Aigner Sicherheitstechnik

Kerstenk

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Aigner gehört einem Zulieferer, ich gehe mal davon aus, die haben die übernommen, um sich die Aufträge weiterhin zu sichern, erinnert an Panhans.
https://www.northdata.de/Aigner GmbH Sicherheitstechnik, Reisbach/Amtsgericht Landshut HRB 12074 geht man der Adresse im Impressum von Aigner nach, landet man auf einer Wohnhausadresse, da steckt nichts großes mehr dahinter. Den Vertrieb macht man über den Handel. Würde man den selber auch machen, fliegt man schnell bei den Händlern raus, die wollen das in aller Regel nicht, fragt nicht, woher ich das weis....

http://www.loibl-gmbh.de/unternehmen.html
hier zeigen Sie Teile die sie fertigen, ein Teil des Anschlages
http://www.loibl-gmbh.de/zerspanung.html
 

brubu

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Ständig am Zeug ändern bringt ausser Kosten leider oft nicht viel. Seht euch die guten, alten SUVA Schutzvorrichtungen an, die gab es Jahrzehnte und waren nicht billig aber auch nicht teuer. Heute ist alles weg zu Gunsten auf EU Niveau herunter angepasster Ausführung, dafür teilweise in kitschigen Farben. Wer eine neue Maschine erhält und vergisst bei der alten den Frässchutz zu demontieren für die neue Maschine flucht nachher.
 

Kerstenk

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Ständig am Zeug ändern bringt ausser Kosten leider oft nicht viel.
das ist richtig, führt aber dazu das die Kunden glauben was Veraltetes zu kaufen und es aus dem Grund dann nicht kaufen, dies mitunter auch kräftig in den sozialen Medien teilen. Heute will man mit der Zeit gehen und es muss über alles Videos geben und diese dürfen nicht den Anschein haben, alt zu sein. Das dies alles viel Geld kostet, welches am Ende sich in den Preisen niederschlägt, will man nicht sehen. Kleinere Betriebe können sich das aber nicht leisten, stecken damit in der Falle, leben am Ende nur noch von Stammkundschaft.
 

wasmachen

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das ist richtig, führt aber dazu das die Kunden glauben was Veraltetes zu kaufen und es aus dem Grund dann nicht kaufen, dies mitunter auch kräftig in den sozialen Medien teilen. Heute will man mit der Zeit gehen und es muss über alles Videos geben und diese dürfen nicht den Anschein haben, alt zu sein. Das dies alles viel Geld kostet, welches am Ende sich in den Preisen niederschlägt, will man nicht sehen. Kleinere Betriebe können sich das aber nicht leisten, stecken damit in der Falle, leben am Ende nur noch von Stammkundschaft.

Du redest hier von nem Arbeitssicherheitsprodukt, Zielgruppe Profis.
Ich denkeschon, dass dort nur sehr wenige nach 'Bling-Bling' kaufen.
Brubu sagts ja eh, oft wird die Maschine getauscht und das Zubehör bleibt...
 

brubu

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Ja und wenn man es kaum glaubt, unser KREMLIN Spritzgerät hat Jahrgang 1983, gut gepflegt und wenig gebraucht ist rostfrei, Ersatzteile gibt es glaube immer noch. Nur Pistolen und Schläuche wurden ersetzt, Pumpe bleibt Pumpe.
Wieviel der grosse Hersteller W***** in dieser Zeit geändert und als neu angepriesen hat wissen die wohl selber nicht mehr. Jedenfalls ist zeitweise fast im Monatstakt Werbung daher geflattert mit "Neuzeug".
 

