Lastenaufzug Werkstatt

Maserit

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Moin!
In meiner neugebauten Werkstatt findet sich konstruktionsbedingt auch ein Dachboden, knappe Stehhöhe, 4 m breit, 12 m lang. Bis jetzt sehr ungenutzt. Da ich dort gerne diverses Material etc. lagern möchte, bin ich schon seit längerem am Überlegen uber den Zu/Aufgang. Dachte erst an Typ Dachbodenleiter (Dolle etc.), danach dann an "richtige" Treppe selber bauen. Problem ist immer a)schwerere Lasten nach oben bringen b) Platzbedarf in der Werkstatt selbst. Vor ein paar Tagen dann sah ich ein Youtube über einen selbstgebauten Lastenaufzug (Aus Holz mit elektrischem Seilaufzug). Da gibt es natürlich dann Unmengen von Video,s, die meisten aus USA. Frage nun... Hat jemand von euch sowas schon mal gebaut?? Von der Werkstatt zum Dachboden...oder vom Keller in die Werkstatt o.ä.?? Als Tischler liegt mir natürlich eine kräftige stabile Holzkonstruktion näher als so ein zusammen geschweisster Stahlrohrrahmen. Jemand einen weiteren Vorschlag, Idee??
Danke im Voraus für alle konstruktiven Vorschläge
Nisse
 

Micha83

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Hallo
In der Scheune hab ich das realisiert, um Schränke zum einlagern, nicht über die schmalen Treppen, in die erste Etage tragen zu müssen.
Bisher war es erst ein Schrank, das hat aber sehr gut funktioniert.
Hab einen elektrischen Seilzug mit 500 kg Traglast bei vevor gekauft.
Mein Aufzugskorb ist aus Resten selbst geschweißt.
Bilder kann ich morgen nachreichen.
Wenn es der Dachboden ist, wirst du ja einen Firstbalken zum anschlagen des Zuges haben. Den Aufhängepunkt, musste ich bei mir erst schaffen.
Grüße Micha
 

Martin45

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Bei Schränken und eckigen Dingen OK. Aber bei langen schweren Brettern stelle ich mir das unpraktisch vor. Vielleicht kann @Micha83 oder jemand anderes mit Aufzug da ja noch was zu sagen.
 

wirdelprumpft

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Wird also Aufzug nach Maschinenrichtlinie…..:emoji_wink:
Wäre da bei kleinem Stapler oder Elektro- Hochhubwagen
Der Stapler ist echt kompakt gebaut, mein Nachbar hat den ich hab den 2,5t der ist schon deutlich sperriger.
Scherenhubbühne wäre evtl. auch ne Lösung. bzw. sowas oder sowas
Seil mit Käfig bzw. Gitterbox oder ähnliches dürfte im gewerblichen grenzwertig sein, wäre mir zu unsicher weil man früher oder später mitfährt.
 

mj5

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Hi!

Da Rubrik "Profi fragt" bin ich bei @wirdelrumpft: Stapler! Und zugelassene Absturzsicherung am Zugang.
In einer gewerblich genutzten Werkstatt wuerde ich mir keinen LASTENaufzug aus Vevorteilen zusammen- "braten" oder "spaxen" wollen.
 

magmog

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Guuden,

ein Kollege hatte ein Brett wandseitg zum Runterklappen neben einer Treppe montiert.
Darüber zog er mit einer elektrischen Winde Material nach oben. Hat gut funktioniert,
arbeitete ohne Mitarbeiter.
 

Helibob

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Hi, mir würden da irgendwie viel zu viele Randbedingungen noch fehlen, damit man zielführend schreiben kann - gut vielleicht fehlt mir da die Profisicht.
neugebauten Werkstatt findet sich konstruktionsbedingt auch ein Dachboden, knappe Stehhöhe, 4 m breit, 12 m lang.
Vermutlich als Dachspitz, oder? Dachneigung? Kniestock? Die 4m Breite sind dann was genau?

Was ist an Öffnung den vorhanden/möglich Zangenabstand?

Nachteil was ich beim Stapler/Hochubwagen sehe, ist das man sich überlegen muss, wie man das Material dann auch oben nochmal bewegt.

Kran/Seilzug kann man ggf. auch zum Arbeiten unten mitnutzen, stark abhängig von den Gegebenheiten.



Bei mir ist der Dachspitz mit einer Dachneigung von 40° etwas über 5m breit (unten gemessen) und ca. 160cm hoch, da bei mir das Dach jedoch mit Firstbalken ausgeführt ist und mittig nochmal ein Auflager für den Firstbalken hat, ist das zwar anders wie bei dir - ich habe vor, dass ich das Lager vorwiegend für Euroboxen, Latten ect. konzepiere - sperrigeres wird unpraktisch/unrealistisch.

