Arbeitsschutz von Jugendlichen

uli2003

ww-robinie
Registriert
21. September 2009
Beiträge
12.171
Alter
55
Ort
Wadersloh
Nicht mit definierten Angaben, da es immer verschieden ist.
Ansonsten: Parapraph 22 Abs.1 JArbSchG
 

chris_maa

ww-esche
Registriert
8. August 2010
Beiträge
515
Ort
Mönchengladbach
Auch wenn ich dafür jetzt wahrscheinlich 'gedisst' werde: Ich habe gerade mal interessenshalber deine Statistik durchgesehen und kann dir nur einen Rat geben: Deine Tochter macht die Ausbildung zur Tischlerin und nicht Du. Lass sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln und sich mit Ihren Problemen selbst auseinandersetzen. Alles andere führt nicht unbedingt zu großer Selbstständigkeit, die aber von einer späteren Gesellin erwartet wird...
 

yoghurt

Moderator
Teammitglied
Registriert
7. Februar 2007
Beiträge
8.222
Ort
Berlin
Hallo,
@chris_maa: Dissen will ich Dich nicht - Du hast im Grunde genommen Recht. Zu bedenken ist aber, dass die Hexenzwergin-Tochter (laut erstem Post) Legasthenikerin ist. Insofern hat sie vermutlich mit der (schriftlichen) Forenwelt wenig am Hut.

Zum Thema:
Interessant und wichtig ist die Frage, inwieweit der Ausbildungsbetrieb über die vielfältigen Probleme seiner Azubi informiert ist und inwieweit der Betrieb kooperationsbereit ist. Für mich stellt es sich so dar, dass die Azubi als Tischlerin nicht einsetzbar ist. Die Frage ist daher, wie sie trotzdem zu einem Gesellenbrief gelangen kann? Denn der Gesellenbrief ist wohl die entscheidende Basis für die berufliche Zukunft. Vielleicht gibt es ein Überbetriebliches Ausbildungszentrum oder dergleichen, das sich der Aufgabe stellt?
 

magmog

ww-robinie
Registriert
10. November 2006
Beiträge
10.863
Ort
am hessischen Main
Guude,

ein angehende-r Geselle-in sollte zunehmend in der Lage sein, alle Arbeiten und Tätigkeiten eines Gesellen ausführen zu können.
 

yoghurt

Moderator
Teammitglied
Registriert
7. Februar 2007
Beiträge
8.222
Ort
Berlin
Guude,

ein angehende-r Geselle-in sollte zunehmend in der Lage sein, alle Arbeiten und Tätigkeiten eines Gesellen ausführen zu können.

Ei guude Justus,
das ist zwar prinzipiell richtig, führt aber hier in die falsche Richtung. Für eine dementsprechende Grundsatzdiskussion machen wir dann ein eigenes Thema auf - oder?
 

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Hallo ihr lieben, so jetzt löse ich mal alle eure "fragen".
Also meine Tochter ist in der tat Legasthenikerin und deshalb gehört lesen und schreiben nicht gerade zu Ihren hobbys.
Der Ausbildungsbetrieb wurde im BGJ bereits von uns meiner Tochter informiert das sie an einer Rheumatischen Erkrankung leidet und die Chefin meinte damals wir probieren es trotzdem - sie hätte sie auch einfach nicht nehmen brauchen.
An ihrer selbständigkeit wird täglich gearbeitet... aber die Buchstaben stehen leider noch manchmal im weg.
Die Ausbildung ist im Sommer schon rum und bisher kommt sie mit einem schnitt von 2,2 doch ganz gut durch.

So jetzt zum Thema noch was. Es ist einfach so das das Jugendarbeitsschutzgesetz im Betrieb quasi mit Füssen getreten wird. Meine Tochter Arbeitet seit Oktober jede Woche ca 45 Std und teilweise dann noch Samstags. Irgendwann ist auch bei ihr Ende mit Kraft. Sie langt eigentlich immer ordentlich hin, war jetzt monatelang im Plattenzuschnitt aber als gestern auf Montage von Ihr verlangt wurde das sie ein 3mtr. langes Teil das auch noch irgendwie mit Metall verstärkt ist in den 7. Stock tragen soll war dir Kraft im Keller und sie ist zusammengebrochen und es hieß von den Gesellen nur los weiter!