heiko-rech

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Hallo,
Das dies alles viel Geld kostet, welches am Ende sich in den Preisen niederschlägt, will man nicht sehen. Kleinere Betriebe können sich das aber nicht leisten, stecken damit in der Falle, leben am Ende nur noch von Stammkundschaft.
Im Vergleich zu manch anderen Dingen sind das aber inzwischen keine wirklich hohen Investitionen mehr. Eine gut gemachte Internetseite kostet kein Vermögen, ein paar Videos auch nicht. Das sind Kosten, die anderswo schnell wieder reingeholt werden können. Auch die entstehenden laufenden Kosten stehen in keinem Vergleich zu den Ausgaben, die sich auch manch kleine Firma für beispielsweise Dienstwagen leistet. Die Alternative ist eben keine Neukunden anzusprechen. Muss halt jeder selbst entscheiden.
Du redest hier von nem Arbeitssicherheitsprodukt, Zielgruppe Profis.
Ich denkeschon, dass dort nur sehr wenige nach 'Bling-Bling' kaufen.
Brubu sagts ja eh, oft wird die Maschine getauscht und das Zubehör bleibt...
Gerade bei den Profis ist immer mehr die Generation in den Führungsposten und Chefsesseln, die mit dem Internet groß geworden sind und dort nach Informationen suchen. Was sich dort nicht findet, gibt es halt nicht. Was sich nicht einfach bestellen lässt, wird eben nicht gekauft. Ich bin der Meinung, dass es sich heute nur noch sehr wenige Firmen leisten können, das Internet zu ignorieren. Dabei muss es auch nicht das volle Programm sein, mit allen SM-Kanälen, die es so gibt. Eine gut gemachte Seite, die gut gefunden wird, ein paar eingebundene Videos, das reicht meist schon vollkommen aus.

Gruß
Heiko
 

brubu

ww-robinie
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Ich bin der Meinung, dass es sich heute nur noch sehr wenige Firmen leisten können, das Internet zu ignorieren. Dabei muss es auch nicht das volle Programm sein,
Ja, aber dann müssen die Anfragen auch bearbeitet werden. Wenn dann viele Hobbyisten zum Spass Fragen stellen muss man diese Kosten auch wieder abwälzen.
Als Vergleich, ich habe beim grossen Tischlerplattenhersteller nach Belastungswerten gefragt, die prompt erhalten und wohl eine Verwechslung
gefunden. (Das Thema wurde hier diskutiert) Die Antwort auf die einfache Frage steht seit über 1 Woche aus, wir haben als Profibetrieb gefragt.

Mich erinnert es an die Fachmessen, früher dauerten die bis Sonntag, dann bis Samstag, heute noch bis Freitag. Laut einem AD weil sie am Wochenende nicht Leute bedienen wollen die eh nie etwas kaufen.
 

Kunstbohrer

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Achtung, off topic Potential, will ich aber nicht übertreiben:

da würde mich interessieren, wie viele Kleinbetriebe mit 1-3 Mann haben denn wirklich eine eigene CNC ? das kann sich doch nciht lohnen ?
Ich war zuletzt vor wahrscheinlich 8 Jahren bei meinem Schreiner in der Werkstatt (2 Meister, ein Geselle damals) da hatten sie zumindest noch keine.
Doch natürlich. Selbst ich als Einmann-Betrieb schaffe mir gerade eine CNC an. Das ist immer noch deutlich günstiger als ein Mitarbeiter der an der TF oder an der Bohrmaschine steht.

Btw. bin ich z.B. Kunde von Aigner, einfach weil es so ziemlich das einzige ist was von der Stange funktioniert ohne Kompromisse. Allerdings kauft man sowas wie die Tischverlängerungen, Stoppklötze, Andruckrolle, Schutz und Druckvorrichtung, Spannlade, Bogenfräshaube genau einmal im Leben und zieht es dann zur nächsten Maschine mit um.
 

Curby

ww-esche
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Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Betriebe aus meiner Nachbarschaft entweder gar keine Website oder eine aus den 90er haben. Viele stehen hier tatsächlich nur in den (online) gelben Seitem.

Auch ich habe eine eine einfache CNC Fräse, mit der ich auch kleine feine Metallstrukturen fräse. Wer diese Technologie, die inzwischen seit Jahrzehnten existiert nicht übernimmt kann nicht mehr konkurrenzfähig sein. Das muss nichtmal teuer sein, selbst wenn die nur sagen wir 1000€ gebraucht kostet kann das eine Notwendigkeit sein. Von mir aus so ein Schnickschnack wie ne Shaper (wobei das eher ein anderer Anwendungsfall ist).

