Arbeitsschutz

Bad Boy

ww-pappel
Registriert
21. August 2009
Beiträge
4
Ort
Neubrandenburg
Muss ich wenn ich liegenes Holz mit der Kettensäge säge eine Schnittfestehose tragen laut Arbeitsschutz?

Oder liegt das im eigenen Ermessen??

Habe dazu keine genauen angaben gefunden mal heißt es ja und mal nein darum hoffe ich auf eure Hilf

ps. ich bin neu hier und finde das richtig gut hier gute :emoji_slight_smile:
 

wicoba

ww-robinie
Registriert
25. Mai 2008
Beiträge
745
Ort
Baden-Württemberg
Hallo,

solche Themen lassen sich nicht mit einem Satz beantworten. Die BGs nehmen immer mehr Abstand, Regeln für dieses und jenes zu erlassen. Der Unternehmer ist in der Pflicht, die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Unfälle möglichst vermieden werden. Der Unternehmer kann normalerwiese die Hilfe seiner Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die BG in Anspruch nehmen, um Hilfe und Tipps zu bekommen, wie er Arbeitsplätze sicher gestalten kann. Dazu gehört auch eine Gefährdungsbeurteilung.
Da kann dann das Ergebniss sein, dass bei bestimmten Arbeiten mit der Motorkettensäge keine Schnittschutzhose nötig ist, wenn z.B. das Brett auf Tischhöhe eingespannt oder generell gesichert ist. Da kann dann aber wichtig sein, einen Helm mit Gesichtsschutz zu tragen.
Oder andere Lösungen suchen, die weniger gefährlich sind. Das sind die besten Ansätze: So hab ich eine große, günstige Handkreissäge gekauft, um Bretter oder Kanthölzer zuzuschneiden. Das funktioniert nicht immer, aber wenn es geht, ist es sicherer...

Gruß, Wilfried
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
grundsätzlich brauchen wir genauso wie zimmerleute und dachdecker nicht den vollschutz, den ein forstwirt benötigt.
ruf doch einfach mal bei der bg an, die geben dir schon auskunft.
 

Hobla

ww-birnbaum
Registriert
14. August 2008
Beiträge
215
Ort
Austria
Hallo,

brauchts eigentlich für die pers. Sicherheit immer Vorschriften, oder ist die eigene Gesundheit so unwichtig?
 

gismo

ww-kastanie
Registriert
6. Februar 2007
Beiträge
37
Ort
S-H
Was Du priv. machst ist eigendlich Deine Sache.
Allerdings ist der GMV hier die beste Lösung bzw. noch einfacher ausgedrückt richte Dich z.B. nach den Hilforganisationen (z.B. Feuerwehr). Die sind ja auch "nur" Gelegenheitsanwender und keine "Profiholzer".
Hier langt Schnittschutz Klasse 1 + Helm, Visir und Gehörschutz. Das sollte im Interesse Deiner eigenen Gesundheit auch Mindestausrüsung sein. Kostenpunkt hält sich auch in Grenzen und ist immer noch billiger als Bein an/abgesägt, Holz im Auge oder was es sonst noch für Dinge gibt.
 

Tischler-Kalle

ww-robinie
Registriert
28. Januar 2009
Beiträge
1.052
Alter
52
Ort
Saarland
Muss ich wenn ...Oder liegt das im eigenen Ermessen??

...

Oh nein, es wird so langsam richtig lästig immer solche Frage zu lesen. Wenn DU schneidest, sollten DIR eigentlich alle Vorschriften schnuppe sein, und DU Dich so schützt, so dass nichts passieren kann.

Man muss doch nicht immer alles in Vorschriften regeln.
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
ja,

aber liebe leute: es muss ja nicht immer das grosse geschirr aufgetragen werden: schnittschutzhose+jacke+schuhe+helm.
wenn ich meine bohlen auf böcken ablänge, für was bitte schön soll ich da ne schnittschutzhose tragen?
 

Chris70

ww-kirsche
Registriert
9. Mai 2008
Beiträge
156
Hallo

In den Maschinenkursen der HBG sind Sicherheitsschuhe, Arbeitshandschuhe, und neurdings auch eine Schutzbrille pflicht bei einfachen und kurzfristigen Arbeiten mit der Kettensäge. z.B. Ablängen von Brettern

Gruß Chris
www.sebst-schreinern.de
 

Hobla

ww-birnbaum
Registriert
14. August 2008
Beiträge
215
Ort
Austria
...
wenn ich meine bohlen auf böcken ablänge, für was bitte schön soll ich da ne schnittschutzhose tragen?

