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Ich möchte Euch gerne das jüngste Projekt aus meiner Holzwerkstatt vorstellen: Ein klappbares Schachbrett aus Nuss (angeblich Schwarznuss) und Ahorn mit einem Messing-Inlay. Es ist nicht perfekt geworden, aber ich habe mein Bestes gegeben. Ich versuche diesmal mehr die Bilder für sich sprechen zu lassen und mich beim Text eher nur auf die wichtigsten Infos, Hürden/Probleme sowie bestimmte mEn interessantere Details zu konzentrieren. Im ersten Beitrag präsentiere ich das fertige Ergebnis, in den folgenden Beiträgen die Herstellung - für jene, die das interessiert.
Ich spiele selber sehr viel Schach - allerdings hauptsächlich online … - und hatte daher ein paar praxisorientierte Vorstellungen an das Brett z. B. betreffend Größe und Beschriftung. Mit Feldgröße 50mm und Königshöhe 92mm erfüllt es grundsätzlich die Vorgaben eines Turnierbretts. Der Rahmen ist 70mm breit und 40mm hoch. Der Rahmen ist wie eine Schweizer Kante abgeschrägt - ich bin mir aber unsicher, ob man das Schweizer Kante nennen darf/soll, wenn es auf der Ober- statt der Unterseite ist? Das Spielfeld aus Nuss und Ahorn hat eine Stärke von 15mm und ist mit einer 9mm-MPX-Platte verleimt. Die MPX-Platte steht auf drei Seiten über und bildet eine Nut-Feder-Verbindung mit dem Rahmen. Die Gehrungen des Rahmens habe ich durch große Ahorn-Federn verstärkt. Das Inlay ist eine 3,5x3,5mm Messing-Stange. Der Klapp-Mechanismus basiert auf drei „Zysa“ Einbohrscharniere von Häfele mit 18mm Durchmesser. Bei der algebraischen Beschriftung habe ich mich nach längerem Grübeln für das Lackieren mit einer geplotterten Klebeschablone entschieden. Das Schachbrett habe ich mit einem matten Acryl-Klarlack von Mipa lackiert.
Ich spiele selber sehr viel Schach - allerdings hauptsächlich online … - und hatte daher ein paar praxisorientierte Vorstellungen an das Brett z. B. betreffend Größe und Beschriftung. Mit Feldgröße 50mm und Königshöhe 92mm erfüllt es grundsätzlich die Vorgaben eines Turnierbretts. Der Rahmen ist 70mm breit und 40mm hoch. Der Rahmen ist wie eine Schweizer Kante abgeschrägt - ich bin mir aber unsicher, ob man das Schweizer Kante nennen darf/soll, wenn es auf der Ober- statt der Unterseite ist? Das Spielfeld aus Nuss und Ahorn hat eine Stärke von 15mm und ist mit einer 9mm-MPX-Platte verleimt. Die MPX-Platte steht auf drei Seiten über und bildet eine Nut-Feder-Verbindung mit dem Rahmen. Die Gehrungen des Rahmens habe ich durch große Ahorn-Federn verstärkt. Das Inlay ist eine 3,5x3,5mm Messing-Stange. Der Klapp-Mechanismus basiert auf drei „Zysa“ Einbohrscharniere von Häfele mit 18mm Durchmesser. Bei der algebraischen Beschriftung habe ich mich nach längerem Grübeln für das Lackieren mit einer geplotterten Klebeschablone entschieden. Das Schachbrett habe ich mit einem matten Acryl-Klarlack von Mipa lackiert.
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