Welche Bandsägestärke bei kleineren Rollendurchmessern ?

raziausdud

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Es gibt ja die grobe Regel für Bandsägeblätter: maximale Stärke = 1/1000 des Rollendurchmessers.

Danach müsste es für kleinere Bandsägen , 0,2, 0,25 oder 0,3 sein. Es gibt mW Bänder aber erst ab 0,35.

Also: Welche Bandsägestärken nutzt Ihr bei welchen (ehr kleineren) Rollendurchmessern? Muss man (heute) also diese Regel verändern oder gar streichen?

Rainer
 
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Dietrich

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Hallo Rainer,

alles richtig, und eine Regelbleibt erhalten.
Ein Wenig Spielraum lässt die Technik schon,
bei der 400er Maschine verwende ich 0,5mm Standardbänder und auf besonderen Hinweis von Hema extrem flexible 0,65mm Bänder.
Entsprechend gilt für die 300er Maschine max 0,40-0,45mm Bänder, die besonderen Bänder stehen für die kleinen Durchmesser garnicht zur Verfügung.

Gruß Dietrich
 

willyy

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Auf 35 cm Rollen habe ich Bänder mit 0,36; 0,5 und 0,65 mm Stärke. Das 0,65 mm ist sogar original Zubehör von Hersteller.
Den Unterschied von 0,36 zu 0,5 mm merkt man spürbar. Die sind deutlich stabiler und "boaniger".
Welchen Rollendurchmesser hast du denn?
 

Johannes

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Hallo,
die heute lieferbaren Sägebänder sind schon sehr leistungsfähig. Der begrenzende Faktor ist da jetzt meist die Konstruktion der Säge. Auf meiner HEMA 315 kann ich ohne Probleme 0,65x16mm Sägebänder spannen. Bei vielen aktuellen „Blechkonstuktionen“ geht das aber nicht.

Es grüßt Johannes
 

raziausdud

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Welchen Rollendurchmesser hast du denn?
Ja … das hätte ich vielleicht gleich schreiben können. Ich habe 300er Rollen (Metabo 5378) und komme mit 0,35er Sägebändern gut klar. Bei der Anschaffung damals noch unwissend, rissen mir dickere Bänder (wie dick? Keine Ahnung mehr) immer recht schnell

Das Thema hier ist eine Auslagerung aus „Rockwell-Bandsäge Instantsetzung“ (baugleich, also ebenfalls 300er Rollen), weil ich dort die 1/1000-Regel angesprochen hatte - und dann die Frage bzw der Einwand aufkam, dass es demnach keine geeigneten Bänder für 200er, 250er oder 300er Bandsäge gibt. Ich wollt mal wissen, wie eng diese Regel in der Praxis zu beachten ist und welche Bänder auf sehr kleinen Rollen funktionieren. Mir ist aber auch klar, dass hier wenige so kleine Bandsägen nutzen …

Rainer
 
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K.-H. Krenn

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Es gibt ja die grobe Regel für Bandsägeblätter: maximale Stärke = 1/1000 des Rollendurchmessers.

Danach müsste es für kleinere Bandsägen , 0,2, 0,25 oder 0,3 sein. Es gibt mW Bänder aber erst ab 0,35.

Also: Welche Bandsägestärken nutzt Ihr bei welchen (ehr kleineren) Rollendurchmessern? Muss man (heute) also diese Regel verändern oder gar streichen?

Rainer
Moin,

laut Gespräch mit der Firma die "Bandsägenprofis" gilt diese Regel nur für die einfachen Bänder ohne Härtebehandlung.

Gruß
K.-H. Krenn
 

willyy

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wir hatten mal so eine Metabo, die mein Opa in den 80ern gekauft hatte.
Auf der sind uns mehere Bänder gerissen, vermutlich weil die Rollen und damit der Biegeradius echt klein ist.
Das waren ausschließlich Metabo Bänder.
Auf meiner jetzigen BS mit heuten Bändern hatte ich noch keinen Bandriß.
 

Dietrich

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Hallo Thomas,

diese 3-Rollen BS gab es schon in den 60igern mit Bohrmaschinenantrieb nannte die Metabo Multitool oder so ähnlich, später gab es die wohl mit eigenem Antrieb, ab etwa 80-82 begann Metabo mit der Magnum Serie, von daher meine Vermutung eher in den 70igern gekauft!?

Gruß Dietrich
 

seschmi

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Ich benutze auch bei 40cm Rollen Bänder mit 0,7mm. Nie Probleme damit gehabt.

Ich denke, die „1/1000 Regel“ ist sowas, was irgendwann vielleicht gültig war und dann immer wieder weitererzählt wird, weil man es halt gut merken kann.
 

Dietrich

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Hallo,

habe mich mit einem Hema Mitarbeiter länger unterhalten, für eine 400er Maschine empfiehlt er 0,5mm Bänder der Sorte Peak und für besondere Aufgaben könnte man die 0,65mm Ikarus Bänder auf der 400er verwenden, weil die aus 2 Lagen sind und flexibler als normale Bänder, aber das markiert das Maximum.
Daran habe ich mich immer gehalten und noch nie ein Bandriß erlebt.
Achso ja und das 20x0,65 mm Ikarus Band ist das Maximum was meine Schleicher ausreichend spannen kann, vom Querschnitt her,hatten wir vor 3 Jahren mit dem Tensometer von Thomkaes getestet.

Gruß Dietrich
 
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