Rampe vom Balkon in den Garten

d00d

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Hallo,

ich saniere gerade ein Haus und muss eine Rampe vom Balkon im 1. Stock auf die Wiese vor dem Haus bauen. Der Boden des Balkons im Vergleich zur Wiese davor liegt auf etwa 2,20m. Die Rampe ist für die Hunde gedacht, die aufgrund Rückenproblemen im Alter keine Treppen mehr laufen können/sollen, da das Haus und der Garten nur mit Treppen zugänglich ist. Die Rampe soll gegebenenfalls aber auch von Menschen begangen werden können. Sie muss nicht den ergonomischen Maßstäben im Hinblick auf Steigung entsprechen. Es darf gerne etwas steiler sein. Ich verwende Douglasie KVH, mit Ausnahme der 6m langen Rampen Hauptträger, die werden aus Fichte BSH sein.

Meine Idee ist folgende:

1. Vom Balkon geht eine 6m lange Rampe, bestehend aus 2 Trägern im Abstand von etwa 1m auf ein Podest im Garten. Der Träger liegt sowohl am Balkon als auch nach der Hälfte der Länge (3m) links und rechts auf einem vertikalen Auflager und endet am Podest, wo er ebenfalls aufliegt. Das Podest dient als Wendung und von dort gehen 5m Rampe zurück Richtung Balkon und laufen auf der Wiese aus.
2. Die Rampe soll eine Fläche von 2,50m x 2m haben. Ich betoniere 6 H-Anker ein. Auf jedem H-Anker steht eine vertikale Podeststütze 120 x 120mm mit 1,60m Höhe. Jeweils auf der dem Haus zugewandten und abgewendeten Längsseite liegt ein etwas breiterer Rampenlängsträger mit Maßen von etwa 120 x 160 hochkant auf, der die Last der 6m langen Rampe am Podest aufnehmen soll. Verbunden werden die beiden Längsträger mit den vertikalen Stützpfosten mit Flachverbinder links und rechts an den drei Aufliegestellen.
3. Auf der kurzen Seite der Rampe verläuft noch 120x120mm KVH.
4. Zur Befestigung der Gehfläche des Podests und Aussteifung verwende ich Diagonalstreben 80x120 alle 50cm. Hier bin ich aber noch nicht sicher, wie ich die an die horizontal verlaufenden Träger (120x120) befestigen soll, da sie die gleiche Stärke haben.
5. Die Rampenhauptträger (6m) sind am Balkon gegen seitliche Scherkräfte mit einem Balkenschuh gesichert. Aber wie genau würde ich sie an der Rampe befestigen? Vermutlich wäre aufliegen am be sten, aber wenn ich sie winklig ausklinke, reduziere ich die Tragkräfte am Ende. Spielt das bei 3m (wg. Auflage nach der Hälfte des Balkens) überhaupt eine große Rolle?
6. Der Bodenbelag des Podests werden Dielen sein. Welche Stärke und welches Material weiß ich noch nicht. Ebenso bei der 6m langen Rampe selbst. Vermutlich wegen 1m Spannweite irgendwas mit > 30mm Stärke?!

Ich hab mir das mal so grob von ChatGPT sketchen lassen. Nur dass bei der finalen Version die zweite Raume wieder zum Haus zurück läuft. Die Maße sind nicht unbedingt die, die ich verwenden möchte.

Was sagt ihr dazu und könnt ihr mir Tipps geben, insbesondere zur Befestigung der 6m langen Hauptträger am Podest?

1792998001963.png
Douglasien-Podest im Garten mit Konstruktionsdetails.png


1792998001963.png
 

Da bin ich

ww-robinie
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Bei der Steigung ist deine Rampe weder für vitale Menschen noch jemand mit Rollstuhl benutzbar.
selbst leichter tau machen daraus eine Rutsche
 

d00d

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Ja ich denke ich werde eine Steigung von maximal 12% einhalten müssen. Das bedeutet, dass es womöglich noch eine zweite Plattform geben muss oder aber am Ende des Auslaufs noch 2-3 kleine Treppen.

Da die Wiese vom Haus weg ein leichtes Gefälle hat, wird das wohl noch +/- 20cm Höhenunterschied auf did H-Anker und damit die vertikalen Pfosten haben.
 

