Knotenstock
ww-birke
Werkstatt-Nebengebäude bauen
Moin zusammen,
Ich will bei mir auf dem Grundstück eine neue Werkstatt bauen und dabei stellen sich mir einige ganz grundlegende Fragen, zu der ich gerne fachkundige Einschätzungen und Überlegungen hören würde. Ich habe lange darauf gewartet, mir sprichwörtlich ›auf grüner Wiese‹ sowas aufstellen zu können – gleichzeitig ist die viele Freiheit aber auch fast etwas unheimlich.
Vorweg: Die Suchfunktion habe ich natürlich ausgiebig bemüht, in den meisten Beiträgen die ich finden konnte ging es aber sehr konkret um Stromversorgung, Werkstatt-Innenausbau in vorhandenen Gebäuden usw.
Was verspreche ich mir von der Werkstatt? Ich brauche einen Raum, der groß genug ist um meine Werkzeuge nicht nur zu lagern, sondern dort auch zu nutzen. Meine aktuelle Werkstatt ist 4x4m groß, steht quasi randvoll mit Werkzeugen und Maschinen und arbeiten tu ich entweder im Freien – oder in einer benachbarten Tischlerei, in der ich mich quasi eingemietet habe. Letzteres ist an sich ganz nett, für mich aber unpraktisch. Wenn ich arbeite/baue/tischlere, dann sind das Möbel für Privatkunden, für meine Familie oder einfach Reparaturen (an unseren Möbeln, an Kinderspielzeug, usw.…). Ich möchte also einen Raum schaffen, in dem all dies unkompliziert möglich ist. Ganz wichtig dabei, also auch bei der Planung des Gebäudes: Pragmatismus. Ich freue mich auf den Raum, ich möchte es schön haben und gerne dort arbeiten – ABER: Meine Werkstatt dient mir nicht zur Selbstverwirklichung oder als Rückzugsort. Ich habe sicherlich einen Faible für gutes Werkzeug, trotzdem muss das Zeug (und der Raum drumrum) in erster Linie funktionieren und ›mir dienen‹.
Es werden dort stationäre Maschinen stehen, allerdings eher Kategorie ›Fortgeschrittener‹. Also große Tischkreissäge, keine Formatkreissäge. Abricht-/Dickenhobel-Kombi, aber nicht im Gabelstablerformat. Ich werde ca 5 Stunden pro Woche in der Werkstatt sein (das wird extrem schwanken, der Schnitt kommt aber wahrscheinlich hin). In den nächsten 2-3 Jahren wird die Zahl höher sein, da ich Anfang nächsten Jahres auf dem Grundstück auch ein neues Einfamilienhaus bauen will. Die Werkstatt soll vorher stehen.
Die groben Eckdaten, als Arbeitshypothese:
– 4x8m Grundfläche (viel größer lässt der B-Plan nicht zu.
– Holzständerbauweise
– Pultdach mit Trapezblech
– Eine Tür, ein paar Fenster…
– Nicht isoliert, nur punktuell beheizt
– Boden-Deckel-Schalung
Die grobe Funktionsweise der Hütte sowie ein paar Äußerlichkeiten habe ich also schon vor Augen. Die großen Fragezeichen tauchen bei der Bauweise auf. Ganz konkret:
Der Wandaufbau. Von Innen OSB und von außen Boden-Deckel aus Lärche fänd ich gut. Wenn’s nicht gedämmt wird, hätte ich dann aber große Hohlräume zwischen Innen- und Außenverkleidung, die sich wahrscheinlich ratzfatz mit diverse Viechzeug füllen würden. Ich wohne im Wald, hier käme also von Ratten, über Marder, Waschbären, Füchse und so weiter alles mögliche in Frage, was ich da ehrlicherweise wirklich nicht haben will. Ich könnte das Ständerwerk von außen mit Draht verkleiden, allerdings ist’s wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis zumindest Ratten sich da durchgefräst hätten. Alternativ habe ich überlegt das Ständerwerk zum Innenraum hin offen zu lassen, von außen mit OBS zu verkleiden und darauf dann Unterkonstruktion + Schalung. Die Ständer im Innenraum wären etwas nervig, aber kein Beinbruch. Was habt ihr für Gegenvorschläge?
Anderes Thema: Der Boden. Er soll eben / plan und möglichst robust sein. Allerdings werden die Maschinen, wie schon gesagt, eher Sackkarren- statt Gabelstablerformat haben und ich werde dadrin Möbel bearbeiten, keine Autos. Eine fette Beton-Bodenplatte erscheint mir da etwas überdimensioniert – auch aus Kostengründen. Vielleicht ein Streifenfundament mit massiven Unterkonstruktion und darauf dann OSB + Rauhspund? Rauhspund gibts ja auch in 32mm…
So, jetzt habe ich weit ausgeholt – ich fand das aber doch auch alles erwähnenswert…
Freue mich über Ideen, Erfahrungen, Vorschläge und so weiter!
