Akku-Adapter zu anderen Herstellern ...

Little John

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Hallo,
ich glaube da muß man dann jetzt auch mal die Akkugrößen berücksichtigen. Ein 18V 5Ah Akku ist mir, in der Werkstatt, für die meisten Sachen zu groß/schwer. Ich benutze da vor allem 12V 3Ah. Aber ich denke, große Akkus sollten auch austauschbar sein. Warum müssen im Bosch I-bike 4 verschiedene, nicht kompatible Akkus rumgeistern? Rasenmäher, Fahrrad, Kettensäge,.... könnten doch prima kompatibel gestaltet werden, also so 350-600 VA.

Es grüßt Johannes
 

Mr.Ditschy

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@keks010982
Wenn hier jemand gegen etwas ist, ist er dagegen, also da kannst egal mit welchen sinnvollen Argumenten kommen. macht einfach keinen Sinn (habe das hier schon mehrmals versucht, vergebens). :emoji_wink:


Was ich damit eigentlich nur sagen will ist, dass für mich die Makita Akkus auf alle Fälle auch in Frage kämen. Daheim hab ich eh einen Doppellader für die Gartensachen stehen und in der Firma natürlich auch... Mir würden 15km volle Unterstützung oder halt gute 30km mit ordentlicher Unterstützung locker reichen. Ich denke, mit einem "normalen" Wegprofil" mit wenig krassen Steigungen sollten mit den Makita Akkus ganz ordentliche 40km drin sein.
Als "Reservekanister" kann man sich dann ja noch 2Stk. 3Ah mitnehmen. Die sind wesentlich leichter.
Genau, dafür würden die 5Ah Akkus völlig ausreichen. Also das Problem von manchen Anderen verstehe ich auch nicht, wenn man die Akkus dazu dann täglich lädt (macht man bei den E-Autos auch so, also die hängen bei uns auf Arbeit und Zuhause meist gleich am Netz, um die Ladezeiten eben je nach Bedarf kurz zu halten).
Doch die Makita 3Ah Akkus wiegen nicht weniger, die haben ähnliches Gewicht wie die 5Ah Akkus.
 

Mr.Ditschy

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Hallo,
ich glaube da muß man dann jetzt auch mal die Akkugrößen berücksichtigen. Ein 18V 5Ah Akku ist mir, in der Werkstatt, für die meisten Sachen zu groß/schwer. Ich benutze da vor allem 12V 3Ah.
Der Vergleich hinkt aber, also man kann keinen 18V 10 Zeller mit einem 12V 3 Zeller vergleichen.
Wenn gibt es bei 18V auch einen 5 Zeller und der wiegt nur ca. 100-150g mehr als der 12V 3 Zeller, zudem nutzen einige auch einen 12V 6 Zeller, der wiegt dann sogar noch mehr ... und genau deswegen lohnt kaum ein extra 12V System.

Aber muss eh jeder selbst entscheiden ... ich bin zumindest froh alles mit nur einem Akkusystem mit 18V Akkus von kleinen bis großen 18V und 2x18V/36V Handwerks- und Gartengeräte abdecken zu können, mehr an Kosten und Ressourcen kann man über Jahrzehnte nicht einsparen.
 

benben

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@keks010982
Wenn hier jemand gegen etwas ist, ist er dagegen, also da kannst egal mit welchen sinnvollen Argumenten kommen. macht einfach keinen Sinn (habe das hier schon mehrmals versucht, vergebens). :emoji_wink:
Und wenn sich hier jemand lächerlich machen will, dann macht er das halt.

Da machste nichts, ist so.
 

odul

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Ich glaube, ein Punkt ist noch nicht zur Sprache gekommen:

Akkus altern mit der Zyklenzahl. D.h. bei gleichen Anforderungen, muss ein kleiner Akku öfters geladen werden.

Gleiches gilt wohl auch bei schneller Ladung und Entladung, wobei ich dabei aber nicht sooo sicher bin. Dann wäre da ein größerer Akku auch im Vorteil.