MTrp

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Mein Rat: Überdenke das Vorhaben. Eine schmale Rampe nur für die Hunde ist die eine Sache, das kann man mit vertretbarem Aufwand herstellen. Aber eine Rampe, die ggf. auch von Menschen begangen werden soll (oder gar von Menschen, die nicht mehr die Treppe vom EG ins OG gehen können), ist eine völlig andere. Hier kommen übrigens ev. auch rechtliche Auflagen ins Spiel.

Das, was ChatGPT da gezeichnet hat, ist übrigens in einigen Bereichen stark fehlerhaft, da stimmen die Proportionen teilweise überhaupt nicht.
 

Manohara

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ohne Rampenprofi zu sein wäre ich da nicht so bremsend.
Eine Steigung von 8% scheint völlig brauchbar zu sein.
Das so ein Teil ziemlich lang wird, ist klar ... es wird ein großer Teil des Gartens dafür gebraucht.
Deswegen würde ich die Rampe nicht nur in eine Richtung führen, sondern hin und zurück. (ach... hattest Du ja auch so geplant)
Da bereits eine Plattform geplant ist, wäre das ja auch einfach und würde das Geländegefälle wieder ausgleichen.
Auf dem Bild sieht es für mein Gefühl völlig benutzbar aus und fände es in einem Holzarbeiter-Forum schicker, wenn es Vorschläge gäbe, wie man es besser machen könnte, anstatt nur zu warnen, abzuraten und zu scherzen.

Das ganze Projekt hört sich für mich "eilig" an. Hunde, die bereits keine Treppen mehr laufen sollen, werden vermutlich auch nicht mehr sehr lange leben.
Ein "Geschwindigkeits-Vorschlag "noch: statt Beton-Fundamente würde ich über Einschraub-Anker nachdenken. Die sind zwar nicht so "unverrückbar", aber ich könnte mir vorstellen: ausreichend (die wären später auch einfacher wieder zu entfernen). Eventuell davon ein paar mehr als die geplanten ... Wenn sich so ein Teil irgendwo etwas setzt, sollte das nicht dramatisch sein ... ist ja Holz ...(so würde ich es jedenfalls planen)

Mir kommt 1 Meter breit zu viel vor. 70 oder 80cm reichen auch. (um es einfacher, leichter und billiger zu halten)

Aber wie genau würde ich sie an der Rampe befestigen?
Bei solchen Konstruktionen finde ich immer gut, wenn man die Teile so zusammenfügt, dass die langen, bodentragenden Balken, auf den Pfosten oder was anderem festen, wirklich aufliegen.
Balkenschuhe aus Blech sind aber soweit ich weiß eine bewährte, solide Methode.
 
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Martin Graf

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Ich find's ja eigentlich auch besser, wenn man konkrete Hinweise für eine praktische Umsetzung gibt und nicht alles schon zu Beginn kleinredet. Aber hier denke ich, dass die reine Konstruktion/Statik Dein geringstes Problem ist.

Im öffentlichen Bereich dürfen Rampen eine maximale Steigung von 6% haben. Privat kannst Du natürlich erst einmal machen, was Du willst. Bei 2,2m zu überwindender Höhe ergeben sich abhängig von der Steigung folgende Rampenlängen:
6% -> 36,7m
10% -> 22m
12% -> 18,3m
14% -> 15,7m
Dazu kommt jeweils noch die Länge des/der Zwischenpodeste. (Im öffentlichen Bereich ist nach 6m Rampenlänge stetes ein Podest vorzusehen.)
Um mit 3 Rampenabschnitten (und 2 Podesten) auszukommen, benötigst Du eine Steigung von mind. 12%. Das ist das Doppelt der öffentlichen Vorgabe!
Das würde ich mir sehr gut überlegen. Wenn jemand (Hund oder Mensch) nicht mehr in der Lage ist, eine Treppe zu steigen, der benötigt sicherlich auch eine eher flache Rampe.

Wenn Du wirklich so eine steile Rampe aus Holz bauen willst, dann wirst Du zusätzlich große Probleme durch den glatten Boden bei Nässe, Schnee, Eis bekommen. Da helfen auch keine Rillen, wie man es bei Terrassen oft sehen kann. Selbst aufgeschraubte Leisten sind nur ein Notbehelf.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du bei so einem dominanten Bauwerk eine Baugenehmigung brauchst. Hieraus können wiederum Vorgaben entstehen, die Deine Konstruktion maßgeblich beeinflussen. (Ein Architekt wird Dir bestimmt nur eine Planung machen, für die er auch einstehen kann.)