Ohne Internet, CNC oder 3D Druck lebst du nur noch von Stammkundschaft, die gemeinsam mit einem altert.
 

heiko-rech

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Hallo,
Ja, aber dann müssen die Anfragen auch bearbeitet werden. Wenn dann viele Hobbyisten zum Spass Fragen stellen muss man diese Kosten auch wieder abwälzen.
es spricht ja erst einmal nichts dagegen, weiterhin nur an Gewerbetreibende zu verkaufen und auch nur gewerbliche Anfragen zu beantworten. (siehe Würth). Ich selbst verkaufe meine Produkte im Onlineshop nur an meine Kursteilnehmer, weil ich für mehr einfach keine Kapazitäten habe.
Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Betriebe aus meiner Nachbarschaft entweder gar keine Website oder eine aus den 90er haben. Viele stehen hier tatsächlich nur in den (online) gelben Seitem.
Wenn man lediglich auf lokale Kunden angewiesen ist, spricht da auch erst einmal nichts dagegen. Aber schon beim Restaurant wird es schwierig. Ich möchte vegan oder zumindest vegetarisch essen, also schaue ich bei für mich neuen Lokalen ganz gerne erst einmal in eine Speisekarte, bevor ich hinfahre und nichts essen kann/ will.
Ohne Internet, CNC oder 3D Druck lebst du nur noch von Stammkundschaft,die gemeinsam mit einem altert.
Wenn es dann bis zu Rente reicht O.K. Aber über eine Firmennachfolge oder Übergabe muss man dann auch nicht mehr groß nachdenken.
Gruß
Heiko
 

wirdelprumpft

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da würde mich interessieren, wie viele Kleinbetriebe mit 1-3 Mann haben denn wirklich eine eigene CNC ?
Ich hab eine und zwar schon recht lange. Zuerst eine Art Bohrzenrum danach ne Rover 321 und danch Rover A-S -
Tischfräse und Bandsäge hatte ich nie.
Kommt natürlich darauf an in welcher Region man sitzt und was für Möbel hauptsächlich gebaut werden.
Ich mach 95% Dekorspan - da braucht man ohne CNC nicht mehr darüber nachzudenken ob man Konkurenzfähig ist.
In jeder größeren Schreinerei im Umkreis steht ne CNC.

Internetseite :emoji_joy::emoji_joy::emoji_joy::emoji_joy::emoji_joy::emoji_joy: ist etwas wie der Glaube an das Telefonbuch
Telefonbuch ist fürs eigene Ego mehr nicht. (Wurde vom Verlag mit mir getestet. ernüchternd!)
Letztes Jahr bin ich mal wieder auf den AD vom Telefonbuchverlag reingefallen.
Die machen jetzt auch Internetseiten - super was der alles erzählt hat, war alles schlüssig.
(Also nicht das übliche geschwätz was man gleich durchschaut)
Telefonbucheintrag (Anzeige im Mittelteil) rausgenommen und dafür Internetseite in "besser" rein.
Letztens hab ich mir dann über das Auswertetool des Anbieters die Daten angesehen.
Zugriffe von über all in Deutschland aber so gut wie keine aus der Region.

Mir ist mittlerweile nicht klar woher man Kunden bekommen kann.
Bei Google stehe ich schon immer in der Top 3 wenn man Schreinerei + Stadt eingibt.
Stammkundschaft gibt es aber wird auch immer weniger.
 