Es sind aber genau immer diese schnellen, sicheren und einfachen Dinge die ins Auge gehen. Bohle klemmt Säge ein, ein Ruck sie kommt frei und schon darfst du dich über eine hohe Stimme oder andere lustige Sachen (Notarzt, OP-Schwestern...) freuen. Ist wie mit nicht angurten, Handyfonieren oder Alkohol und autofahren (aktiv).....
 

garfilius

ww-robinie
Registriert
1. Juni 2007
Beiträge
923
Ort
Leipzig
bei der letzten Baumfällaktion: Kettensäge auf einem alten Betonwasserfass abgesetzt und lässig da oben anschmeißen gewollt. Ich hatte den Dekompressionsknopf nicht gedrückt, also reißt es die Säge hoch und das Schwert knallt auf meine Kniescheibe.
Blaß geworden bin ich einige Sekunden später, als ich mir vorgestellt habe, was passiert wäre, wenn Die Säge wirklich angesprungen wäre.

Wie schon weiter oben geschrieben, sind es diese schnellen, einfachen Dinger die ins Auge gehen.

Privat kann jeder machen, was er will. Ich säge mit der Benzinsäge nur noch mit Schnittschutzhose. Bei meiner kleinen elektrische 25 cm Blattlänge und nur zwei Schnitte bei festliegendem Material würde ich mich aber auch nicht umziehen.
 

babayaga

ww-ahorn
Registriert
7. Juli 2008
Beiträge
137
Genau so ist es,
es kommt ja auch mit darauf an, wieviel man machen will/muss.

Andres Beispiel: Vor zwei Tagen mit der Flex eine (nur eine) Betonplatte durchtrennt,
eine Sache von fünf Minuten - aber hinterher ist man duschreif, weil man weiss aussieht.
Baut jemand wegen eines Schnittes eine Absaugung auf? Eher Nein.

Holt jemand einen Kärcher raus (incl. Schlauch & Hochdruckschlauchrumgemache) um 5qm zu kärchern? Eigentlich auch nicht.

Was lohnt sich also wofür?

Der Relation halber, theoretisch ist es immer sicherer, sich selbst zu schützen.
Praktisch tut man es erst, wenn Arbeit am Stück ansteht und nicht nur ein Schnitt,
sich also der Aufwand der Schutzvorkehrung im Verhältnis zur Arbeit selbst lohnt.

Und das birgt imho genau auch die Gefahrenquellen schlechthin, wenn man sowas
mal highlife und ohne Schutz macht (weils eben marginal ist),
lieber überlegen ob mans von Hand auch machen kann.
Oder wenn denn mit Gerät, alle Sinne beisammen haben, bei kurzeitigen (kleiner 15min Aktionen)

Alles darüber hinaus, würde ich mich eher schützen.
Es arbeitet sich auch etwas entspannter, wenn man weiss, dass man einen gewissen Schutz hat, man muss sich zwar immer konzentrieren, aber mit zB Brille weniger augenfixiert,
und bleibt damit mehr gesamtheitlich konzentriert.

Kommt imho immer drauf an, WIEVIEL man machen muss,
wegen eines Schnittes sich in Kampfmontur zu hüllen, werden weniger (auch Profis) nicht machen. Dafür gilt dann an dieser Stelle höchste Konzentration für paar Minuten.

Grüße,
Nancy
 

raftinthomas

ww-robinie
Registriert
16. Oktober 2004
Beiträge
3.810
Ort
Aachen/NRW
nee,
hobla, das ist schon etwas anderes. wenn man mit so einem teil umgehen kann, dann darf die säge nur dahin schlagen können, wo sie nichts anrichten kann, nämlich neben den körper.
und wenn der gero dann auch noch gegen JEDE vernunft und betriebsanleitung das moped mal eben lässig anwirft, dann muss man natürlich technisch aufrüsten. am besten mit ner ritterrüstung.
nicht, dass wir uns falsch verstehen- ich hab schnittschutze genau so wie nen helm- aber eine sinnvolle gefahrenbeurteilung muss schon sein.
 

Bad Boy

ww-pappel
Registriert
21. August 2009
Beiträge
4
Ort
Neubrandenburg
danke für die Vielen Infos.

wenn das holz gesichert ist dann trage ich auch keine Schnittfeste hose aber wenn ich Baumstämme in der mitte Teilen soll dann trage ich sie lieber hatten gerade ein schweren unfall auf arbeit

danke
 

Tischler-Kalle

ww-robinie
Registriert
28. Januar 2009
Beiträge
1.052
Alter
52
Ort
Saarland
Hallo Bad Boy,

Deine Tastatur muss defekt sein. Es fehlen Kommas und die Shift-Taste klemmt oder macht sich selbstständig.... Mit dem Punkt stimmt auch etwas nicht! Dein Text ist so sehr schlecht zu lesen...
Das E nd N geht wohl auch nicht immer....
 
Oben Unten