Ahorn bleichen

Weiß-Blau

ww-kiefer
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Hallo Gemeinde,

ich habe Ahornbretter die leichte Stockflecken haben, jetzt bin ich am überlegen diese mit Wasserstoff zu bleichen so das ich den Ahorn verwenden kann.
Hat von euch schonmal jemand Stockflecken auf Ahorn ausgebleicht?
Leider hab ich für Tests keine Zeit, da ich die ganze Woche nicht in die Werkstatt komme.
Auch muss ich erst Wasserstoffperoxid und Aktivator besorgen, um einen Test zu machen.

Deshalb wäre es super wenn evtl. hier jemand damit schon Erfahrungen gemacht hat und mir den Erfolg oder Misserfolg mitteilen könnte.

Sollte das ganze nicht klappen mit dem Bleichen würde ich beim Holzhändler halt neue Ahornbretter besorgen.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag
Michi
 

brubu

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Hallo Michi
Das habe ich selber bisher nicht gemacht. Da kann ich Dir das alte Buch ISBN 3-85891-002-3 "neuzeitliche Oberflächenbehandlung des Holzes"
empfehlen. Neuzeitlich kann man aus heutiger Sicht wohl nicht mehr sagen. Die Chemie funktioniert aber immer noch gleich.
Stockflecken habe ich bei Ahorn nicht gefunden aber Ausbleichen von dunklen Einlaufstreifen.

Das Buch findet man noch als Gebrauchtexemplar im Netz. Wie es mit dem Urheberrecht von nicht mehr erhältlichen Büchern aussieht weiss ich nicht.
Darum veröffentliche ich hier keinen Auszug davon.

Gruss brubu
 

Weiß-Blau

ww-kiefer
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Hallo brubu,
danke für den Buchtipp.
Hab vorhin noch einen Kollegen getroffen und Wasserstoffperoxid + Bleichzusatz bekommen.
War dann gleich in der Werkstatt und kann nun sagen das die Flecken nahezu spurlos verschwinden.
Werde allerdings für den Auftrag trotzdem nochmal Ahorn kaufen. Möchte erst mal schauen wohin das ganze nach einiger Zeit schhlägt, sprich ob die Flecken wieder kommen oder ob alles weiß bleibt.

Gruß Michi
 

Batucada

ww-robinie
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Das Buch findet man noch als Gebrauchtexemplar im Netz. Wie es mit dem Urheberrecht von nicht mehr erhältlichen Büchern aussieht weiss ich nicht.
50 Jahre ab Erscheinungsdatum, beginnt bei Neuauflage wieder von vorne zu laufen. Einzelne Zitate sind aber bei Angabe der Quelle erlaubt. Was den Umfang der Zitat angeht, sollte man aber eher nicht zu gro0ßzügig sein.

Batucada

EDIT: Ich schiebe mal was nach, um mich zu korrigieren.

Hat das Werk, die vom Urheberrechtsgesetz gedeckte Schöpfungshöhe, dann erlischt das Urheberrecht spätestens nach 70 Jahren nach dem Tode des Urhebers, wie @magmog richtig festgestellt hat. Bei einem Werk mit geringer Schöpfunghöhe erlischt das Urheberrecht dagegen aber schon 50 Jahre nach der Veröffentlichung. Da habe ich was Falsches in Erinnerung gehabt. Die Frage ist nur, wer stellt die Schöpfungshöhe fest? Bei einem Chemie-Buch, das auf allgemein naturwissenschaftlichem Wissen beruht, wird's aber schon schwierig werden, den Nachweis einer schützenswerten Schöpfungshöhe zu erbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:

brubu

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Hallo zusammen
Und bei uns wird es wohl nochmals anders sein, es sei denn die EU regelt das....
Gute Woche
brubu
 
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