Ggf. kommt eine Torschiene noch dazu - welche laut Beschreibung auch für Seilzüge verwendet werden darf - mit einer ausgelegten Tragkraft von 400kg und 12m Länge. 2 Funkseilzügen -Vevor hat mir da auch nicht zugesagt, Grundkomponenten sind jedoch alle ähnlich - habe ich schon.
Als Profi könnte man da dann ja ggf. auf einen elektrischen Kettenzug gehen

Gruß Matze
 
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Micha83

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In welcher Rubrik das veröffentlicht wurde, hab ich gestern Abend nicht drauf geachtet. Wenn es gewerblich genutzt wird, vergiss alles von mir geschriebene.
Wobei eine Grundfläche von 4*12 m jetzt nicht unbedingt danach klingt.
Es fehlen tatsächlich ein paar Angaben.
Wie hoch darf die Decke belastet werden?
Was ist oben für ein Belag drauf.
Eine Möglichkeit wäre, an einer Stirnseite ein Zwei Felder komplett zu öffnen und dort dann mit dem Stapler/Hochhubwagen das Material anheben und oben drauf absetzen.
Dann kann man weiter mit dem Hubwagen oder Rollis bei langen Material verteilen.
Brettware schiebe ich vom Traktoranhänger, händisch durch extra im Boden angelegte Ausschnitte.
Da wurde vor 100 Jahren schon, das Material nach oben gereicht.
Früher Heu, Stroh oder Getreide.
 

brubu

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Der Raum ist eher klein, das Problem sehe ich in der knappen Höhe. Einen festen Aufzug würde ich nicht machen, der braucht Platz und ist in der Grösse nicht flexibel und dazu sehr aufwändig zu bauen.

Ich würde eine Helm/Woelm Schiene montieren an daran einen Seil oder Kettenzug. Beim Billigseilzug mit dem Nachteil, dass das Seil nicht gleichmässig aufwickelt und seitlich ab dem aufgewickelten herunter "fällt". Dadurch gibt es starke Ruckbewegungen.
Besser ist ein Kettenzug, noch besser eine Variante mit Umlenkung von Kette oder Seil über eine möglichst hoch liegende Rolle weil die Raumhöhe zu gering ist. Niederflurausführung nennt sich das.

Zum Anhängen der Lasten wären auf passende Länge einstellbare Gurten gut. Es gibt aber nur Ketten mit Kürzungshaken.
 

Micha83

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Der Aufzug braucht Platz in der Höhe.
Das ist nicht zu unterschätzen.
Ich musste ganz schön tricksen, das mein Korb oben ist, bevor der Endschalter auslöst.
Er hebt ein Stück höher, dann lege ich 1 cm Flacheisen diagonal in die Ecken und stell den Korb darauf ab. Damit er beim Entladen nicht pendelt.
IMG_20260920_101057_3.jpg
So sieht's von unten aus, das Loch ist von Anfang an, im Tragwerk vorgesehen.
Verschlossen wird das Loch hier durch meinen Boden vom Korb.
Diesen kann ich unten abstellen, aushängen und weg räumen und kann die Öffnung auch anders beladen.
IMG_20260920_100932_6.jpg
Und so von weiter weg.
Das ist die breitere Durchfahrt von beiden.
Ich stehe beim Foto machen auf der schmaleren Durchfahrt.
IMG_20260920_101303_2.jpg
Jetzt bist du dran mit ein paar technischen Fakten zu deinem Aufbau.
 
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brubu

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Danke für die Bilder. Die Höhe ist meist ein Problem. Ich sehe auf deinen Bildern irgendwie tiefer liegende, quer laufende Zangen.
Wenn die irgendwie überbrückt oder unterbrochen werden könnten hätte ich eine Laufschiene montiert und einen Hebezug mit Laufkatze.
Damit könnte beliebig grosses Material hochgehoben werden ob direkt mit Gurten, Korb, Palettgabel, Zange, Greifer etc.
 

fried.chycken

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Wir haben auf Arbeit eine Lösung - gewerbetauglich, aber platzintensiv.
Ein Doppel-T-Träger als Kranschiene, motorkettenzug dran.
Es gibt ein Loch im Boden, an 3 Seiten Wand, an der 4. Eine Gittertür. Da werden Gitterboxen mit 1mx2m Grundfläche angehängt und hochgezogen, dann entlang der Schiene durchs Tor und abgesetzt. Von da geht es mit Hubwagen weiter.
Es gibt oben und unten eine Steuerung für den Kran. Alles ziemlich aufwendig und platzintensiv, dafür BG-konform...
 

