Woher Bohrer für Oberfräse?

vortex25

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https://shop.hettich.com/be_DE/Weitere-Produkte/Bodenträger--schienen/Bodenträger/Bodenträger-Sekura-7,-ø-5-mm,-Zinkdruckguss-vernickelt/p/53012
Fällt nicht raus, stabilisiert zusätzlich und durch die Verschraubung muss man sich um den letzten zehntel Millimeter des Bohrdurchmessers auch keine Gedanken o
Hallo Heiko,
das hatte ich mir auch schon überlegt. Sieht für den Preis auch ganz chic aus.
Hat natürlich den Nachteil dass man in den Fachböden auch Bohrungen vorsehen muss und vermutlich leiern durch die Schrauben auch die Löcher aus. D.h. "normale" Träger kann man danach wohl nicht mehr einsetzen. Falls die Anordnung der Böden häufig verändert werden soll (was bei mir nun nicht der Fall ist), vielleicht auch nicht ganz die ideale Wahl. Kommt eben auf die konkrete Situation an.
Aber danke für den Tip!
 

vortex25

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Na zum Transport sollen die Stifte natürlich raus, es sind ja auch die Verbinder in der Regel so ausgelegt, dass ich zum Transport die flachen Teile aufeinander stapeln kann, ohne, dass die Stifte irgendwo Schaden anrichten.
Da hast du im allgemeinen natürlich recht. In meinem speziellen Fall ist der Korpus sowieso verleimt. Wäre also auch wieder egal.
 

joh.t.

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Hallo Heiko,
das hatte ich mir auch schon überlegt. Sieht für den Preis auch ganz chic aus.
Hat natürlich den Nachteil dass man in den Fachböden auch Bohrungen vorsehen muss und vermutlich leiern durch die Schrauben auch die Löcher aus. D.h. "normale" Träger kann man danach wohl nicht mehr einsetzen. Falls die Anordnung der Böden häufig verändert werden soll (was bei mir nun nicht der Fall ist), vielleicht auch nicht ganz die ideale Wahl. Kommt eben auf die konkrete Situation an.
Aber danke für den Tip!
Der ist im geschlossenen Kleiderschrank OK, aber wo auf Ästhetik wert gelegt wird nicht tragbar...
 

carsten

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Hallo

wenn es um ein Möbel geht das häufig ab und wieder aufgebaut wird würde ich eine andere Variante von Bodenträgern nutzen. Messing Spreizmuffe in die Lochreihe einschlagen und Bodenträger mit M4 Gewinde oder den von heiko verlinkten mit Schräubchen M4 *10. Da gibt es ähnliche Varianten auch ohne den Sicherungspinöppel. Die Edel 5 Sterne Variante gibt es dann unter https://www.eberhard-designbeschlaege.de/product/9344780/fachbodentraeger-mit-o-ring
 

heiko-rech

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Johannes

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Hallo zusammen,
wenn man unauffällige Lochreihen habe möchte, geht man einfach auf 3mm. Das funktioniert sehr gut, man braucht, für Topfbänder, dann nur Grundplatten zum anschrauben. Ich nutze die Oberfräse zum bohren von Lochreihen nur noch bei beschichteter Spanplatte, weil bei den hohen Drehzahlen die Späne so fein sind, dass sie kaum etwas von der Beschichtung hochreißen. Ich habe mir damals eine Schablone aus 12mm Multiplex gebaut. Mit 17mm Bohrungen für die übliche Kopierhülse meiner Elu Mof 96.

Es grüßt Johannes
 

vortex25

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Also als kleine Rückmeldung:
Nach 1200 Löchern kann ich sagen mit dem einschneidigen Falzfräser ging das außerst problemlos. Die kleine makita (RT0700) ist dabei sehr handlich. Ich wüsste nicht was mit einem ausdrücklichen Bohrer besser gehen sollte. Und wesentlich günstiger ist der Falzfräser auch.
Man sollte vielleicht noch ergänzen dass diese Erfahrung wahrscheinlich nicht auf größere Durchmesser übertragbar ist. Aber mit so kleinen Löchern im Bereich bis 6mm kann ich mir das schon vorstellen.
 

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IngoS

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Hallo,

Lochreihen zeigen einem, dass es sich um Industriemöbel handelt, die alle möglichen Kundenwünschen gerecht werden sollen. Meine selbst gebauten Möbel haben noch nie Lochreihen erhalten. Da wird der Boden in gewünschter Höhe angebracht und fertig. Kann mich auch nicht erinnern, dass ich mal Böden umgesetzt hätte, einmal eingerichtet und fertig. Man muss nicht mit Gewalt versuchen, Industriemöbel nachzumachen.