Nur um das Thema abzurunden :emoji_slight_smile:
 

benben

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Mr.Ditschy

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Die CAS / Allianz Akku Systeme von Metabo oder Bosch hatten wir hier ja schon mal, das alles steckt aber noch in den Anfängen und sind weit nicht so ausgebaut, wie die systeme von bsp Makita, Milwaukee, Dewalt, Ryobi, Einhell, usw. ...zumal CAS bsp wenn eher Spezialisten als Partner hat und wenn nur für Profis wahrlich geeignet ist, Bosch DIY ist da schon eher für Privat geeignet, aber da hat es m.E. aktuell zu viele doppelte Geräte - braucht alles somit noch etwas Zeit, bis sich wirklich lohnt auf so ein Akkusystem zu setzen (wobei wenn auch meist jemand schon ein Akkusystem hat).


Und wenn sich hier jemand lächerlich machen will, dann macht er das halt.

Da machste nichts, ist so.
Liegt wie immer nur im Auge des Betrachters, aber ich sag ja und bestätigt wiederum meine Info, "es ist egal welche Argumente man nennt ... " :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
 

benben

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Liegt wie immer nur im Auge des Betrachters, aber ich sag ja und bestätigt wiederum meine Info, "es ist egal welche Argumente man nennt ... " :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
Immerhin stehe ich mit meinen Ansichten nicht ganz so verloren da. Argumente kamen von dir, egal in welcher Diskussion, recht wenige und nie brauchbar.

Viel Spaß dir in deiner kruden Welt.
 

WinfriedM

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Akkus altern mit der Zyklenzahl. D.h. bei gleichen Anforderungen, muss ein kleiner Akku öfters geladen werden.
Dafür ist der in der Regel auch entsprechend billiger. Interessant ist aber, was man pro Wh bezahlt, dann weiß man, welcher Akkupack das beste Preis-Leistungsverhältnis hat.

Beispiel Einhell:
* 18V 4Ah = 72Wh, Preis 31 Euro, Kosten pro Wh = 0,43 Euro
* 18V 5,2Ah = 93,6Wh, Preis 54 Euro, Kosten pro Wh = 0,58 Euro
* 18V 2,5Ah = 45Wh, Preis 25 Euro, Kosten pro Wh = 0,55 Euro

Interessant hier, dass die 4Ah Akkus deutlich günstiger sind, als die 5,2Ah.
 

WinfriedM

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Bei Ebikes finde ich das echt Schade, wäre auch vom Nutzen her ein echter Mehrwert.
Problem ist da auch, dass jede Menge EBikes produziert werden, die in 10 Jahren weggeworfen werden, weil es keine Ersatzteile mehr gibt. Ein universelles Akkusystem, was es auch in 10 Jahren noch gibt, würde die Situation deutlich verbessern. Müsste aber für viele weitere Komponenten ähnlich überlegt werden. Will die Industrie natürlich nicht, die freuen sich, wenn die Ebikes wie alte Computer oder Smartphones alle 5-10 Jahre entsorgt werden.

Bei den nicht motorisierten Fahrrädern war eine Nutzungsdauer von 30 Jahren keine Ausnahme.
 

Mr.Ditschy

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@benden, das kindische Spiel kannst gerne alleine weiter führen, also einfach von vorne lesen.


Bei den nicht motorisierten Fahrrädern war eine Nutzungsdauer von 30 Jahren keine Ausnahme.
Ja, bei uns tummeln sich sogar noch die ersten Kinderfahrräder bei uns.
Doch mein Makita E-Bike gibts schon ca. 20 Jahre und hält sicher auch weitere 20 Jahre locker durch, auch Ersatzteile gibt es davon .... und denke beim Einehll e-Bike wird es ebenso ergehen.
Und wer etwas darauf achtet, auch ein leicht reparables e-Bike zu kaufen, kann gerade nur mit Speichenmotoren, egal ob vorne oder hinten verbaut, recht lange Freude am Bike haben.

Aber ist ja ähnlich beim Akkusystem, da kaufen sich auch einige sich lieber verschiedene Systemen und achten weniger darauf, da das Manko Akkupack so klein wie möglich zu halten.


Ich glaube, ein Punkt ist noch nicht zur Sprache gekommen:

Akkus altern mit der Zyklenzahl. D.h. bei gleichen Anforderungen, muss ein kleiner Akku öfters geladen werden.

