemeint sein kann ich nur meine Erfahrung Posten.

Ich habe bereits solche Lautsprecher gebaut, einmal mit so einer Eigenbau Presse und einmal mit " Topan" = Biege MDF.

Wenn ich wieder einmal solche Lautsprecher baue,Mann wird es sicher wieder mit Topan.

Die Schlitze mit PU Leim verfüllt und in mehreren Lagen , das ist definitiv einfacher!!

Meine Meinung dazu.
 

Holzrad09

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Ähm ziehen die Kellerwände nässe oder wurde er durch den Anblick der Dildos feucht :confused:
Kann man so nen Ding nicht abschälen ähnl. Schälfurnier ( wenn möglich einen unbenutzten) und die Lagen auf die Form kleben, von der Länge her sollte es passen :emoji_grin:
 

Mitglied 42582

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... und kann man als Laie diese Formen passgenau bauen?

Nach meiner Einschätzung: Nein!

Vieleicht solltest du dich erst einmal an einem einfacheren Projekt versuchen. Mit deiner Schablone zum Biegen ist es ja nicht getan. Du musst auch Boden, Deckel und Seiten passend runden um hinterher deine Fronten auf den restlichen Korpus leimen zu können. Lautsprecher sind in der Regel dafür vorgesehen auf planen Flächen aufgebracht zu werden, also musst du da auch noch Taschen einfräsen in die du diese einbauen kannst.
Für all das brauchst du erst einmal ein wenig Erfahrung mit den Werkzeugen und den Materialien. Plane dein Projekt und lass es reifen bis du soweit bist das du es umsetzen kannst. Das endet sonst einfach nur im Frust.
 

Dildodrechsler

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Guten Abend und vielen Dank für die Beiträge.
An meiner Seriösität ist nicht zu zweifeln, Tüchtigkeit, Sorgfalt und der Hang zum Perfektionismus werden mich auf dem Weg durch dieses Projekt begleiten, und ihr als meine ratsamen Internetbegleiter hoffentlich auch.

Der feuchte Keller ist allerdings eine unabänderbare Gegebenheit. Jedoch ist es mir möglich fertigungsrelevante Bauteile im trockenen zu lagern und zu Furnieren.
Nun werde ich mich zunächst bezüglich der passenden Werkzeuge informieren, und dann mit diesen wie empfohlen ein paar kleinere Werkstücke zu Testzwecken erstellen.
 

@@@

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Nach meiner Einschätzung: Nein!

Vieleicht solltest du dich erst einmal an einem einfacheren Projekt versuchen. Mit deiner Schablone zum Biegen ist es ja nicht getan. Du musst auch Boden, Deckel und Seiten passend runden um hinterher deine Fronten auf den restlichen Korpus leimen zu können. Lautsprecher sind in der Regel dafür vorgesehen auf planen Flächen aufgebracht zu werden, also musst du da auch noch Taschen einfräsen in die du diese einbauen kannst.
Für all das brauchst du erst einmal ein wenig Erfahrung mit den Werkzeugen und den Materialien. Plane dein Projekt und lass es reifen bis du soweit bist das du es umsetzen kannst. Das endet sonst einfach nur im Frust.

Deine Einschätzung kann ich nicht teilen. Die wenigsten Lautsprecher haben die Chassis in der Seite. Der TO möchte aber gerundete Seitenteile bauen und keine runden Fronten.

Mit Stichsäge und Exzenter Schleifer geht sowas übrigens auch recht gut. Einfach die Schichten aussägen, aufeinander leimen und verschleifen. Dabei hilft die raue gesägte Innenseite später den Schall zu brechen/dämpfen.

Halt so wie auf dem Bild (Quelle Hifi Forum)
 

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ww-birnbaum
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FräserStephan

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Mit Stichsäge und Exzenter Schleifer geht sowas übrigens auch recht gut. Einfach die Schichten aussägen, aufeinander leimen und verschleifen. Dabei hilft die raue gesägte Innenseite später den Schall zu brechen/dämpfen.

Halt so wie auf dem Bild (Quelle Hifi Forum)



Ich bezweifle ganz stark das dieses von dir verlinkte Gehäuse mit Stichsäge und Schleifer realisiert wurde. Nein ganz sicher sind die Teile per CNC gefertigt!!
 

Dildodrechsler

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Eine weitere Methode, danke für die Anregung.

Für ein Lautsprecherpaar sicher eine überlegenswerte Geschichte, jedoch denke ich dass die Pressform auf Dauer arbeitssparender und genauer ist.
Ich habe mal einen Pferdekopf per Stichsäge gesägt. Das sah grauenhaft aus.


Soeben habe ich die Fragen bezüglich meinem Namen gesehen, dieser Setzt sich aus meinem Nachnamen Dil, meiner Heimat Dortmund und meinem früheren Hobby zusammen. Wo ist da das Problem?
 

sebastian69

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Man sollte wissen, dass selbermachen meist nicht günstiger wird wie wenn man die Dinge kauft.
Und wer nicht den Maschinenpark und die entsprechende Erfahrung hat, sollte lieber mit kleinen einfachen Projekten anfangen...
Lautsprecher Selbstbau zählt zu den anspruchsvolleren Dingen, da die Teile ja gut sichtbar sind....
 

Noar

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Soeben habe ich die Fragen bezüglich meinem Namen gesehen, dieser Setzt sich aus meinem Nachnamen Dil, meiner Heimat Dortmund und meinem früheren Hobby zusammen. Wo ist da das Problem?

Davon abgesehen, das du die Erklärung vermutlich nicht mal selber glaubst, bin ich ziemlich sicher, du weißt genau, wie der Nickname wirkt...
 

dascello

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.... zumal wohl jeder, der Holz dreht, zumindest mal drüber nachgedacht hat, so insgeheim ........:emoji_grin:
 

Holzrad09

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... daher kam mir der Gedanke beim drehen nie in den Sinn, allein schon die Annahme sich einen Splitter einzuziehen :emoji_grin:
 

Holzrad09

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Wobei ,mit gründlichem wässern und mehrmaligem feinschleifen besteht beim späteren Einsatz in Feuchtgebieten nur noch ein minimales Restrisiko :emoji_grin:
 

yoghurt

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Hallo,
den professionellen Dildodrechsler gab es ja schon vor einigen Jahren im Odenwald. Um die Oberflächenbehandlung hat er damals ein großes Geheimnis gemacht. In dem Bericht im hessischen Fernsehen wurde auch seine Tochter interviewt. Die tat mir leid, dass war bestimmt kein Spaß auf dem Dorf zu leben, wo der eigene Vater Dildos drechselt.
 

Holzrad09

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Kann mich an dem Beitrag im TV erinnern, die Tochter drechselte auch mit, Ausgangsmaterial Fichte 40 x 40 vom Baumarkt, und alles auf einer Billigdrehbank a la Einhell :emoji_slight_smile:
 
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