Ich hoffe das sie heute ihre Chefin trifft, dann wird sie das mit ihr mal besprechen
 

yoghurt

Moderator
Teammitglied
Registriert
7. Februar 2007
Beiträge
8.222
Ort
Berlin
Hallo,
ein Gespräch mit der Chefin ist sicherlich der erste und beste Weg! Konfrontationen gilt es zu vermeiden!

Sollte dort nichts zu erreichen sein, muss es bei der örtlich zuständigen Handwerkskammer einen "Lehrlingswart" (so kann der Job eigentlich nicht mehr heißen) geben. Die Kammern sind vom Staat mit der Überwachung der Ausbildungen betraut und insofern bei Verstößen gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz zuständig. Dort könnt ihr Hilfe suchen.
 

magmog

ww-robinie
Registriert
10. November 2006
Beiträge
10.863
Ort
am hessischen Main
Guude,

Wenn jemand in absehbarer Zeit Geselle werden will muss die Leistung entsprechend sein, deshalb reagiere ich bei dem Ruf nach Vorschriften, ohne dass Genaueres geschildert wird, allergisch.

AAAber in dem geschilderten Fall ist schon fast von Mobbing auszugehen, auch die Gesellen würden die Platte nicht alleine hochtragen.
Monatelanges Handlangen im Plattenzuschnitt ist auch nicht im Sinne einer ordentlichen Ausbildung.
Für die jetzt geschilderten Verhältnisse in einem Ausbildungsbetrieb habe ich kein Verständnis.

Es gilt nun der Azubine den Job zu erhalten und sie auch auf dem Arbeitsmarkt der Gegend nicht zu verbrennen.
Da würde ich, wie schon von "Milchspeise" angeregt, zuerst den Lehrlingswart der Innung ansprechen (falls der Betrieb Mitglied ist) oder/und aus der aufsichtführenden Instanz den Ausbildungsberater der Handwerkskammer.

Da hier auch vom JArbSchG die Rede ist, wie alt ist die Azubine?

Zur Eingangsfrage:
https://www.bg-verkehr.de/arbeitssi...ms/welche-gewichte-darf-ich-heben-oder-tragen
 

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Hallo magmog,
sie will ja nicht große "den lauten" machen und gleich eine höhere Instanz einschalten. Wir als Eltern sagen ihr auch immer Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Leider werden die "winsenden" Jungs bei jedem wehwehchen gleich zum Arzt gefahren. Meine ist sogar mit verbrannten Finger nur einen Tag zu Hause geblieben. Ich glaub es wird einfach ausgenutzt das sie immer hilfsbereit ist und einfach jeden Job macht. Die letzten Monate wird sie in dem Betrieb schon noch durchhalten und dann möchte sie eh gerne wo anders hin. Zieht ja auch von zu Hause aus in die Stadt!
Die Azubine ist noch 17 Jahre jung!
 

Holz-Fritze

ww-robinie
Registriert
23. Januar 2008
Beiträge
5.243
Alter
54
Ort
Bonn
In meiner Lehrzeit versuchten die Gesellen sowas auch mit mir. Trag mal die Leiter hoch in den vierten Stock. (das war so eine extrem lange schwere Aluleiter) Ich war da Resolut und habe gesagt das schaff ich nicht alleine. Die Gesellen sind dann einfach hoch mit den Worten "du schaffst das schon" ich habe dann mit der Leiter im EG gewartet bis einer der Gesellen wieder kam zum helfen. Danach haben die sowas gar nicht mehr probiert. Wahrscheinlich ist sie da etwas zu lieb und nett. Gerade im Handwerk muss man auch schon mal stur sein.
 

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Ja das stimmt da ist sie einfach zu nett und lieb.
Na immerhin hat sie für morgen frei bekommen das sie zum Doc kann wegen der geschwollen Hand und der schmerzenden Hüfte. Sie kann ja kaum noch laufen
 

sebastian69

ww-esche
Registriert
29. September 2012
Beiträge
598
Ort
Hamburg
In vielen Betrieben sind ja leider Arbeitserleichterungen bez. Tragen... wie Gurte, Sauggriffe...gute Handschuhe fremd....
Genauso wie manche sämtliche Fenster durch ein zu enges,Treppenhaus tragen ( natürlich unverpackt) und sich wundern, wenn sie entsprechend oben ankommen....
 

MysteriumHolz

ww-robinie
Registriert
6. Oktober 2013
Beiträge
677
Ort
BY
Ich kann nur mein Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Und ich bin heilfroh, dass ich nicht durch so eine Tortur musste - wenn man gesundheitlich nicht 100% fit ist, dann ist das einfach kein Spaß.