Gleiches gilt wohl auch bei schneller Ladung und Entladung, wobei ich dabei aber nicht sooo sicher bin. Dann wäre da ein größerer Akku auch im Vorteil.
Glaub das Thema hatten wir weiter vorne schon. Aber die Zyklenzahl ist zwar auch gegeben, aber mehr belasten den Akku schon mit welchen Strömen an Ampere der geladen und entladen wird - und das regelt jeder Hersteller anders, also einen wirklichen Vergleich kann man da nicht anstreben, auch da jeder andere qualitative Akkuzellen verbaut.
Dazu kommt zwar noch der Alterungsprozess einer Akkuzelle, aber der ist wenn bei kleinen/großen Akkupack gleich.

Beim Makita LXT System kommst bsp mit den 5Ah Akku mit 10 Zellen ganz gut aus, also einen kleineren Akku ist nicht dringend nötig. Habe selbst jedoch um mir eben ein 12V System zu ersparen, auch 2Ah Akkus, die man dann zur Not auch mal nutzen kann, bis die 5Ah Akkus wieder voll geladen sind.
 

benben

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@Mr.Ditschy Genug Humbug von dir gelesen, lass mal gut sein.

Weiter ist das ja schön und gut. Nur Niemand der so ein Gerät viel benutzt, also mehr als 10min am Tag, wird Freiwillg mit nem grossen Akku kleine Schrauben eindrehen. Also wieder konstruiert und fern der Praxis. Hobby-Bastellösung halt.

Ich kaufe Geräte nach Anforderungsprofil und benutze diese dann Artgerecht. Mir ist ein zu großer Akku ein Dorn im Auge, ebenso ein zu kleiner.

Passendes Gerät für die jeweilige Tätigkeit. Heisst bei mir ich brauche 3Akkutypen in der Firma. Aber zum Thema Nachhaltigkeit, ich schaffe es auch diese Geräte aufzubrauchen bevor es keine Akkus mehr dafür gibt :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:.

Schuko Adapter haben wir sehr sehr viel, zum Teil älter als ich.
 
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keks010982

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E-Bike kann eh die Firma zahlen, da ist Deutschland ja recht Förderfreundlich. hast dann o,25% zu versteuern. Das dann aber ganz legal :emoji_wink:.
Dass stimmt schon. Aber dennoch ist das ein Invest von min. 3000€ wenn man etwas halbwegs ordentliches haben will. Mir ist das viel zu viel Geld für ein Fahrrad wo dann noch nichtmal richtig gute Komponenten verbaut sind sondern eher noch so Mittelklasse. Alles drunter... Naja weißt ja selbst.
Außerdem finde ich die alle viel zu schwer. Ich versteh nicht warum die Dinger alle weit über 20kg wiegen müssen. Mein recht ordentliches Mountainbike 29er wiegt um 12-13kg... Der Bafang Motor knapp 4kg incl. Technik drumherum... Mit den Makita Akkus (selbst 4 Stk an Board) bleibe ich locker unter 20kg.

Und wenn sich hier jemand lächerlich machen will, dann macht er das halt.

Da machste nichts, ist so
Hey! Ich weiß, dass ihr beide keine Freunde seid. Ich bin ja auch eher selten einer Meinung mit dem Mr.. Aber hier, hat er doch eine professionelle Lösung und Umbau präsentiert. Das Fahrrad ist nicht auf seinem Mist gewachsen, das hat Einhell so gebaut, er hat es doch nur auf seine Bedürfnisse angepasst und das, wie es für mich aussieht, ziemlich professionell.

@Mr.Ditschy hast du vielleicht Lust (und kannst du) ein Gehäuse zu designen wo zwei Akkus reinpassen, evtl mit Ladestandsanzeige? Ich hätte Interesse!

Gruß Daniel
 

benben

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Klar, die Gewichtsgeschichte zum Mountainbiken ist die erste, für mich plausible, die ich höre. Wobei wenn das halbwegs im Gelände genutzt wird, wird der Verbrauch nochmal deutlich höher sein. Vor allem mit dem richtigen, dem Gelände passenden , Motor davor. Die Gewichtsgeschichte macht auch da dann wieder nicht soviel aus, jedenfalls vom Vortrieb her. Also auch wieder ein sehr "konstruierter Bedarf", ich bin mir sicher, dass du den Akku deutlich schneller als du denkst leer hast.

Der Akku ist ja auch nur ein teil des ganzen, was wiegt der Bafang?

Mountainbiken mit Rucksack oder Fahrradtasche fänd ich schlimmer als 2,5kg mehr am Rahmen. Für den alltag würde ich da ein zweites Rad nehmen und nicht das MTB umrüsten. Mit Mittelmotor achrüsten verlierst du ordentlich Bodenfreiheit.