Maserit

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Danke!!!! Schon mal für all die wirklich konstruktiven Antworten, guter input! Muss eure Antworten mal durchdenken, komme mit Antwort, Bildern die Tage.
UND... ich wollte mal sagen wie schön es ist, das es noch ein so von Facebook befreiten Forum gibt, hoffentlich noch lange!!!!
Nisse
 

Maserit

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Moin, denke ich hab jetzt ne Lösung für mich gefunden
Bei Schränken und eckigen Dingen OK. Aber bei langen schweren Brettern stelle ich mir das unpraktisch vor. Vielleicht kann @Micha83 oder jemand anderes mit Aufzug da ja noch was zu sagen.
Das war auch nicht so gedacht.
Hi!

Da Rubrik "Profi fragt" bin ich bei @wirdelrumpft: Stapler! Und zugelassene Absturzsicherung am Zugang.
In einer gewerblich genutzten Werkstatt wuerde ich mir keinen LASTENaufzug aus Vevorteilen zusammen- "braten" oder "spaxen" wollen.
Profi bin ich wohl, mein Meisterbrief wurde Ende der 70er in Hi-heim ausgestellt. Und kann auch noch weitere Befähigungsnachweise vorzeigen. :emoji_slight_smile:
Wobei eine Grundfläche von 4*12 m jetzt nicht unbedingt danach klingt.
Das ist nicht die Grundfläche, das ist die von mir bestimmte Nutzfläche. Dachboden wird noch anderweitig genutzt, zudem krabbel ich nicht mehr in Dachschrägen rum.

Hab mich die Tage mal durch diverse Video,s und gegoogelten Foto,s gewühlt, immer wieder interessant was Leute so zusammenbasteln.
Muss dazu natürlich sagen, das meine Vorraussetzungen etwas anders sind. Bin nach langer Selbstständigkeit nun Mitte 70 und nur noch Einsamkrauter, also nur geringe gewerbliche Tätigkeit. Zudem wird hier (Schweden/Dalarna auf dem Lande) der ganze Vorschriftenkram doch etwas lockerer gehandhabt als in D. Die (ursprünglich für eine Treppe gedachte) Öffnung ist ca. 90/150, Deckenhöhe knapp 3 m, Dachboden hat Stehhöhe. Hier mal Bild davon, eventuell anwesende Maler und Elektriker bitte Augen schließen.
PXL_20260921_074450543.jpg
Wie man sieht bin ich noch nicht ganz fertig mit dem Bau, aber es geht voran.
PXL_20260921_074902055.jpg
Die Werkstatt hat ca. 85 m2, dazu gr. Carport und Holzlager auf Rückseite.

Im Prinzip stelle ich mir sowas vor:
1790432905569.png
Oder hier noch ein kurzes Video zum gleichen Thema. -> https://www.youtube.com/watch?v=dy4MilsGX2I

Also wirklich stabiles Ständerwerk, darauf U-Profile, ober kleinerer T-Träger drüber, daran die elektrische Winsch.
Es geht um Tragkraft 400-600 kg inkl. Sicherheitsmarginal. Hab Mengen Kleinmaterial was man wirklich nicht täglich braucht, das würde ich gerne da oben unterbringen.
Eigentlich nicht gerade superober kompliziert.......:emoji_thinking: hoffe und denke ich mal...
Mach jetzt ne Zeichnung, such Material zusammen und melde mich dann irgendwann mal mit einem hoffentlich brauchbarem Resultat

Danke nochmal für Bilder und Hinweise.
Nisse
 

mj5

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Hi Nisse, @Maserit

Profi bin ich wohl, mein Meisterbrief wurde Ende der 70er in Hi-heim ausgestellt. Und kann auch noch weitere Befähigungsnachweise vorzeigen. :emoji_slight_smile:
Wenn das "Hi-heim" zufaellig Hildesheim bedeutet, dann waren deine Pruefer wahrscheinlich die Vaeter der meinigen. :emoji_wink:
Mir ging es aber eher um den Punkt "gewerbliche Nutzung" und ich hatte glatt uebersehen, das Du in Schweden bist.
Da kenn ich mich in Sachen Gewerbe und Arbeitsicherheitsvorschriften so ueberhaupt nicht aus.

So einen Fitnessraum haette ich auch gerne! :emoji_grin:
 
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