Beschriftungslaserbesitzer - wer kann mir Empfehlungen geben?

Bunjin

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Moin,

ich möchte mir einen Laser für Beschriftungen zulegen. Die gibt es ja im Hobbybereich von ca. 120€ bis vierstellig. SuFu habe ich gecheckt, aber nur sehr wenig bis nichts zum Thema Beschriftungslaser gefunden.
Auf was sollte ich da achten? Gibt es die auch ohne Grundplatte, sodass die Größe des Werkstücks egal ist? Dünnes Furnier schneiden können die nicht, oder?
Bin für alle Tips dankbar. Kostenrahmen: eng. Möglichst günstig, auf jeden Fall max. 500€. Ist das machbar?
 
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Kerstenk

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beim Laser ist es so, je höher die verfahr Geschwindigkeit ist, desto weniger verbrannt ist im Anschluss die Oberfläche, diese steigt also mit der Leistung. Das ist Grundsätzlich so, egal was man für ein System verwendet.
Daraus folgt, dickes Material mit langsamer Fahrt ist verbrannt, fährt man viele Male mit hohem Tempo die Kontur ab, wird die Oberfläche sauber.
Bei Maschinen dieser Preisklasse kenne ich mich nicht aus, kann daher nicht weiterhelfen.
 

Zappodrom

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Die Frage ist ja, was du damit alles beschriften möchtest. Je nach Anforderung kann ein 80€ billig Gerät ausreichen. Vielleicht wirst du dein Budget auch aufstocken müssen.

Soll es ein RTR- Laser sein oder möchtest du auch basteln?
Welche Materialien? Holz, Leder, Metall?
Welche Größe sollte möglich sein (Arbeitsfläche)?
 

Bunjin

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Erstmal möchte ich eigentlich nur Holz beschriften, das aber sauber. Eventuell Leder, hätte auch einen Reiz. Flächen bis ca. 600x600mm. Was bedeutet RTR in dem Zusammenhang, Google spuckt da nichts Vernünftiges aus.
 

teluke

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Das Thema interessiert mich auch.
Bei mir ginge es um die Beschriftung von Edelstahl (Typenschilder).
 

KaiX0

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Hänge mich auch mal dran. Bei mir geht es um das Logo, auf oft sehr dunklem Hartholz. Da fehlt dann wohl oft der Kontrast, deswegen denke ich mittlerweile über eine kleine CNC nach, um das Logo zu fräsen.
Ist das eine Alternative?
 

Andros1989

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Grundsätzlich sollte man erstmal die Frage klären im welchem Rahmen das ablaufen soll. Wenn etwas nur ansatzweise in einem gewerblichen Rahmen laufen soll, sprich das Ding soll funktionieren wenn ich ran gehe, sind wir ganz schnell weg von 200 Euro.
Zudem sollte man klären welche Materialen graviert werden und in welchem Rahmen. Zeit ist hier auch ein großer Faktor. Stahl ist markierter aber eben nicht gravierbar und das ist nicht in einem allzutollen Zeitrahmen zu bewerkstelligen.

Für Holz reicht zum Beispiel ein Diodenlaser, für Acrylglas und Holz wäre dann ein Co2 Laser die beste Wahl und bei metallischen Dingen wären Faserlaser zu wählen. Die widerum haben aber kleine Gravurfelder wenn sie im bezahlbaren Hobby Bereich bleiben sollen.
Co2 Laser bekommt man schön für ein paar hundert Euro. Man kann sich aber sehr sicher sein, dass ab einem gewissen Punkt gebastelt werden muss. Zudem kommen hier auch noch ein paar Zubehörteile dazu. Absaugung und Wasserkühlung brauch man.
Achja um dünnes Holz bis 3 mm zu schneiden würde ich auch zum Co2 Laser raten.

Die Dioden sind eigentlich der günstigste Einstieg, werden aber aufgrund ihres Aufbaus irgendwann sterben. Einfach Bauart bedingt und worum ich euch wirklich bitte. Vergesst nie nie niemals eure Sicherheit dabei. Die beiliegenden Brillen sind absoluter Müll und eigentlich nur farbiges Glas. Diese Dinger aus Nahost ist scheiße gefährlich und euer Augenlicht ist einer eurer wichtigsten Güter.

Meldet euch gerne bei Fragen. Nebenbei mach ich ein wenig Dinge mit Lasern und hab schon so einige durch ...

:emoji_slight_smile:
 

KaiX0

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"Ich laser viel dunkles Amerikanisches Nuss, geht sehr gut, meist einfach was tiefer, dann ist das mit dem Kontrast kein Thema"

Wie stark ist dein Laser (ich muss so dumm fragen, da ich keine Ahnung davon habe)?
 

