Wie beständig sind Acryl-Parkettlacke?

Microberlinia

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Hallo zusammen,

wie man am Titel ja erahnen kann: Wie sind so eure Erfahrungen in der Beständigkeit von Parkettlacken auf Wasserbasis?

Ich würde, der Einfachheit halber, gerne in Zukunft das eine oder andere Möbel mit Remmers Treppen und Parkettlack oder dem Wilckens Parkettlack versiegeln. Trocknet halt sehr schnell und riecht kaum. Ich kann den Geruch von Hartöl, Alkydharz und PU Lack langsam echt nicht mehr ertragen........dieses ranzig fettige......

Worin liegt eigentlich genau der Unterschied zum normalen Acryl-Klarlack?

Der Lack müsste eigentlich nur normales feuchtes abwischen, kalte und heiße Tassen und bei einem Tisch das auflegen der Arme aushalten (Schweiß im Sommer). Mehr brauche ich nicht.
 

carsten

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Hallo

Warum Treppen oder Parkettlack ?
Warum nicht die ganz normale Möbel/ Klarlackvariante z.B. von Remmers
Oberflächenqualität und insbesondere die Widerstandsfähigkeit gegen Schweiß und Haushaltschemikalien sollte bei den 2 K Möbellacken deutlich besser sein. Wird zu tausenden Litern jedes Jahr von Schreinern verarbeitet. Wenn Parkettlack die bessere Variante wäre würden wir den wohl nehmen.
 

kberg10

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Wurde von mir angewendet. Bin recht zufrieden damit, habe aber die Fläche nach dem Trocknen noch feingeschliffen (2000er-4000er).
Fühlst sich gut an. Würde ich aber nur waagrecht verarbeiten.
 

derdad

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Wurde von mir angewendet. Bin recht zufrieden damit, habe aber die Fläche nach dem Trocknen noch feingeschliffen (2000er-4000er).
Fühlst sich gut an. Würde ich aber nur waagrecht verarbeiten.
Ich nehme an, du meinst den Lack den Carsten empfohlen hat.
Warum hast du nochmals feingeschliffen? Hast du 1x oder 2x lackiert?
LG Gerhard
 

brubu

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Ist Parkettlack nicht eher weicher als Möbellack damit er nicht bricht wenn sich das Parkett bewegt?
 

carsten

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Hallo

ja. Wir hatten das in der Fa vor ca 1/2 Jahr. Ausgeschrieben war auch für Türen und Möbel die Verwendung des Parkettlackes. Mussten wir ebenso wie der Hersteller der Türen aus Gründen der Gewährleistung ablehnen. Der Architekt wollte das sogar an den Zweitbietenden vergeben, der sich aber auch "geweigert" hat. Stellungnahmen des Türenherstellers, des Lacklieferanten; 3 Wochen endloses hin und herschreiben. Erst als der eigentliche Bauherr den Schwachsinn mitbekommen hat, war das Thema binnen Stunden erledigt.
 

brubu

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Unglaublich, es gibt verschiedene Lacke für verschiedene Einsatzbereiche und der Archi wollte es besser wissen...........
Und wichtig falls es zu Abmahnungen etc. kommt, der Architekt ist nie zuständig. Wenn effektiv von Regeln abgewichen werden soll muss zwingend der Bauherr, Eigentümer seinen Willen dazu abgeben.

Empfehlenswert ist es trotzdem nicht weil im Streitfall der Auftragnehmer als Fachperson gilt die weiss was sie machen muss und der Auftraggeber als Laie der die Folgen nicht abschätzen kann. Somit könnte der Auftraggeber geschützt werden selbst dann wenn er sich schriftlich für Regelabweichungen entschieden hat.
 