Ich würde Dir daher eher zu einem kleinen Lastenaufzug raten, in dem ausschließlich die Hunde transportiert werden können. Dazu habe ich mal spaßeshalber kurz gesucht: Selbst bei Amazon gibt es elektrische hydraulische Hebebühnen/Lastenaufzüge, die angeblich bis zu 1000kg über 3m heben und unter 3000€ kosten. Also müsste es sowas bestimmt auch "in sicher/geprüft" für akzeptables Geld geben. (Da könnten vielleicht sogar Hund+Herrchen zusammen fahren.) Damit würdest Du sicherlich viel Geld, Platz und Zeit sparen.

Gruß
Martin
 

Daniboy

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  • Alternative: Baugerüst aus Standardteilen, danach wieder verkaufen. Ev."behübscht" mit Netzstoff/Gerüstplanen.
  • Lange Träger mittig abstützen, sonst wird alles unnötig teuer und schwer.
  • Maßstäbliche" Skizze mit Draufsicht und Seitenansicht, dann hat man eine bessere Vorstellung der Steigung usw.
 
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FredT

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Für den Hund wie von @Daniboy beschrieben. Für beeinträchtigte Personen doch besser einen Hublift anbauen. Frag da die Fachleute, lass dir Angebote machen und baue bestenfalls die Grundplatte 2x2m. Ist einfach sicherer...
 

Martin Graf

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Danke für deine Angaben. Das finde ich interessant, ist das bei Bahnhöfen auch so? Bei uns jedenfalls nicht.
Ich bin da auch kein Profi. Für öffentliche Rampen gilt DIN 18040. Aber ich denke, dass für die Bahn abweichende Regelungen/Ausnahmen gelten. Außerdem kann man wohl auch Rampen bauen, die nicht als barrierefrei gelten, wobei sich da die Sinnfrage stellt. Und dann ist es ja auch oft schlicht nicht möglich, die Vorgaben einzuhalten, weil eben kein Platz da ist. Die Rampen an unseren beiden Bahnhöfen sind bestimmt auch steiler als 6%. Besser als nichts, aber für viele (Rollstuhlfahrer) sicherlich nicht ohne Hilfe zu bewältigen.
 

brubu

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Vielleicht messe ich das Gefälle einmal nach, jedenfalls gibt es bei uns keine Podeste dazwischen. Wer nicht bremsen kann donnert hinunter......
 

Martin Graf

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Ich habe bei uns am Bahnhof auch keine Podeste gesehen. Bauen im Bestand kann einfach nicht alle idealisierten Vorgaben erfüllen. Aber trotzdem ist so eine Rampe für viele eine Erleichterung.
Bin gespannt auf deine Messungen
 

SebastianThiel

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Miete dir einen Aufzug, also diese an "Leitern" für Dachpfannen.
Darauf ein Käfig montiert und deine Hunde können gefahrlos rauf und runter.
Klar, den Einstieg am Balkon muss man schon noch bauen.

Kostet weniger und man gibt es zurück.

Das was die Rampe an Material kosten würde....
 

Martin45

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Die Dachdeckeraufzüge gibt es als Schrägaufzüge und senkrecht. Ältere bekommt man schon für ein paar hunderter, da ist Mieten über einen langen Zeitraumzu teuer.
 

d00d

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Habs mal versucht mit der KI zu rendern und nur so UNGEFÄHR hinbekommen. Ursprünglich wollte ich vom Balkon weg gehen und dann wieder zum Balkon hinführen. Alernativ könnte ich auch parallen zum Balkon zwei Rampen davor verlaufen lassen. Nachteil: Es würde mir sehr viel Licht für den "Wintergarten" unter dem Balkon stehlen - und hinter dem Wintergarten ist noch ein großer Raum ("Wohnzimmer"), der dann auch weniger Licht hätte. Aber es ist eine Option, die ich glaube ich bevorzugen würde.

