Sägeblatt Alternativen ??

Biker1002

ww-buche
Registriert
3. Januar 2015
Beiträge
251
Alter
55
Ort
Swisttal (Raum Köln/Bonn)
Hallo zusammen,
ich weiß, ich trete damit wahrscheinlich wieder eine Grundsatz- und Glaubensdiskussion los. Vielleicht schaffen wir es ja trotzdem, das Ganze diesmal rein fachlich zu betrachten.
Nach inzwischen 11 Jahren sind die Sägeblätter meiner TS55 REBQ nun doch etwas in die Jahre gekommen. Deshalb suche ich nach vernünftigen Alternativen zu den Originalsägeblättern.
Wie sind eure Erfahrungen?
  • Welche Hersteller bzw. Sägeblätter könnt ihr empfehlen?
  • Was hat sich bei euch bewährt?
  • Wovon würdet ihr die Finger lassen?
Mir geht es ausdrücklich nicht um irgendwelche möglichst billigen Blätter aus Chinesium oder ähnlichem. Auch der Preis bzw. das Sparen ist für mich nicht der entscheidende Punkt.
Mich interessiert vielmehr:
Gibt es Sägeblätter, die qualitativ mindestens auf dem Niveau der Originalblätter liegen oder diese vielleicht sogar übertreffen?
 

happyc

ww-robinie
Registriert
2. Dezember 2022
Beiträge
1.271
Ort
Einen a.d. Waffel
wofür nutzt du die Säge? Massivholzbohlen auftrennen / beschichtete Platten? Wie hoc/ ist dein Anspruch - ist der Schnitt „final“ oder folgen ohnehin noch weitere Arbeitsschritte?
Wenn die Blätter scharf sind, liefern auch Schnitte von günstigen Sägeblättern eine gute Qualität. Evtl ist die Standzeit bei günstigen Blättern kürzer, ob sich ein häufigeres Nachschärfen lohnt / es Sinn macht musst du entscheiden.

ich persönlich nutze viel Bayerwald, ein lokaler Händler hat die im Programm. Gutes Preis-Leistungsverhältnis, Standzeit und Schnittqualität sind in Ordnung.
 

magmog

ww-robinie
Registriert
10. November 2006
Beiträge
16.393
Ort
am hessischen Main & Köln
Guuden,

meine Priorität liegt bei Guhdo, aber die Kollegen werden noch mit anderen Quellen rüber kommen.
Für Hartholz längs möglichst wenig Zähne, für Querschnitte Z= 20 bis 30.
Geht auch gut für MPX.
 

SebastianThiel

ww-robinie
Registriert
5. August 2022
Beiträge
683
Ort
51399
Ich habe zwei Guhdo und davor hatte ich blaue von Bosch und rote von Freud.
Die Guhdo halten mind. 3 mal so lange.
Es gibt wirklich unterschiede in der Qualität des Hartmetalls.
Kostenpunkt waren damals ca. 45 Euro und 75 Euro.
Ich würde immer wieder hochwertigere Sägeblätter kaufen und nachschärfen lassen.
 

Uranus

ww-esche
Registriert
13. Januar 2025
Beiträge
425
Ort
Weißblau
Ich habe einige Blätter von Stehle, sowohl für die FKS als auch die HKS. Die stammen vom selben Konzern wie Leuco.
Von der Wertigkeit stehen die den Festool Blättern in nichts nach. Schnittqualität bisher immer gut.
 

Schreinersein

ww-robinie
Registriert
25. Februar 2008
Beiträge
927
Ort
Aachen
Nach inzwischen 11 Jahren sind die Sägeblätter meiner TS55 REBQ nun doch etwas in die Jahre gekommen.
Muss mal blöd nachfragen: was heißt denn das? So oft geschärft, daß nicht mehr Zahnsubstanz zum Schärfen da ist? Oder nicht mehr scharf?
Wenn Letzteres zutrifft, dann ab zum Schärfdienst damit.

Sonst Leco, Guhdo oder Leitz.

Oder wenn kein spezieller Name drauf stehen muss: Ruf mal bei Netthöfel / effektiv werkzeuge an. Die empfehlen Dir was. Habe einige Hohlzahn Blätter für Platten auf Empfehlung von Herrn Netthöfel bei denen gekauft, funktionieren gut. Bin nicht verwandt noch bekomme ich Provision, bin nur sehr zufrieden da seit Jahren mit diversen Einkäufen (Fräser (für Stationär und Oberfräse), Sägeblätter, Bohrer und Bohreraufnahmen für Maschinenbohrer)
 

glenwood25

ww-robinie
Registriert
14. September 2008
Beiträge
1.022
Ort
25 km südlich Ulm
Hallo,
es gibt bei den Sägeblättern für die Tauchsäge verschieden Blattdicken.
Je nach Hersteller können die unterschiedlich sein.
Quasi dickere und dünnere.
Wenn die Gummilippe an der Schiene mit den dünnen Festool Blättern eingeschnitten ist, und
du kommst dann mit nem dickeren ……nicht so gut.
Also auch auf dieses Detail dein Augenmerk richten.

Gruß
Gerhard
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
8.447
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
es gibt bei den Sägeblättern für die Tauchsäge verschieden Blattdicken.
Je nach Hersteller können die unterschiedlich sein.
Quasi dickere und dünnere.
Wenn die Gummilippe an der Schiene mit den dünnen Festool Blättern eingeschnitten ist, und
du kommst dann mit nem dickeren ……nicht so gut.
Also auch auf dieses Detail dein Augenmerk richten.

Gruß
Gerhard
Hallo,
das stimmt nicht so ganz. Entscheidend ist nicht die Schnittbreite des Sägeblatts, sondern die Differenz zwischen Stammblatt und Schneidenbreite. Wenn diese Differenz gleich ist, ist der Abstand zur Gummilippe gleich.

Es grüßt Johannes
 

schrauber-at-work

ww-robinie
Registriert
24. April 2016
Beiträge
8.854
Alter
46
Ort
Neuenburg am Rhein
Moin,

naja die Gummilippe ist ein "Verschleißteil". Ich versetze Sie ab und an mal (also alle 2-3 Jahre je nach dem wie Verschlissen halt) 1-2 mm dann ist Sie wieder frisch. Kann man mehrfach machen bevor Sie komplett getauscht werden muss.

Gruß SAW
 

Schreinersein

ww-robinie
Registriert
25. Februar 2008
Beiträge
927
Ort
Aachen
Und wenn Du mehrere Sägen hast, schneiden die eh nicht zwingend gleich. Man kann sich durchaus dran gewöhnen, mit Versatz klar zu kommen. Z.B. schneidet mir die Makita Akku Säge mehr von der Lippe ab, als die Festool TS. Beim ersten Schnitt, wenn die kabelgebunde TS zum Einsatz kommt, muss ich kurz schauen, wie viel Versatz und dann geht's mit dem Auge
 
Oben Unten