Ich will ja nicht wie der Messias klingen, wenn du aber Interesse hast an E Rad, guck dir das mit dem LEasing an. Ich kenne die Einzelunternehmerregelungen nicht, aber das ist wirklich sehr attraktiv, ich wollte das auch nicht glauben. Wenn du das Geld für den Bafang und die Zeit rechnest, hast du 3 Jahre nen ordentliches E-MTB bezahlt und 2 Räder :emoji_wink:.


Ich bezog mich nicht auf das Fahrrad. Ich bezog mich auf die, in meinen Augen, schlechten Argumente in jeglicher Diskussion.
Aber das wird nichts mehr.........
 

benben

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https://bafang-e.com/de/produkte/batterien/ 2,4kg für ca 450w/h Ein Makita wiegt 690Gramm (bei 90w/h?). Macht dann knapp über 1kg mehr Gewicht..........
Einfach weil es mich interessiert hat.

450:90=5 5*690gr= 3,45 Kg

Die integrierten sind nochmal etwas leichter, aber dann basteln......
 
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keks010982

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Also auch wieder ein sehr "konstruierter Bedarf",
Naja, da magst du Recht haben. Fahr ja aktuell ohne.

Wenn du das Geld für den Bafang und die Zeit rechnest, hast du 3 Jahre nen ordentliches E-MTB bezahlt und 2 Räder :emoji_wink:.
Es ist leider nicht jeder mit so viel Platz gesegnet wie du. Ich hab Arbeit die Räder der Familie daheim im trockenen zu parken. Also gibt's wie beim Auto eins für alles! So einen E-LKW will ich sicher nicht (wüsste auch nicht wofür ich das bräuchte, hab keinen Hund er kutschiert werden will/muss und die Kinder sollen gefälligst selbst fahren), so ein normales E-Bike ist mir zu teuer (da wird das Leasing nicht viel dran ändern - geschenkt bekommt man da sicher auch nichts) und zu schwer für das was man geboten bekommt... Also kommt höchstens Umrüsten in Frage.
Und wenn das dann mit den (eh vorhandenen) Akkus nicht funktioniert... Ja mei, dann kauf ich mir halt so einen Bafang Akku. Es ist dadurch doch nichts verloren.

Gruß Daniel
 

benben

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Klar, macht nur Sinn wenn man sowas haben will.
Die Steuerersparniss ist halt richtig krass gefördert. Das ist schon ordentlich. Wir haben das hier durchgerechnet und waren, mit Übernahme bei effektiv knapp über 60%. Man weiss halt nicht genau wie die Schlussrate wäre.

Aber umrüsten würde mich auch reizen.....

Ist halt die Frage was da zusammen passt, Also von den Leistungen her. Da habe ich überhaupt keinen Plan.
 

Mr.Ditschy

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@Mr.Ditschy Weiter ist das ja schön und gut. Nur Niemand der so ein Gerät viel benutzt, also mehr als 10min am Tag, wird Freiwillg mit nem grossen Akku kleine Schrauben eindrehen. Also wieder konstruiert und fern der Praxis. Hobby-Bastellösung halt.
Problem bei dir und manchen Anderen ist halt wie immer, dass man nicht kapieren möchte, in welchen Thread und Thematik man sich bewegt … sprich hier geht’s genau wenn um Bastellösungen in privater Nutzung, nie aber um eine tägliche Profinutzung!

Aber wie immer denkt halt jeder nur an sich, und wenn da ne Kleinigkeit mal verändert wird, ist es auf einmal Weltbewegend. :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:



https://bafang-e.com/de/produkte/batterien/ 2,4kg für ca 450w/h Ein Makita wiegt 690Gramm (bei 90w/h?). Macht dann knapp über 1kg mehr Gewicht..........
Einfach weil es mich interessiert hat.
Nur als Info, der Makita 18V/5Ah Akku BL1850B wiegt bei mir genau 615g, manche auch 605g (je nach verbauter Platine) klar nicht sooo viel weniger …
 
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odul

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Ich weiß nicht, wer hier recht hat oder nicht. Aber es ist eine Privatfede. Und inhaltlich trägt es null und nichts zur Diskussion bei.

