Vielleicht reden wir auch etwas aneinander vorbei.
Das eine Tür etwas höher und breiter als der eigentliche Zargendurchgang ist, ist normal und aktuell auch so.
Habe hier mal drei Varianten skizziert, wie das mit Latten/Leisten umsetzen könntest.
0. ist der aktuelle Zustand,
1. den Falz mit Latte auf die andere Seite gesetzt und mit Dreieckleiste legalisiert, den alten Falz mit Dreieckleiste verschlossen (Kloben/Schließblech dann entsprechend einsetzen),
2. zusätzlich mit L-Leiste die Rundung verschlossen,
3. zusätzlich könntest ein Dichtungsprofil anbringen (eine Dichtleiste ist auch keine Seltenheit an alten Türrahmen anzubringen),
usw., und sind dennoch nur Beispiele.
Was es alles an Latten/Leisten zum annageln/verschrauben gibt, kannst im Internet recherchieren (vieles gibts auch im gut sortieren Baumarkt).
Ich habe auch das Gefühl, wir reden aneinander vorbei. ich versuche es nochmal
In
diesem Post hatte ich ein paar Bilder angehängt. Auf
diesem Foto erkennt man ja eine Leiste auf dem Futter und man kann sich vorstellen, dass wenn die Tür zu ist, sie an dieser Leiste anschlägt. Ich habe nun die Breite der Tür mit
84cm gemessen. Da die Tür aber ja von der anderen Seite in die Zarge soll, also von der Seite aus, von wo ich das Foto gemacht habe, habe ich auf der anderen Seite (also nicht da wo die Leiste sitzt) die innere Breite der Zargenfutters gemessen. Das sind nur
83cm. Damit die Tür also mit 5mm Luft zu jeder Seite dazwischen passt, sehe ich zwei Möglichkeiten:
a) Ich sorge dafür, dass die Tür nur noch
82cm breit ist, indem ich was absäge.
Oder
b) Ich sorge dafür, dass das die innere Breite des Zargenfutters
84cm mißt indem ich eine Aussparung hineinfräse
In diesem Beitrag steht das Argument von
@Pareto dazu, warum er a) für besser hält.
Ja, das ist das, was ich meine.
Das mit dem Falz ("Aussparung") ist im Prinzip richtig - allerdings sehe ich es als einfacher an, die Tür einzupassen. Selbst mit gutem Werkzeug und Erfahrung ist das nicht einfach bei einer eingebauten Zarge.
Bänder einstemmen ist tatsächlich nicht einfach...
Schließblech geht.
Immer her damit.
Natürlich kann man auch das komplette Element drehen, wie Anfangs angedacht.
Aber da gibt es viele Unwägbarkeiten.
Eine alte Zarge neu zu setzen ist nicht einfach - zumal sich das Holz wahrscheinlich verzogen und das Haus gesetzt hat.
So würde ich nun daran gehen.
Was vielleicht irrtümlich erscheint ist, die Leiste, die man sieht. Man könnte denken, der Zargenfalz besteht nur aus der aufgenagelten Leiste bzw. ohne die Leiste würde die Tür nirgendwo mehr anschlagen.
Nachvollziehbar, was ich meine?
beste gruesse,
heinetz