- Das rechte Holzgerüst müsste natürlich noch etwas höher, bodengleich mit dem Balkon und könnte eine Fläche von 1x1m haben.
- Das linke Gerüst (ist im Bild zu weit links gerendet, müsste etwas weiter nach rechts) müsste auch noch etwas höher und hätte z. B. eine Fläche von 1x2m, damit eine Wendemöglichkeit besteht. Von da an geht es wieder zurück mit einer zweiten Rame zum rechten Gerüst.
- Die Distanz von Balkonende zu Balkonende sind etwa 6,50m. Durch die jeweils 1m, die die Podeste stehlen bevor die Rampe losgeht wäre ich bei 4,50. Das ist natürlich zu wenig, sonst bräuchte ich 3 Wendungen. Ich könnte das rechte Podest aber noch einen Meter nach rechts verschieben um wieder auf etwa 6m zu landen, das wär also kein Problem. Dann würde ich vielleicht mit 2 Wendungen und einer kleinen Rampe zum Auslaufen im Rasen und vielleicht 1-2 Treppenstufen mit geringer Höhe hinkommen.

Bauen würde ich das ganze folgendermaßen. Ich baue das linke Gerüst (1x1m) in der Garage fertig zusammen. Ich verwende 3m Lange 12x12cm Douglasie (Oberkante Balkongeländer ist genau 3m über Rasenkante) schraub die H-Anker dran. Dann bohr ich die Bodenlöcher, setz das Gerüst mit H-Anker über die Löcher in Waage und betonier es ein. Das gleiche mache ich auf der anderen Seite, jedoch mit einem 2x1m Gerüst für die Wendemöglichkeit. Und wenn das alles soweit einbetoniert und ausgehörtet ist, baue ich zwei Rampenläufe dran.

Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob so ein 12x12 das wirklich tragen kann.

Optionen wie Aufzüge sind für mich nicht praktikabel. Wir h aben 3 Hunde, auch junge. Wenn die raus kommen sind die vollgepumpt mit Adrenalin, die würden nicht in einem Aufzug sitzen bleiben. Das ganze muss "schnell und einfach" funktionieren: Tür auf, Hund raus, Tür zu. Es muss einigermaßen günstig umzusetzen sein, weil ich nach 3 Jahre Renovierung und "Alleinzahler" keine großartigen Ersparnisse mehr auf der hohen Kante übrig habe.

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petermitoe

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Wie wäre ein gebrauchter Treppenlift?
Die gibts gebraucht öfter zu finden und statt eines Sessels könntet ihr einen Korb nehmen?
Gibts auch für Outdoornutzung.
 

Time_to_wonder

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Vergiss dieses KI-Theater, das ist doch großer Mist.

Nimm Papier und Bleistift, male es Dir maßstäblich auf und guck Dir dann mal das tatsächliche Gefälle an.

Mit diesem KI-Müll bekommt man überhaupt keine realistische Vorstellung, wie es werden wird.
 

Manohara

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ob so ein 12x12 das wirklich tragen kann.
ein Detail:
Bei Holz, das was tragen soll, kommt es auf die Höhe an. Die Dicke bringt nicht viel. Also lieber zum Beispiel 16 x 8 cm.

Wenn Stufen okay sind, könnten die Podeste auch schräg werden? (bzw. garkeine Podeste) Dann wird die Steigung weniger und die Konstruktion möglicherweise einfacher? 2 vollständig durchlaufende Schrägen nebeneinander. Das wäre vielleicht nicht so komfortabel zum wenden, aber zum Bauen?
 

Djslimer

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Bei solchen Konstruktionen finde ich immer gut, wenn man die Teile so zusammenfügt, dass die langen, bodentragenden Balken, auf den Pfosten oder was anderem festen, wirklich aufliegen.
Balkenschuhe aus Blech sind aber soweit ich weiß eine bewährte, solide Methode.
Ich habe gelernt (Youtube-College), dass Überblattungen nicht auf den Pfosten liegen, sondern ca. 1/7 der Strecke zum nächsten Pfosten (die Formel war komplexer) liegen sollten. Da ist die Lastverteilung besser. Korrigiert mich gerne, ich will nicht dumm sterben.