Es ist nichts neues, dass sich Personen in Foren verhaken und führt regelmäßig zu nichts.

Beerdigt diesen Disput.
 

jonny.el

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ausserhalb Europa
Ich glaube, ein Punkt ist noch nicht zur Sprache gekommen:

Akkus altern mit der Zyklenzahl. D.h. bei gleichen Anforderungen, muss ein kleiner Akku öfters geladen werden.

Gleiches gilt wohl auch bei schneller Ladung und Entladung, wobei ich dabei aber nicht sooo sicher bin. Dann wäre da ein größerer Akku auch im Vorteil.
Die Alterung mit der Zyklenzahl ist aber meist nicht so gravierend als wenn der Akku falsch behandelt wird.

Ein eBike hat doch eine Motor Leistung von 250-500W. Da ist ein PowerTool Akku garantiert nicht ueberfordert. Die Akku Werkzeuge ziehen doch heute 1000W und mehr, da gehen dann schon andere Stroeme aus dem Akku und er "leidet" mehr als im eBike.

Schnelladung macht einen Akku auch nicht unbedingt kurzlebig, wenn die verbaute Einzelzelle das aushaelt, also fuer solche Stroeme konzipiert ist.

Bei hohen Stroemen erwaermen sich die Zellen. Die eBike Akku haben eine grosse Anzahl Zellen direkt nebeneinander, die Werkzeugakku haben ein Innengehaeuse aus waermeleitendem Plastik um Betriebswaerme besser abzuleiten....

Aus meiner Erfahrung stirbt ein Akku tatsaechlich schneller - soll heissen er altert deutlich schneller als bei sachgemaesser Verwendung -, wenn
- er laengere Zeit ganz voll oder ganz leer liegt. (Bei taeglicher Nutzung uninteressant.)
- bei jedem Zyklus bis 0% Ladestand heruntergefahren wird und bis 100% kragenvoll geladen wird. (Die Werkzeug Akku Hersteller laden meist nicht bis zur max. zulaessigen Spannung, sondern hoeren etwas vorher auf. das machen die meisten eBike Akku nicht.)
- die Akkutemperatur bei der Nutzung und beim laden zu hoch oder zu tief ist. (warum wohl haben die eAutos ein Thermalmanagement fuer den Akkublock...)
- ausserhalb der Zellcharakteristik ge- und entladen wird (mit zu hohen Stroemen).
- die einzelnen Zellen nicht wirklich gleich sind und durch die Zyklen zu driften beginnen. Regelt oder begrenzt das die Elektronik nicht, sind selbst die groessten eBike nach einem Jahr hinueber. (Mehrfach erlebt, da im eBike Akku meist nicht die beste Zellqualitaet eingebaut wird)

Ein ganz schlauer in der Firma hat z.B. meinen Rat ausgeschlagen und einen falsch (zu wenig Kapazitaet) gelieferten Werkzeugakku nicht auf Storage gelagert sondern auf 100% Ladestand. Der jeden Tag im Einsatz befindliche (mit der hoeheren bestellten Kapazitaet nachgelieferte) Akku hatte nach 3 Jahren knapp ueber 80% Restkapazitaet, der kragenvoll eingelagerte unbenutzte Akku hatte unter 70% und war somit direkt fuer die Tonne.

Somit erlaube ich mir die Feststellung, dass eine Mehrfachverwendung eines vorhandenen Akku durchaus sinnvoll sein kann, auch wenn der Akku dadurch mehr Zyklen hat. Das kann am Ende wirtschaftlich sinnvoller sein, als eine falsche Akkubehandlung, die leider von vielen Faktoren abhaengt und nicht immer ideal ist.....
 

seschmi

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Ich denke, die Geschichte mit den Makita-Akkus im Fahrrad könnte für ältere Fahrräder schon eine gute Perspektive sein.

Ich habe hier so ein geerbtes E-Bike mit Panasonic-Antrieb. Es gibt schon ewig keine Ersatzakkus mehr, und der existierende Akku ist nach >20 Jahren schlicht platt. Das Fahrrad ist mechanisch noch top (ist ja kein Alter für ein Fahrrad), ohne Antrieb aber zu schwer. Es steht jetzt rum, und ich überlege, was ich tue.

Da wären solche Standardakkus schon eine Wiederbelebung - für zum Bäcker oder in die Kneipe reicht das locker.
 
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