kberg10

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Ich nehme an, du meinst den Lack den Carsten empfohlen hat.
Warum hast du nochmals feingeschliffen? Hast du 1x oder 2x lackiert?
LG Gerhard
Es war ein Parkettlack auf Wasserbasis. Ich hatte damals (vor 6 Jahren) keine Spritzpistole zur Verfügung und war auch nicht mit Härterlack vertraut.
Das Nachschleifen ist nicht unbedingt notwendig, aber die Tischplatte ist näher an den Augen (der Perfektionist) und die Fläche wurde 5 mal gerollt.
Man kann mit Feinschleifen einiges Erreichen, bei Körnung 5000 beginnt er schon zu glänzen, möglich ist bis K 10000.
Inzwischen habe ich schon mit Härterlack gearbeitet.
Auch wende ich gerne verschiedene Verfahren an, um sie dann vergleichen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:

derdad

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Welchen Glanzgrad hatte dein Lack?
Es ist ein großer Unterschied ob der Lack stumpfmatt oder Hochglanz eingestellt ist.
LG Gerhard
 

Microberlinia

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Danke erstmal für eure Antworten, ich habe jetzt die Tage für mein neues TV Board mal mit dem Remmers Lack bissl Pappelmaser lackiert.

Wasserlack auf dunklem Holz sieht ja immer bissl daneben aus, auf hellem Holz ist es aber ganz OK. Der Lack selbst ist ja seidenmatt, passt mir ganz gut so.

Mit Rolle würde ich das aber nicht verarbeiten wollen, man muss sich schon irre beeilen um alles zu verschlichten bevor der Lack anzieht.
 

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magmog

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Guuden,

das Schweiß - Fettgemisch der Unterarme geht eine komische schmierige Verbindung mit Wasserlacken ein.
Bei Tischen hat sich bei meinen Arbeiten Hartwachsöl aus dem Bereich Parkett bestens bewährt,
auch in Bezug auf die anderen speziellen Beanspruchungen an die Oberfläche eines Tisches.

Bei der manuellen Verarbeitung von Wasserlacken hilft ein Fingerhut Wasser an eine große Tasse Wasser,
oder noch weniger. Vorsichtig rantasten.
 

WinfriedM

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Auch meine Erfahrung: 1K Wasserlacke sind generell empfindlich gegenüber Schweiß, Hautcremes und höherprozentigem Alkohol. Je nach Qualität dauert es mehr oder weniger lang, bis der Lack geschädigt ist. Bei Schweiß und Handcremes kann der dann irgendwann weich wie Kaugummi werden und schmutzt dann auch stark an. Bei 99% Isoprop oder Spiritus gibts sofort matte Flecken.
 

MarcBerlin

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Oh jeh, jetzt müsste ich hier eigentlich zu einem meiner berüchtigten Vorträge ausholen, hab aber null Zeit dazu... Mal sehen, wie knapp ich es hin bekomme.
  • Ja, Parkettlacke sind härter als die meisten Möbellacke bzw. Klarlacke, die nicht explizit für Parkett freigegeben sind.
  • Hochwertige 2K-PU Lacke für Parkett erreichen inzwischen deutlich höhere Abrieb-Werte als die früher als das Nonplusultra geltenden "DD-Lacke", die allerdings inzwischen fast vom Markt verschwunden sind
  • Die Härte wird maßgeblich von der Verteilung der Harze bestimmt. Diese sind in der Hauptsache Acrylate und Polyurethane. Letztere sind härter und teurer als die Acrylate. Daher ist in billigen Lacken weniger PU und sie sind weniger strapazierfähig. Achtung: starke Vereinfachung!
  • Tatsächlich eignen sich Parkettlacke wunderbar für alle möglichen anderen Anwendungen und sind - je nach Qualität - deutlich härter als die meisten Klarlacke. Es gibt nur einen kleinen aber entscheidenden Unterschied, weshalb sie eben doch nicht beliebig als Ersatz für letztere hernehmen kann: Der Verlauf! Sie sind so eingestellt, dass sie bei einem (recht hohen) Auftrag in der Horizontalen möglichst optimal verlaufen. Von vertikalen Flächen dagegen laufen sie aufgrund dieser Einstellung ab bzw. bilden Nasen und Läufer.
  • Wer noch KH-Lacke gewöhnt ist, muss sich bei Wasserlacken stark umgewöhnen: Hier sind möglichst dünne Schichten nicht zu empfehlen, da sie den Verlauf verschlechtern und die Auftragstechnik sichtbarer wird (Orangenhaut bei Rolle bzw. Streifen beim Pinsel). Immer so dick auftragen, wie in jeweiligen Situation möglich.
  • Auf Fußböden, also wenn man in der Horizontalen bleibt und keine Läufer zu befürchten hat, kann bei Rollenauftrag "mit Bugwelle" und schmatzend gearbeitet werden. Dann ist der Verlauf (fast) so gut, wie früher mit KH
  • Weder 1-K noch 2-K Wasserlacke haben bei hohem Auftrag (bis 150g/qm und Schicht) ein Problem mit der Trocknung (anders als KH, wo man im Bereich 100-120g bleiben sollte um sicher Runzeln und Stinker zu vermeiden)
  • Die von @WinfriedM beschriebenen Probleme treten nur bei Lacken auf, die hauptsächlich auf Acrylaten basieren. Polyurethane sind deutlich resistenter gegenüber den beschriebenen Einflüssen
 