Besten Gruß
Niclas
Moin zusammen,
Ich will bei mir auf dem Grundstück eine neue Werkstatt bauen und dabei stellen sich mir einige ganz grundlegende Fragen, zu der ich gerne fachkundige Einschätzungen und Überlegungen hören würde. Ich habe lange darauf gewartet, mir sprichwörtlich ›auf grüner Wiese‹ sowas aufstellen zu können – gleichzeitig ist die viele Freiheit aber auch fast etwas unheimlich.
Vorweg: Die Suchfunktion habe ich natürlich ausgiebig bemüht, in den meisten Beiträgen die ich finden konnte ging es aber sehr konkret um Stromversorgung, Werkstatt-Innenausbau in vorhandenen Gebäuden usw.
Was verspreche ich mir von der Werkstatt? Ich brauche einen Raum, der groß genug ist um meine Werkzeuge nicht nur zu lagern, sondern dort auch zu nutzen. Meine aktuelle Werkstatt ist 4x4m groß, steht quasi randvoll mit Werkzeugen und Maschinen und arbeiten tu ich entweder im Freien – oder in einer benachbarten Tischlerei, in der ich mich quasi eingemietet habe. Letzteres ist an sich ganz nett, für mich aber unpraktisch. Wenn ich arbeite/baue/tischlere, dann sind das Möbel für Privatkunden, für meine Familie oder einfach Reparaturen (an unseren Möbeln, an Kinderspielzeug, usw.…). Ich möchte also einen Raum schaffen, in dem all dies unkompliziert möglich ist. Ganz wichtig dabei, also auch bei der Planung des Gebäudes: Pragmatismus. Ich freue mich auf den Raum, ich möchte es schön haben und gerne dort arbeiten – ABER: Meine Werkstatt dient mir nicht zur Selbstverwirklichung oder als Rückzugsort. Ich habe sicherlich einen Faible für gutes Werkzeug, trotzdem muss das Zeug (und der Raum drumrum) in erster Linie funktionieren und ›mir dienen‹.
Es werden dort stationäre Maschinen stehen, allerdings eher Kategorie ›Fortgeschrittener‹. Also große Tischkreissäge, keine Formatkreissäge. Abricht-/Dickenhobel-Kombi, aber nicht im Gabelstablerformat. Ich werde ca 5 Stunden pro Woche in der Werkstatt sein (das wird extrem schwanken, der Schnitt kommt aber wahrscheinlich hin). In den nächsten 2-3 Jahren wird die Zahl höher sein, da ich Anfang nächsten Jahres auf dem Grundstück auch ein neues Einfamilienhaus bauen will. Die Werkstatt soll vorher stehen.
Die groben Eckdaten, als Arbeitshypothese:
– 4x8m Grundfläche (viel größer lässt der B-Plan nicht zu.
– Holzständerbauweise
– Pultdach mit Trapezblech
– Eine Tür, ein paar Fenster…
– Nicht isoliert, nur punktuell beheizt
– Boden-Deckel-Schalung
Die grobe Funktionsweise der Hütte sowie ein paar Äußerlichkeiten habe ich also schon vor Augen. Die großen Fragezeichen tauchen bei der Bauweise auf. Ganz konkret:
Der Wandaufbau. Von Innen OSB und von außen Boden-Deckel aus Lärche fänd ich gut. Wenn’s nicht gedämmt wird, hätte ich dann aber große Hohlräume zwischen Innen- und Außenverkleidung, die sich wahrscheinlich ratzfatz mit diverse Viechzeug füllen würden. Ich wohne im Wald, hier käme also von Ratten, über Marder, Waschbären, Füchse und so weiter alles mögliche in Frage, was ich da ehrlicherweise wirklich nicht haben will. Ich könnte das Ständerwerk von außen mit Draht verkleiden, allerdings ist’s wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit bis zumindest Ratten sich da durchgefräst hätten. Alternativ habe ich überlegt das Ständerwerk zum Innenraum hin offen zu lassen, von außen mit OBS zu verkleiden und darauf dann Unterkonstruktion + Schalung. Die Ständer im Innenraum wären etwas nervig, aber kein Beinbruch. Was habt ihr für Gegenvorschläge?
Anderes Thema: Der Boden. Er soll eben / plan und möglichst robust sein. Allerdings werden die Maschinen, wie schon gesagt, eher Sackkarren- statt Gabelstablerformat haben und ich werde dadrin Möbel bearbeiten, keine Autos. Eine fette Beton-Bodenplatte erscheint mir da etwas überdimensioniert – auch aus Kostengründen. Vielleicht ein Streifenfundament mit massiven Unterkonstruktion und darauf dann OSB + Rauhspund? Rauhspund gibts ja auch in 32mm…
So, jetzt habe ich weit ausgeholt – ich fand das aber doch auch alles erwähnenswert…
Freue mich über Ideen, Erfahrungen, Vorschläge und so weiter!
Besten Gruß
Niclas