altes Sägewerk verpachten ?!

osnabrueck

ww-pappel
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19. März 2009
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Hallo Holzfreunde !
Ich besitze ein alten Sägewerksgebäude, dass ich auf Dauer langfristig verpachten möchte.
Das Gebäude fasst 300 qm, ist mit einem Vollgatter (bis 50 cm) und einer Blockbandsäge (bis 110cm) ausgestattet.

Möchte in dieser Rubrik keine "Werbung" dafür machen (das habe ich bereits in den Kleinanzeigen :emoji_wink: ) , sondern eine allg. Einschätzung.

Wird sowas überhaupt nachgefragt, bzw. für wen könnte solch eine Existenz sinnvoll/ wirtschaftlich sein ?!
Gibt es kleine Nischen in der Holzbranche, die mit der Ausstattung etwas anfangen können ?
Mit "normaler" Holzproduktion wird man kaum wirtschaftlich Arbeiten können denke ich ?!

Die alternative ist, Sägen verkaufen/ausbauen und als Lagerraum :emoji_wink:

Vielen Dank
 

civil engineer

ww-robinie
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Nordostbayern
Hallo,

ich bin keine Spezialist für Sägewerke. Dem Betrieb, in dem ich meine Lehre gemacht habe, war ein Sägewerk angegliedert. Ein Vollgatter und Doppelsäumer, gebaut zur Zeit des 2. Weltkrieges. Rundholzzu- und Schnittholzabführung waren nicht mechanisiert. Ein Mann konnte mit dieser Technik Schnittholz und Schalung für ca. drei bis fünf Zimmerleute sägen. Wenn Du schreibst "altes Sägewerk" ist die dort vorhandene Technik wohl auch wenig mechanisiert. Wenn da bei einem 9 Stunden Tag nicht mehr rauskommt als in meinem Lehrbetrieb, bezweifle ich, dass sich jemand eine Existenz damit aufbauen kann.

Ich kenne einige kleinere Sägewerke hier im Umkreis ohne Mechaniesierung, die werden allerdings meist von Landwirten im Nebenerwerb betrieben. Die sind sicher schon lange abgeschrieben und die Betreiber brauchen keine Pacht zu entrichten.

Ich glaube kaum, dass sich viele Bewerber vorstellen. Leider.

Gruß
Jochen
 
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