WinfriedM

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  • Die von @WinfriedM beschriebenen Probleme treten nur bei Lacken auf, die hauptsächlich auf Acrylaten basieren. Polyurethane sind deutlich resistenter gegenüber den beschriebenen Einflüssen
Ich hab schon einiges mit Bona Mega gemacht, der aus 100% PU ist. Ob der mit der Zeit durch Hautkontakt weich wird, weiß ich nicht bzw. war bisher unauffällig, aber empfindlich gegenüber Isoprop oder Ethanol ist der auch.

Auf jeden Fall guter Hinweis, bei Chemikalienbelastung besser auf PU zu setzen.
 

magmog

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Guuden,

den vorletzten Punkt muss ich relativieren, aus Gesprächen mit Lackleuten, eingehen Erfahrungen
und aus Berichten und Fragen hier im Forum weiß ich, dass es bei starken Aufträgen von Wasserlacken
oberflächlich zu einer schnellen Hautbildung kommen kann.
Das Material darunter trocknet langsam nach, zieht sich beim Trocknen zusammen und wirft
die Haut zusammen sodass eine strukturierte Oberfläche entsteht.
Dieser Effekt ist mehr oder weniger stark, in Abhängigkeit von Material, Auftragsstärke,
Temperatur, Luftfeuchtigkeit und - geschwindigkeit.
Wenn sich die Walze beim Verteilen nichtmehr dreht sondern auf dem Lack nur noch schieben lässt,
ist die Auftragsmenge einfach zu hoch.
Mein Kredo: lieber mehrmals dünn als wenig häufig viel!
 

brubu

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Ein Hinweis zu Wasserlacken beim Einsatz an Tischlerarbeiten. Besser ist es den 1. Auftrag übers Wochenende trocknen zu lassen.
So bildet der Lack eine feste Schicht. Bei uns ist das Wasser des 2. Auftrag durch den 1. Auftrag durchgedrungen und hat die Holzfasern wieder aufstehen lassen. Das ist bei Esche passiert, Eiche dürfte ähnlich sein. An der Schichtstärke hat es nicht gelegen.

Ganz anders in der Industrie bei UV Härtung, da ist der Lack trocken bevor sich die Holzfasern bewegen können.

Wasserlack ist gut, hat aber je nach Holzart ganz andere Verarbeitungseigenschaften und ist nicht so problemlos wie in der Werbung dargestellt.
 

brubu

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Dieser Lack wurde vor rund 50 Jahren von einem sehr kleinen Hersteller unter anderem Namen entwickelt. Die Mitbewerber haben ihn darum beneidet. Als der Inhaber altershalber den Betrieb verkauft hat, hat ein grösserer Mitbewerber wegen diesem Rezept zugegriffen. Seither wurden die Nachfolgeproduzenten in mehreren Schritten übernommen und heute gehört alles zum Teknos Konzern.

Noch heute gehört der Lack zu den besten auf dem Markt.
 

kberg10

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Der Thread hat sich ja zu einer richtigen Fachsimpelei entwickelt. Das mit den PU - Acryl Lacken wird sicher noch ausprobiert.
 

magmog

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Guuden,

die Suchmaschine mit dem Hahn gibt auf die Frage:
>Lacke Unterschied PU und Acryl<
einige Antworten.

Diese sind aber pauschal, aus dem riesigen Baukasten der Chemie stellen
auf Basis dieser beiden Grundstoffe eine riesige Menge an Produkten
mit fast unendlich vielen Eigenschaften und Möglichkeiten her.