Kerstenk

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Im Vergleich zu manch anderen Dingen sind das aber inzwischen keine wirklich hohen Investitionen mehr. Eine gut gemachte Internetseite kostet kein Vermögen, ein paar Videos auch nicht. Das sind Kosten, die anderswo schnell wieder reingeholt werden können. Auch die entstehenden laufenden Kosten stehen in keinem Vergleich zu den Ausgaben, die sich auch manch kleine Firma für beispielsweise Dienstwagen leistet. Die Alternative ist eben keine Neukunden anzusprechen. Muss halt jeder selbst entscheiden.
Es sind Kosten, und das solltest Du wissen, wie viel Zeit bei drauf geht, nicht nur mal eben ein Video zu machen, es muss eine Serie sein.
Ich erinnere mich alleine um den Aufwand, den es braucht alle Produkte richtig zu fotografieren den ich betreiben musste für den ersten Internetauftritt Anfang 2000, es reicht eben nicht einfach hinlegen und knips, bei mir zB musste alles bespannt werden, alles in allem eine Vorbereitungszeit von 3 Wochen, eine Woche im Studio Bilder machen. Habe seinerzeit alles selber gemacht, weil für eine kleine Firma das nicht zu stemmen ist, es ausser Haus zu geben. Gleicher Aufwand würde heute mit Video gemacht. In Deinem Fall sieht es anders aus, Video ist Teil Deines Konzeptes.
Der Werbeanteil vom Umsatz her, sind 5-10%, da kann sich jeder ganz schnell ausrechnen was solche Videos kosten dürfen. Aber in diesen Kosten sind alle Werbeaktionen drinnen, Kataloge usw.
 

Kerstenk

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Du redest hier von nem Arbeitssicherheitsprodukt, Zielgruppe Profis.
Ich denkeschon, dass dort nur sehr wenige nach 'Bling-Bling' kaufen.
Brubu sagts ja eh, oft wird die Maschine getauscht und das Zubehör bleibt...
Das ist richtig, solange der Handel es im Programm hat und es eben durch seine hohe Durchdringung in Betrieben in den Köpfen bleibt.
Und ich will auch gar nicht sagen das Bewährtes immer gut ist und im Grunde keine Verbesserung bedarf. Ist in vielen Bereichen so, aber Tatsache ist leider, das nur die weiter kommen die ständig den Kunden erzählen sie brauchen, das neuste. Es ist heute oft wichtiger nach Außen eine Verbesserung zu bringen, statt bewährtes im Detail zu verbessern, was man meist nicht sieht.
Mein eigenes Produkt ist da ein Beispiel, wie alt ein Webrahmen/Stuhl auch sein mag, kann 200 Jahre sein, dem Stoff sieht man es nicht an und komfortabler ist der neue auch nicht. Aber meine werden in den Medien als veraltet beschrieben, weil es sie seit Jahrzehnten so gibt, wie bei Aigner auch.
 

heiko-rech

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Hallo,
Es sind Kosten, und das solltest Du wissen, wie viel Zeit bei drauf geht, nicht nur mal eben ein Video zu machen, es muss eine Serie sein.
Ich erinnere mich alleine um den Aufwand, den es braucht alle Produkte richtig zu fotografieren den ich betreiben musste für den ersten Internetauftritt Anfang 2000,
ich glaube, es ging hier ursprünglich um die Firma Aigner :emoji_slight_smile: . eine Firma, die gedruckte Kataloge hatte. Die sind mit Sicherheit in der Produktion wesentlich teurer, als das ganze online abzubilden. Inzwischen ist es auch so, dass viele Interessenten viel lieber authentische Videos sehen, statt Hochglanzproduktionen. Als Beispiel Shaper mit den Live-Sessions. Die sind kostengünstig zu produzieren und eine sehr gute Möglichkeit das Produkt mit seinen Funktionen und Fähigkeiten zu zeigen. So etwas kann also recht teuer sein, muss es aber nicht.

Die Frage wäre aber auch, welche Alternativen zum Onlinemarketing gibt es denn für überregional agierende Unternehmen? Und welche gäbe es für Kunden, die sich für deren Produkte interessieren?

Gruß
Heiko
 

Kerstenk

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Letztes Jahr bin ich mal wieder auf den AD vom Telefonbuchverlag reingefallen.
ich habe einmal eine Aktion mitgemacht, die Gemeine gibt/gab immer Straßenpläne raus, da konnte man werben, habe Holzbeschilderung beworben, war nicht billig. Nicht eine einzige Anfrage gab es, geschweige ein Auftrag.

