Stichsägen Hubstange

Neige

ww-robinie
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Bei uns ist eine Disskusion entfacht, ob Stichsägen mit welcher Hubstange wohl besser sein mögen, bezw. welche bessere Schnittergebnisse erzielen.

Nun hat meine Festool PSC420 eine runde Hubstange, ältere Generation haben eckige Hubstangen.

Tatsächlich scheint man wieder eher zu stabileren runden Hubstangen überzugehen, weil eine Führung des Sägeblattes angeblich zu besseren Schnittegebnissen beitragen soll und weniger "verkantet".

Meine Metabo STA 18 LTX 150 BL dagegen hat eine eckige Hubstange.

Jetzt wäre mir tatsächlich noch nicht aufgefallen, weil ich einfach auch kein Augenmerk darauf gelegt habe, mit welcher der beiden Stichsägen das bessere Schnittergebnis zu erzielen ist.

Hab ihr da Erkenntnisse?
 

HolzandMore

ww-robinie
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Die Form ist für die Biegesteifigkeit nicht ausschlaggebend, sondern der Randfaserabstand e.
Oder anderst gesprochen je dicker die Stange desto biegesteifer bei gleichem Werkstoff.
Aber Probleme habt ihr sonst keine.....
Gruß Andreas
 

Daniboy

ww-robinie
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Die Form ist für die Biegesteifigkeit nicht ausschlaggebend, sondern der Randfaserabstand e.
Oder anderst gesprochen je dicker die Stange desto biegesteifer bei gleichem Werkstoff.

Naja, rechnerisch braucht man fast einen 12mm Rundstab um einen 10mm Quadratstab zu schlagen, die Form ist also schon relevant.
 
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Daniboy

ww-robinie
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Glaubt ihr wirklich, dass die Hubstange sich biegt? Ich meine nennenswert?

Nicht wirklich, ich glaube es sind halt einfach unterschiedliche Konstruktionen, es wird ja eh das meiste abgefangen über die Führungsrolle. Es gibt auch zB einfache Stichsägen die haben ein flaches Stanzblech als Hubstange.


Ich will hier auch nicht zu sehr Mechanik-Grundlagen durchkauen, aber es wurde angesprochen, ich hoffe es ist nicht zu sehr OT:

Randfaserabstand der Biegeachse ist maßgeblich!

Für die Biegesteifigkeit ist doch das Flächenträgheitsmoment maßgeblich und das ist per Definition eigentlich die Summe (Integral) aller kleinen Flächenstückchen multipliziert mit dem Quadrat ihres Abstandes zu einer bestimmten Bezugsachse.

Aus der Formel heraus kann man erkennen, dass die Ecken, die das Quadrat ja mehr hat als der Kreis natürlich sehr relevant sind.
Die Form ist daher relevant, dazu muss das Quadrat auch nicht auf der Spitze stehen. Bei Bedarf kann man das ja einfach vergleichend ausrechnen mit Hilfe eines besseren Formelheftes, oder einem CAD-Programm.

(Wenn man nun auch die Biegefestigkeit berechnen will, nimmt man dafür das Widerstandsmoment was sich aus dem Flächenträgheitsmoment dividiert durch den maximalen Randabstand ableitet.)

Wird der Quadratstab etwa in diagonaler Richtung belastet? Wäre mir neu.

Jetzt kommt wahrscheinlich der nächste Schock für dich, ein Quadrat auf der Spitze hat das genau gleich große Flächenträgheitsmoment wie ein normal liegendes Quadrat. Das heißt, die Biegesteifigkeit ist gleich groß, ob der Stab mit der Kante nach oben zeigt, oder normal liegt.

(Das betrifft aber nicht die Biegefestigkeit, hier ist ja das Widerstandsmoment zuständig. Vielleicht ist hier ähnlich verblüffend, dass das normal liegende Quadrat hier besser abschneidet als das auf der Spitze stehende. Hier ist der normal liegende Quadratstab der mit der höheren Biegefestigkeit!)
 
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Franz-Josef_B.

ww-buche
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Nicht im Ernst hat die Biegesteifigkeit der Stange selbst hier auch nur geringsten, praxisrelevanten Einfluss, sondern vielmehr die Passung eben dieser Stange in ihrer Führung; neben den von mir o.g. Faktoren.
 

Daniboy

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Wie wird denn dass eigentlich geführt in Bezug auf Verdrehschutz der runden Stange?
 

HolzandMore

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i.d.R. ist ein kleines U-Profil mit der Stange verschweißt, welches links/rechts aufliegt bzw. so geführt wird. Im U-Profil selbst läuft der Excenter des Getriebes und treibt die Stange an.
 
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