Ich für meinen Teil bevorzuge die Basis PU, ob als Möbel- oder Parkettlack,
sowohl auf Wasser- und Lösungsmittelbasis,
als Beimischung für Öle, Wachse oder Hartölwsachse.
Wie auch als D100 bzw WBP Leim.

Der bereits angesprochene DD Lack, einst das Maß aller Holzlacke, ist übrigens auch ein PU Lack.
 

MarcBerlin

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Das Material darunter trocknet langsam nach, zieht sich beim Trocknen zusammen und wirft
die Haut zusammen sodass eine strukturierte Oberfläche entsteht.
Genau das habe ich eben noch nie beobachtet. Aus absolut berechtigter Angst vor solchen Effekten, insbesondere mit den Erfahrungen mit KH-Lacken, habe ich mich allmählich an die höheren Auftragsmengen heran getastet. Meine Erfahrung auf inzwischen tatsächlich einigen tausend Quadratmetern ist eben, dass der Verlauf und damit das Anstrichsergebnis bei höherer Auftragsmenge steigt.
Wenn sich die Walze beim Verteilen nichtmehr dreht sondern auf dem Lack nur noch schieben lässt,
ist die Auftragsmenge einfach zu hoch.
Das ist sicher die Grenze. Drehen muss sie sich natürlich, um überhaupt gleichmäßig zu verteilen. "Schmatzend" statt "zischend" und mit leichter "Bugwelle", so erkläre ich es Neulingen. Das landet dann (bei geeigneter Rolle: "Goldfaden") in etwa bei den genannten ca. 150g/qm
Mein Kredo: lieber mehrmals dünn als wenig häufig viel!
Genau das war auch mein Credo, als wir noch die meisten Lackierungen in KH-Lack (ölmodifizierte Urethan-Alkydharzlacke um genau zu sein) ausgeführt haben. Diese Lacke neigen bei zu starkem Auftrag zu den beschriebenen Problemen. Je höher der Ölanteil ist, desto mehr. Der Klassiker sind Bootslacke, mit hohem Ölanteil (Le Tonkinois z.B.). Die Öle benötigen Sauerstoff und den bekommen sie nur bei einem Auftrag von ca.100g/qm oder weniger. Der Verlauf dieser Lacke bleibt auch bei dünnen Schichten gut.

Wendet man diese Vorgehensweise auf Wasserlacke an, muss man nach meiner Erfahrung einen schlechteren Verlauf in Kauf nehmen. Ich hatte auch durchaus Schwierigkeiten, mein "so-dünn-wie-möglich-Dogma" ausfzugeben. Aber neue Produkte verlangen machmal etwas Flexibilität. Aus Gesprächen mit Anwendungstechnikern meines Lackherstellers weiß ich, dass das bei Einführung Wasserlacke ein ernsthaftes Problem war.
Ich muss dazu sagen, dass sich meine Erfahrungen hauptsächlich auf Parkettlacke beschränken.
…Basis dieser beiden Grundstoffe eine riesige Menge an Produkten mit fast unendlich vielen Eigenschaften und Möglichkeiten her.
Ganz genau. Bei den meisten Produkten kommen beide Harze zum Einsatz. "PU=gut und Acryl=schlecht" wäre eine grobe Vereinfachung. Dennoch sind eben jene Lacke mit hohem PU-Anteil die mechanisch und chemisch stabileren. Und eben leider auch die teureren.
 

Microberlinia

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Ist ja doch etwas umfangreicher als erwartet das Thema :emoji_slight_smile: Auf jeden Fall Danke für eure vielen Antworten.

Mir passiert es aber immer noch regelmäßig das ich Lack viel zu dünn auftrage. Wasserlack muss, finde ich, deutlich "Dicker" aufgetragen werden als PU-Lack.

Das ist bei Acryl doppelt schlecht wie ich gemerkt habe. Der Lack spannt sich nicht und wird uneben und die Fläche ist deutlich matter als der vorgesehen.
 

ClintNorthwood

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Ich habe mir das Ganze grade nicht ganz genau durchgelesen. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich beispielsweise bei Osmo Ölen mit der originalen Flächenbürste auf Anhieb besser klar komme. Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht?
 
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