Ich würde auch "Serpentinen" bauen, einfach auch um Fundamente einzusparen.
Wie ist denn der Untergrund? Sandig, Lehmig, ...? Davon hängt es meiner Meinung nach ab, welche Verankerung du wählen solltest. Wobei es hier ja eher nicht um Lasten geht, die vom Fundament getragen werden müssen. Eine Komplexität sehe ich aber beim Gelände. Jenachdem wie stark das Gefälle ist, könnte es sein, dass die Frostfreigrenze sich verschiebt und vielleicht auch seitliche Bewegung möglich ist. Aber auch da bin ich kein Profi.
Sollen da nun auch Rollstühle drüber fahren können? 10-12% halte ich für Fußgänger möglich, bei Rollstuhlfahrer sehe ich das nur wenn geschoben wird. Da wäre ich eher bei 6%.
Davon hängt dann auch der Rest der Konstruktion ab.

Wo kommt das Licht her? Also wie sind die Himmelsrichtungen? Ich würde vermeiten wollen, den Wintergarten zu verschatten und entsprechend Richtung Norden oder Osten das Gerüst aufbauen.

Bei 12x12 hätte ich keine Bedenken. Als Untergrenze würde ich 8x8 ansehen.
 

Pareto

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Die Bilder verwirren mehr, als dass sie helfen. Das sind komplett verschiedene Häuser - ist eines davon deines, oder ist das freie KI-Phantasie?

Insbesondere das von heute: Hast du das mal angeschaut?
Das untere Podest ist in unerreichbarer Höhe (für den kranken Hund) und das zweite liegt lediglich auf 2/3 der Höhe. Zuerst läuft man bergab und dan bergauf? Und das ganze Konstrunkt steht dann vor den Fenstern?

Sorry, aber so wird das nichts. Mach mal ein anständiges Foto von der Situation.

Um noch was Konstruktives beizutragen:
Wenn du drei Jahre renoviert hast, hast du doch sicher ein paar Bretter oder Schaltafeln übrig oder kannst welche besorgen. Spax dir doch mal ein Provisorium zusammen und schau, ob das praktikabel ist, ob die Steigung vom schwächsten Hund bewältigt werden kann und ob das überhaupt irgendwie zum Haus passt.
 

ClintNorthwood

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Ich würde eher über eine längere Stufentreppe nachdenken. So in der Art einer halbierten Tritthöhe und der dreifachen Tiefe.
Damit kommt jeder klar.
Vom Rollstuhlfahrer bis hin zu alten Hunden oder gebrechlichen Menschen.
Das lässt sich auch optisch viel besser ins Bild setzen als diese ganze kinderspielplatzähnliche, fragwürdige Konstruktion. Die wiederum für Fragen sorgt bezüglich des konstuktiven Holzschutzes. Selbst ich als Laie sehe jede Menge potentielle Gammelnester.

"Wie haben 3 Hunde, auch junge Wenn die raus kommen sind die vollgepumpt mit Adrenalin, die würden nicht in einem Aufzug sitzen bleiben. "Das ganze muss "schnell und einfach funktionieren: Tür auf, Hund raus, Tür zu."

Anderseits:

"Die Rampe ist für die Hunde gedacht, die aufgrund Rückenproblemen im Alter keine Treppen mehr laufen können/sollen, da das Haus und der Garten nur mit Treppen zugänglich ist."

Da die alten und jungen Hunde in der Mehrzahl aufgeführt sind, müssten es ja mindestens 4 sein. Einen alten Hund kann man zur Not ja raustragen. Wer selber renoviert, schafft das auch. Und wenn der runterspringt, dann kann er auch Treppen mit niedriger Stufenhöhe und großer Trittfläche meistern.
Sagt der Hundelaie.

Umso höher das eigene fachliche Wissen ist, umso mehr ist ChatGPT von Nutzen. Als ich ChatGPT nach dem Hersteller meiner Funkfernbedienung fragte, nannte er mir den Hersteller der diesen für Mercedes fertigt. Und gab mir den Rat, dass wenn ich jemals das Auto verkaufen sollte, nur einen Schlüssel mitzuliefern. Der kostet um die 500 €. Und um diesen Preis kann mich der Käufer ja dann herunterhandeln...

@Pareto, gut beobachtet, dass das verschiedene Ausgänge sind.
 