Gruß Ingo
 

vortex25

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Naja, da hast du grundsätzlich schon recht. Es kommt halt auf den jeweiligen Verwendungszweck an. In dem Fall ist zu erwarten, dass die Bodenpositionen öfters mal verändert werden. Daher wollte ich flexibel bleiben. Dass hier die Optik nicht im Vordergrund steht, kann man evtl. schon an der Holzqualität erahnen.
 

Testlabor

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Ich sehe es wie vortex25. Ein Möbel ist ein Nutzgegenstand der sich idealerweise auf veränderte Anforderungen des Lebens und der Zeit anpassen lässt.

Ein größerer PC, ein anderer Router, ein größerer Topf, höhere Weingläser, ein größeres Buch, Blue Ray statt VHS, ein größerer / kleinerer TV, eine größere oder zusätzliche (Küchen)Maschine, Platz für einen Rollator oder andere Hilfen des Alltags... - all das verlangt doch nach Flexibilität wenn man Möbel zukunftssicher planen und bauen will.

Ok - für ältere Leute vielleicht nicht so wichtig weil die in ihrem Leben i.d.R. nicht mehr viel ändern. Aber eine Familie oder auch Berufstätige leben mit permanenten Veränderungen - da ist Geld ausgeben für immer neue Möbel weder sinnvoll noch nachhaltig und es ist maximale Flexibilität für künftige (und heute noch unbekannte) Anforderungen gefragt.

Das hat nichts mit Industriemöbeln zu tun, sondern es ist schlicht und einfach die Cleverness zu erkennen, dass man nicht weiß was die Zukunft bringt.
Statische Möbel die sich nicht an geänderte Bedürfnisse anpassen lassen sind aus meiner Sicht ein Relikt der Vergangenheit und nicht der Benchmark für die Zukunft.
 

zra_BA

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...
Das hat nichts mit Industriemöbeln zu tun, sondern es ist schlicht und einfach die Cleverness zu erkennen, dass man nicht weiß was die Zukunft bringt.
Statische Möbel die sich nicht an geänderte Bedürfnisse anpassen lassen sind aus meiner Sicht ein Relikt der Vergangenheit und nicht der Benchmark für die Zukunft.
Später, irgendwann, bei Bedarf, 4 neue Löcher für einen Boden zu bohren sollte nun nicht DIE große Herausforderung sein.
 

Testlabor

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Später, irgendwann, bei Bedarf, 4 neue Löcher für einen Boden zu bohren sollte nun nicht DIE große Herausforderung sein.

... dann kann ich es aber auch gleich machen, dann schaut es vernünftig, gleichmäßig und gewollt aus.
Nachträglich irgendwo gebohrt - die nicht mehr genutzten Bohrungen sind dann ja sichtbar - schauen also aus wie falsch gebohrt - wo ist jetzt der Vorteil? Schaut doch nach wollen und nicht können - oder falsch gemessen - aus

Und - woher weißt du, dass du in deinem zukünftigen Leben nur max. ein Fach ändern musst?
Ich spreche von Möbeln mit Nutzwert im Alltagsbetrieb und keinen (subjektiv für den Erbauer) Kunstwerken ohne die erforderliche Flexibilität im wirklichen Leben.
 
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odul

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Also als kleine Rückmeldung:
Nach 1200 Löchern kann ich sagen mit dem einschneidigen Falzfräser ging das außerst problemlos. Die kleine makita (RT0700) ist dabei sehr handlich. Ich wüsste nicht was mit einem ausdrücklichen Bohrer besser gehen sollte. Und wesentlich günstiger ist der Falzfräser auch.
Man sollte vielleicht noch ergänzen dass diese Erfahrung wahrscheinlich nicht auf größere Durchmesser übertragbar ist. Aber mit so kleinen Löchern im Bereich bis 6mm kann ich mir das schon vorstellen.
Zeigst du Mal den Fräser? :emoji_slight_smile:
 

teluke

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Da fallen mir gleich mehrere Möglichkeiten ein, die komischen Lochreihen wegzulassen.

Gruß Ingo
Also ich mache auch schon länger immer Lochreihen und bin sicher dass niemand deswegen meint die Sachen wären von IKEA.
Oft verstellt wird da tatsächlich nichts, hatte aber auch schon das Vergnügen nachträglich rummurksen zu müssen weil Löcher gefehlt haben.

Aber wie immer: Jeder macht das so wie er will.
 

teluke

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Ich verwende einen Bohrer von Festool und den schon seit 10 Jahren.
Eingespannt ist der in eine Oberfräse und da bleibt er bis er ersetzt werden muss.
 
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