Das einzige, was ich erleben musste, waren Kleinigkeiten in der Warenannahme bei einem Job nebenher während der Schulzeit. Wenn der Chef einem keine Leiter geben wollte oder so Unfug. Da stand aber kein Berufsabschluss zur Debatte, auch war das Geld nichts anderes als "Taschengeld". Man konnte also, wie man wollte, das breiteste Grinsen der Welt aufziehen und den Chef genüsslich darum bitten, die Sch**** - Arbeit doch einfach selber zu machen. Was hätte er tun sollen, mich rauswerfen? Bitte, die Art Nebenjobs gab es wie Sand am Meer und das Geld war auch nicht für die Miete benötigt.

Erst bei solchen Geschichten merke ich im Nachhinein, wie schön diese Leichtigkeit war. Ich war im selben Alter in etwa. Eigentlich gemein, wie die einen sich mit 17 jungen Jahren abrackern müssen, während man selbst nur zum Spaß nebenher arbeitete, um sich z.B. tolle Klamotten leisten zu können.

Mit das Wichtigste im Leben ist die eigene Gesundheit. Daher wünsche ich Dir und Deiner Tochter alles Gute!
 

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Kaum zu glauben aber wahr! Heute ist die Chefin auf die Baustelle gekommen und hat mit den Leuten gesprochen unter anderen auch mit meiner Tochter. Die Chefin meinte sie weiß schon das sie morgen zum Arzt geht und was ihr den fehle. Daraufhin mein Kind ihr erklärt das ihr eben alles weh tut und das sie von den Gesellen gezungen wurde die schweren teile in den 7. Stock zu tragen. Daraufhin war die bestürzung groß. Chefin versprach mit den Gesellen zu reden, da keiner der Lehrlinge die Teile tragen sollte! ABER sie sagte ihr auch das sie da selbstbewusster gegen die Gesellen sein soll und sich das nicht gefallen lassen muss. Die Gesellen wissen alle über die erkrankung von ihr bescheid und wissen auch das es eben manchmal nicht ganz so geht wie alle es gerne hätten.
 

Mathis

ww-robinie
Registriert
7. Juni 2007
Beiträge
2.649
Ort
Imdorfinnerstadt
...Daraufhin mein Kind ihr erklärt das ihr eben alles weh tut....
Kann es womöglich sein, dass du "dein Kind" einfach trotz des Alters von 17 Jahren wie ein kleines Kind behandelst???

Das ist auf dem Weg zu einer halbwegs selbstständigen Lebensweise völlig kontraproduktiv!
Oder willst du auch die nächsten 10 Jahre mit deinem Kind umherziehen und es vor den Unbillen des Alltags beschützen?

Sieh es mal realistisch, deine Tochter ist mit 17 Jahren alt genug, sich selbst ihre Rolle im Leben zu erobern.

Und wenn dabei mal ein paar Situationen auftreten wie von dir geschildert, tut es der Entwicklung eines jungen Menschen gar nicht gut, wenn Mama oder Papa immer hinter der Ecke lauern, um jederzeit eingreifen zu können und die Zumutungen des Lebens vom Kind abzuwehren.

Ich vermute, dass bei dir die typische Ausgangssituation für solch ein überbehütetes Kind vorliegt, nämlich ein alleinerziehendes Elternteil mit der Tendenz zu Helikoptermutter, die ständig um das arme Kind umherfliegt und alles überwachen und ständig eingreifen will?

Lass deine Tochter ihren Weg alleine finden, das ist der größte Gefallen, den du ihr tun kannst!
 

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Hallo Mathis,
du liegst leider völlig falsch. Mein Kind ist mein Kind weil ich eine Mutter bin und für Mütter werden ihre Kinder auch mit 60 noch die Kinder sein!
Und nein ich bin nicht alleinerziehend! Unsere Tochter wächst in einem Elternhaus mit Mutter und Vater auf und das schon ihr Leben lang.
Ich habe unsere Tochter in der Tat sehr lange behütet und beschützt da sie keine leichten Start ins Leben hatte und schon ihr Leben lang von den verschiedensten Krankheiten gezeichnet ist, aber wir wissen das nur loslassen hilft und wie schon in einem anderen Post geschrieben wird da täglich dran gearbeitet. Wir stehen Ihr nicht im Weg sondern stehen einfach nur hinter ihr das sie merkt das sie eine Stütze hat wenn es nicht mehr geht und dann helfen wir ihr. Aber gehen muss sie den Weg allein!
Drum wird sie auch mit gerade mal 18 Jahren ausziehen, und versuchen neue Wege zu bestreiten..... aber auch da werden wir als Eltern immer hinter ihr stehen und zur Not auch mal helfen!
Und nur weil unser Tochter uns immer alles (na ja zumindest fast alles) erzählt hat das nichts mit Helikoptermutter zu tun, sondern zeugt ehr von Vertrauen gegenüber den Eltern!
 