Kerstenk

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"Ich laser viel dunkles Amerikanisches Nuss, geht sehr gut, meist einfach was tiefer, dann ist das mit dem Kontrast kein Thema"

Wie stark ist dein Laser (ich muss so dumm fragen, da ich keine Ahnung davon habe)?
ich habe zwei mit denen ich das mache, beide CO2 einmal 30 und der zweite 50w, beide HF Rohren, also nicht die Glasrohren, erwähne ich im wesentlichen weil deren Wirkungsgrad was höher ist. Beide aber schon recht alte Geräte.
Wenn Du mal ein paar Muster haben willst, einfach eine PN :emoji_slight_smile:
 

KaiX0

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ich habe zwei mit denen ich das mache, beide CO2 einmal 30 und der zweite 50w, beide HF Rohren, also nicht die Glasrohren, erwähne ich im wesentlichen weil deren Wirkungsgrad was höher ist. Beide aber schon recht alte Geräte.
Wenn Du mal ein paar Muster haben willst, einfach eine PN :emoji_slight_smile:
Super Angebot. Da komme ich drauf zurück. Danke.
 

Andros1989

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ich habe zwei mit denen ich das mache, beide CO2 einmal 30 und der zweite 50w, beide HF Rohren, also nicht die Glasrohren, erwähne ich im wesentlichen weil deren Wirkungsgrad was höher ist. Beide aber schon recht alte Geräte.
Wenn Du mal ein paar Muster haben willst, einfach eine PN :emoji_slight_smile:
Welche hast du denn ?
Hab einen Epilog auf dem Jahr 2010.
 

Michel1984

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Gibt es denn eine Kaufempfehlung für einen derartigen Laser?
Also Holz bis 3mm schneiden (Modellbau) und Holz generell gravieren/beschriften,
Für den gewerblichen Gebrauch...

...und was wird an Zubehör noch benötigt z.B. Software??
 

Kerstenk

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Gebraucht oder neu?
Will man einen guten und schnellen Laser haben, kommt man bei CO2 kaum um eine HF Röhre, die sind aber teuer, bei gebraucht Maschinen ist mit zu rechnen das die keine Leistung mehr haben und die Röhre mit überholt werden, kostet wenn keine Bauteile hin sind, rund 1000€.
Was es bei allen braucht, ist eine Absaugung, je nachdem wie man es nach draußen bringen kann, eventuell auch eine Filteranlage, die im Unterhalt teuer ist. Für saubere Schnitte auch Druckluft. Software ist so eine Sache, meist reicht ein Vektorprogramm, Inkscape oder vergleichbares. Die Gewerblichen Maschinen nutzen oft eigene SW, wenn nicht dabei, meist sehr teuer. Denn LightBurn, oder ähnliche, ist bei diesen Maschinen nicht nutzbar.

Es gibt aber inzwischen sehr gute Diodenlaser, aber auch hier gilt, Gehäuse und Absaugung, macht sonst keinen Sinn.
 

syntetic

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Laser und CNC sind für mich grundverschiedene Maschinen für völlig andere Anwendungen. CNC ist auch nochmal ein ganzes Stück teurer, wenn du was Solides willst, weil die ganze Mechanik ja deutlich höhere Belastungen aushalten und deshalb entsprechend stabiler gebaut sein muss. Dafür ist eine CNC natürlich sehr vielseitig und eröffnet dir völlig neue Möglichkeiten. Aber wenn der Platz bei dir so ein großes Thema ist, stell ich mir das schwierig vor.

Ich hab einen Diodenlaser, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Gibt es relativ günstig schon ab 200€. Die sind in der Leistung und der Geschwindigkeit einem CO2-Laser natürlich weit unterlegen (ich graviere meist mit 2000-2500mm/min, da lacht ein CO2 Laser nur drüber), taugen aber für den Hobby- und semiprofessionellen Gebrauch durchaus. Gravieren von Holz geht auf jeden Fall gut, Schneiden von 2-3mm Sperrholz geht auch, dauert aber und die Kanten sind danach komplett verbrannt. Das Gerät war in 30 Minuten fertig aufgebaut, Software gibt's für einfache Anwendungen auch als Freeware (z.B. LaserGRBL).
Vorteil ist außerdem, dass das zu bearbeitende Werkstück theoretisch unbegrenzt groß sein kann, weil du das Gerät einfach oben drauf stellen kannst. Dann aber nur im Freien, ansonsten Gehäuse mit Absaugung, wie schon erwähnt.
 

Kerstenk

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Noch einmal die Frage: Was spricht alternativ für/gegen eine kleine CNC?
auch wenn man 1mm Fräser nimmt, ein Laser ist deutlich filigraner, da sind Schriften unter 2mm Größe möglich, die noch lesbar sind. Auch spielt da die Ebenheit nicht so eine riesengroße Rolle. Selbst auf Rundstäben kann man sehr gut lasern, ohne dass es furchtbar aussieht.
 

tomkaes

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