Vor zwei Jahren hat ein Kunde von mir über einen Hamburger Verlag einen Katalog erstellen lassen, für ihn kostenfrei, gezahlt von Werbekunden. Und die waren seine Zulieferer, so ist man an meine Adresse gekommen und hat gemeint man könne mich da über den Tisch ziehen. Das Doofe für die war, dass ich nie einen Kontakt zu ihnen aufgenommen habe, somit auch keine Bestätigung, sie mussten die Rechnung stornieren :emoji_grin:. Man hat also die Anzeige geschaltet und dieser Katalog ist bei denen auch verlinkt worden, wie bei meinem Kunden auch. Einfacher klick auf die Anzeige und meine Seite geht auf. Null Resonanz, die einzigen war die Drückerbande die was davon gehabt haben, ein recht großer Verlag, der nur so arbeitet und eine schlechte Bewertung im Netz hat.
 

Kerstenk

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Hallo,

ich glaube, es ging hier ursprünglich um die Firma Aigner :emoji_slight_smile: . eine Firma, die gedruckte Kataloge hatte. Die sind mit Sicherheit in der Produktion wesentlich teurer, als das ganze online abzubilden. Inzwischen ist es auch so, dass viele Interessenten viel lieber authentische Videos sehen, statt Hochglanzproduktionen. Als Beispiel Shaper mit den Live-Sessions. Die sind kostengünstig zu produzieren und eine sehr gute Möglichkeit das Produkt mit seinen Funktionen und Fähigkeiten zu zeigen. So etwas kann also recht teuer sein, muss es aber nicht.
Online reicht in vielen Fällen nicht alleine aus, gerade solche Sachen, braucht es auch einen gedruckten Katalog.
Shaper ist auch von der Größe her eine ganz andere Hausnummer, wenn Du den Link über den Hersteller von Aigner Dir mal anschaust, wirst Du schnell sehen das da ein kleiner Unterschied besteht, hinter Shaper steht Festool.
 

heiko-rech

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Hallo,
Shaper ist auch von der Größe her eine ganz andere Hausnummer, wenn Du den Link über den Hersteller von Aigner Dir mal anschaust, wirst Du schnell sehen das da ein kleiner Unterschied besteht, hinter Shaper steht Festool.
Ich wollte damit ausdrücken, dass sogar eine große Firma sich inzwischen durchaus von den Hochglanzproduktionen zu einer einfachen Videoproduktion hinwendet.

Aber am Ende geht es hier ja immer noch um die Firma Aigner und von der wissen wir natürlich nicht, ob da überhaupt noch ein großes Interesse besteht weiter am Markt zu bleiben und wenn ja, in welchem Umfang.

Gruß
Heiko
 
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Kerstenk

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Ich wollte damit ausdrücken, dass sogar eine große Firma sich inzwischen durchaus von den Hochglanzproduktionen zu einer einfachen Videoproduktion hinwendet.

Aber am Ende geht es hier ja immer noch um die Firma Aigner und von der wissen wir natürlich nicht, ob da überhaupt noch ein großes Interesse besteht weiter am Markt zu bleiben und wenn ja, in welchem Umfang.
Aber man kann die zwei schon miteinander vergleichen. Festool hat Shaper gekauft und steckt nun sehr viel Geld ins Marketing um aus dem Kauf auch Geld zu schlagen. Shaper ist ein Startup, Aigner ein alt eingesessener.
Wenn in ein paar Jahren Shaper nicht das Geld einbringt, was man sich errechnet hat, wird es entweder weiter verkauft, oder einfach dicht gemacht.
Daher kann man die beiden am Ende nicht gleich setzen, vor allem was den Werbeetat angeht, denn Aigner wird zwar mehr verkaufen, aber eben nicht soviel mehr das die Mehrkosten es auch wieder einspielen. Bzw. wenn sie es nicht tun, kann es die Firma ruinieren. Festool überlebt es, denn Shaper ist nur ein kleiner Teil, der mit aller Wahrscheinlichkeit auch entsprechend finanzmäßig ausgelagert ist.
 

isso

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Ich bin ja inzwischen ziemlich aktiv in den sozialen Medien.