Holz-Fritze

ww-robinie
Registriert
23. Januar 2008
Beiträge
5.243
Alter
54
Ort
Bonn
Kann es womöglich sein, dass du "dein Kind" einfach trotz des Alters von 17 Jahren wie ein kleines Kind behandelst???!

Selbst wenn, was hat das damit zu tun wenn Gesellen sich so benehmen und Azubis mobben. So einen Gesellen würde ich mir als Chef aber zu Brust nehmen, der hätte erstmal nichts mehr zu lachen.
 

Neige

ww-robinie
Registriert
15. Mai 2014
Beiträge
3.173
Alter
65
Ort
78073 Bad Dürrheim
.....Wir stehen Ihr nicht im Weg sondern stehen einfach nur hinter ihr das sie merkt das sie eine Stütze hat wenn es nicht mehr geht und dann helfen wir ihr. Aber gehen muss sie den Weg allein!

Das ist für mich die richtige Einstellung. Fakt ist auch, dass eben mit 17 Jahren immer noch das Jugendarbeitsschutzgesetz greift.

Ich darf zitieren:
"Die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes sind nicht abdingbar, d. h. es kann auch bei Festlegung im Arbeitsvertrag nicht davon abgewichen werden. Verstöße gegen das Gesetz gelten als Ordnungswidrigkeiten. Wer die Gesundheit oder die Arbeitsfähigkeit des Kindes, Jugendlichen oder Heranwachsenden vorsätzlich gefährdet oder schädigt, begeht eine Straftat nach § 59 Absatz 5 bzw. Absatz 6. Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist damit Teil des Nebenstrafrechts"
Zitat Ende
Quelle: Jugendarbeitsschutzgesetz ? Wikipedia

Eine eindringliche Belehrung seitens der Chefin gegenüber Mitarbeitern ist daher m. E. dringend notwendig.

Eine Anmerkung noch zur Legasthenie:
Menschen mit einer deratigen Einschränkung haben es sicher schwerer als andere im täglichen Leben zu bestehen. So kann es durchaus vorkommen, dass Legastheniker nicht nur körperliche Gebrechen bekommen können, sondern auch noch möglicherweise mit schweren Depressionen zu kämpfen haben. Ein gefährlicher schleichender Prozess, der nicht zu unterschätzen ist. Oft beginnt das schon im Kindergarten, zieht sich in der Schule weiter über Lehre und und und. Erzieherinnen, Lehrer und Ausbilder erkennen eben nicht, dass der Betroffene Schwirigkeiten hat zu schreiben, rechnen und Zusammenhänge zu erkennen. Das Resultat ist, sie werden als "blöd" erkannt und demendsprechend von anderen behandelt.
Ich habe mich eingehend damit beschäftigt, weil auch eins meiner Kinder betroffen ist. Sogar wir als Eltern haben es anfangs nicht erkannt! Weder im Kindergarten, noch in den ersten 2 Schuljahren unserer Tochter.
Hausaufgaben waren eine gewaltige Herausforderung, wo wir sogar ehrlich am verzweifeln waren und oft mit den Worten kommentierten: "Daß kann doch nicht soo schwer sein". Man nimmt Maß an den anderen, die Aufgaben ratzfatz gelöst haben. Die Folgen waren öftere Krankheiten einhergehend mit Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit...die Latte ist lang.
Viele Besuche beim Arzt waren erfolglos, bis sie dann in der Schule Anfang 3. Klasse zusammengebrochen ist, in die KiKli kam und dort der Artz keinerlei Auffälligkeiten nach zig Untersuchungen feststellen konnte. Er bat uns dann zu erzählen, wie ihr Verhalten von Anfang an war, was bei ihm den Verdacht auslöste..eine Lernschwäche! Nach eingehenden Untersuchungen und den daraus resultierenden Maßnahmen verschwanden auch mit der Zeit die o.g. Beschwerden. Jetzt mit 22 Jahren bewältigt sie ihr Leben allein, wenngleich auch ab und an Hilfe notwendig ist.
 