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Manohara

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keine Ahnung, warum mich das Problem so beschäftigt. Ich kenne ja nichtmal die genaueren Umstände, aber ich mach jetzt einfach mal den Vorschlag, der mir durch den Kopf geistert:
2 Rampen von 6 Meter Länge, so angeordnet, dass sie jeweils an der obersten, bzw. untersten Ebene ankommen.
Das bedeutet eine Steigung von 18,3%. Das ist steil, aber auf die Länge "ist das eben so" und es geht wohl noch.

Ich habe einen Gartenzugang am Hanggrundstück, der ist nur knapp 6 Meter lang und muss auch ungefähr 1 Stockwerk überwinden (ca. 2,20m) ... also auf der halben Länge von dem was Du brauchst. Da fahre ich ab und zu mit der Schubkarre lang. Das ist eher unbequem, aber es geht und was anderes geht halt nicht. Da sind auch so 2-3cm "Stufen" im Betonboden, damit man nicht wegrutscht.
Gartenzuganga.jpg

Ich würde das Ganze aus Lärche machen, weil das billiger als Eiche ist und auch draußen gut hält.
Weil sie schmaler weniger Licht wegnimmt, würde ich die Rampe nur 60 oder 70 cm breit machen.
Die Pfosten sollten der Einfachheit halber bis zur Höhe des Handlaufes durchgehen. (ich erinnere an die Einschraub-Fundamente, die ich oben erwähnt habe) (senkrecht stehen bleiben müsste das Ganze ja, weil das Haus da ist)
Auf die 6 Meter Länge würde ich 4 Stützpunkte setzen, dann sind das jeweils 2 Meter, die frei tragen.

Der Einfachheit halber würde ich die längs laufenden Wangen von innen an die Pfosten schrauben. Möglicherweise nochmal ein Sicherheits-Stütz-Holz unter diese Verbindung an die Pfosten setzen.
Darüber, ob, wo und wie man Diagonale anbringen sollte, habe ich bisher nicht nachgedacht.

Der Boden sollte so sein, dass das Regenwasser zwischen den Brettern ablaufen kann - und weil das Ganze ziemlich steil ist, würde ich die Bodenbretter an ihrer Oberkante immer 0,5cm höher setzen, damit eine Anti-Rutsch-Kante entsteht. Die Bretter vielleicht eher schmaler als breiter. Das sollte durchdacht sein, weil man gleichzeitig mit so einer Schräg-Setzung auch einen besseren Wasserablauf unter den Bodenbrettern organisieren könnte. Das ist oft eine Stelle, wo das Vermodern beginnt.
Ein Handlauf sollte da sein! (das Heizungsrohr ist an meinem Gartenzugang unverzichtbar)
Als seitlichen "Durchrutsch-Verhinderer" würde ich über Netze nachdenken. Die schlucken kaum Licht, sind einfach zu montieren, vermutlich billig zu bekommen und machen die Sache sicher.

Für Hunde - nehme ich an - wäre das noch gut zu machen und Menschen kommen da auch irgendwie rauf und runter (von einem Rollstuhl war bisher nicht die Rede). Und es wäre übersichtlich zu bauen.

Ob ich dazu raten sollte, das Ganze mit nur 1 Strecke zu bauen (wie bei mir hinter'm Haus), weiß ich nicht recht, aber mit einem stabilen Geländer wäre sogar das (meine Erfahrung) für mutige Menschen auch machbar :emoji_wink: (das der Weg dann kürzer ist, sollte man nicht vergessen)
 
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Djslimer

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Mich beschäftigt das auch :emoji_sweat_smile: vor Allem der Aspekt Licht im Wintergarten. Wie schaut denn der Garten aus? Welche Platzverhältnisse sind da? Was geht gar nicht? Wie sind die Himmelsrichtungen?
Meine erste Idee mit den Serpentinen ist glaub ich eher Platzverschwendung, da die Kehren viel Platz wegnehmen und somit das Gesamtvolumen in die Höhe treibt.
Wie sieht es mit einer L-Form aus? Erst weg vom Haus, dann im rechten Winkel weg. So dürfte weiterhin Tageslicht in den Wintergarten kommen und wir haben vielleicht auch mehr Platz um die Steigung zu verringern.
Da aber auch wieder die Fragen, benutzen das nur Hunde, oder auch Rollstuhlfahrer?
 
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