Shaper kennt jeder. Zeige ich dir Suvamatic oder Aigner Zeug werde ich tatsächlich viel angeschrieben was das sei. Wirklich mehrmals täglich. Da sind auch einige Tischler dabei.

Jeder kann CAD, aber was ein Centrex ist, wissen die wenigsten.

Also falls Aigner mitliest, so einen Integral könnte ich mir noch vorstellen, dann könnte ich fast das gesamte Portfolio an der Größe vorführen :emoji_innocent:
 

wasmachen

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Aigner wird vll mit den Fräswerkzeughersteller verwechselt....

Und die, die nicht wissen was n Centrex ist, können A: entweder mit dem Namen nichts anfangen da se aua der 'Oldschoolzeit' sind, wo solche Vorrichtungen selbst gebastelt waren oder B: bei der Maschinenunterweisung nicht aufgepasst haben....

Ich bin Generation A. Hab das Ding zwar, verwende es aber bezeichne es nicht so bzw garnicht.... auch Integral am Start, bezeiche ich ebenso nicht so....
 

Michel1984

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Ganz einfach, wenn ich ein Produkt verkaufen möchte muss ich dafür Werbung machen um die Bekanntheit des Produktes oder der Firma zu steigern.
Klar, Aigner kennt eigentlich jeder Schreiner, aber kaum ein Schreiner kennt die Produktvielfalt die angeboten wird/wurde.
Wenn ich mir irgendein Zubehör für z.B. die Tischfräse kaufe, dann möchte ich das Zubehör auch in vollem Umfang nutzen.
Das ist aber evtl nicht möglich weil es keine ausführliche Anleitungen zu dem Zubehör gibt.
Viedeos gibt es auch keine...

Kann sein das Aigner ein super Produkt hat, dass mir Zeit und Kosten an der Tischfräse spart, aber wenn ich davon nichts erfahre werd ich mir das auch nicht kaufen.
 

wasmachen

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Du willst den Katalog nicht leerkaufen. Dafür bräuchtest n tieeeefen Bückling bei deiner Bank :emoji_wink:

Und ja, das heisst 'Aigner Sicherheitstechnik und Zubehör' und nicht 'Drehzahl und Vorschubgeschwindigkeitensteigerung in Verbindung mit Materialhandling'
 

isso

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Ihr erkennt aber alle was es ist und wisst wo ihr suchen müsst. Das liegt daran, dass ihr, wie ich auch, schon eher die Kategorie "alter weißer Mann mit nerdiger Leidenschaft für Maschinengedöns" seid. Sonst würdet ihr auch nicht im Forum hier rumhängen :emoji_wink:

Ich denke da könnte man mit Vergleichsweise geringem Budget ziemlich viel erreichen. Euch (und mich) muss man garnicht ansprechen. Aber das Zeug und solche Arbeitsschritte interessieren viele, auch gewerbliche, weil es einfach nicht mehr alltag ist und trotzdem eine wirtschaftliche Anwendung.

Da geht auch nicht um CNC oder nicht. Ich glaube halt, dass da etwas echt verschalfen wird. Genau weiß ich es auch nicht, ob ein noch spezielleres Produkt als unseres auf solchen Kanälen zu vertreiben wäre. Ich denke aber es wäre schon einiges möglich.

https://www.youtube.com/shorts/lv6oxkRm1G0

Ich war unsicher sowas zu zeigen, ob es für mich einen Mehrwert bietet. Ratet mal wer heute morgen 6 runde Platten verkauft hat........ Ich dneke einfach mit einem Profil auf mehreren Plattformen kannst du sehr günstig einfache Videos bereitstellen die durchaus einen Kaufanreiz bieten. In einem Video kannst du so schnell soviele Infos bringen, das ist einfach ein massiver Vorteil ggü einer Webseite oder eienm Katalog.

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