waulmurf

ww-ulme
Registriert
2. Februar 2009
Beiträge
161
Ort
Berlin
Nochmal zum Ausgangsproblem:
Anbei eine Empfehlung von 1981, welche Lasten zumutbar sind. Selbstverständlich ist die Art des Tragens, der Last z.B. Gewicht, Form , Größe, Lage der Zugriffstellen, Körperhaltung, Dauer, Häufigkeit usw. auch zu berücksichtigen.
Und es ist die körperliche Eignung zu berücksichtigen, besonders bei Jugendlichen.

Bei Bemerkungen wie " früher haben wir das auch so gemacht" oder "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" odgl. bekomme ich immer einen dicken Hals. Die jungen Menschen sollen etwas lernen und nicht krank gemacht werden. Das hat etwas mit sozialer Verantwortung zu tun.
Richtig ist zweifellos, dass die Azubis auch gefordert werden sollen. Aber nicht überfordert.

Gruß
waulmurf
 

Anhänge

  • Bild1.png
    Bild1.png
    22,7 KB · Aufrufe: 88

Hexenzwergin

ww-kastanie
Registriert
3. November 2013
Beiträge
40
Ort
Reichertshofen
Danke für eure Antworten.
Heute war sie beim Arzt der sie erstmal für den Rest der Woche krankgeschrieben hat. Wenn es anfang der nächsten Woche nicht besser ist muss sie nochmal kommen. Hoffe das es bis Dienstag wieder besser ist. Jetzt ist erstmal ruhe und liegen angesagt.
Zur Legasthenie. Diese wurde bei ihr in der dritten Klasse diagnostiziert aber auch gleichzeitig ein IQ von 128 und eine Mathematische Hochbegabung. Also ein ganz tolle mischung :emoji_slight_smile:
 

sebastian69

ww-esche
Registriert
29. September 2012
Beiträge
598
Ort
Hamburg
Aber die Praxis zeigt doch ganz andere Dinge, zu zweit ein dreifach verglastes Fenster 2x1 m in den 6 Stock tragen, volle große Gasflasche zu zweit tragen.
Mal Plattenabladen ist ja kein Problem....

Es sind die inkompetenten Chefs, die so ihre MA verheizen.
 

max_power

ww-ahorn
Registriert
1. Januar 2015
Beiträge
103
Zur Legasthenie. Diese wurde bei ihr in der dritten Klasse diagnostiziert aber auch gleichzeitig ein IQ von 128 und eine Mathematische Hochbegabung. Also ein ganz tolle mischung :emoji_slight_smile:

Eine "Schwäche" in einem Bereich geht meistens mit einer Stärke in einem anderen Bereich einher. Die Schwierigkeit ist, das zu erkennen und damit umzugehen. Leider ist unsere Gesellschaft oft genug sehr festgefahren und grenzt eher die "Schwäche" aus als die Stärke anzuerkennen.

Soweit mein Senf dazu … zum Thema Erkennen und Ärzte sag ich lieber nichts, das könnte offtopic werden … :mad:
 

waulmurf

ww-ulme
Registriert
2. Februar 2009
Beiträge
161
Ort
Berlin
Aber die Praxis zeigt doch ganz andere Dinge, zu zweit ein dreifach verglastes Fenster 2x1 m in den 6 Stock tragen, volle große Gasflasche zu zweit tragen.
Mal Plattenabladen ist ja kein Problem....

Es sind die inkompetenten Chefs, die so ihre MA verheizen.

Und wenn dann die qualifizierten Mitarbeiter ausfallen (z.B. durch Bandscheibenvorfall o.ä. Rückenproblemen), ist der Schock groß. In einem von mir betreuten Betrieb ist der Tischler genau aus diesem Grund mehrere Wochen ausgefallen. Genau zu der Zeit, als dringend eine Ausstellung gebaut werden sollte.
Jetzt wird nach technischen Lösungen gesucht, damit er die Platten transportieren kann, nachdem man jahrelang sich geweigert hatte, ihm einen zweiten Mann zur Seite zu stellen.
Wann begreifen die Verantwortlichen endlich, dass es unverantwortlich ist (Stichwort: Sozialkompetenz) und letztendlich teurer wird, wenn man Mitarbeiter derart verheizt.
Gruß
waulmurf
 
Oben Unten