Metabo TB E 5014 Gasdruckfeder wechseln

pinguin1966

ww-birnbaum
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Nochmals herzlichen Dank an @Patworker für den Hinweis auf die Metabo TB E 5014. Ich habe die Maschine nun gereiningt und dann doch die Gasdruckfeder getauscht. Das möchte für künftige Restaurierungen kurz beschreiben.

So kam sie:
01.JPG

So sieht sie jetzt aus. Das ließ sich mit den normalöen Mittelchen,WD 40, Stahlwolle und Schleifvlies recht einfach herstellen
02.JPG
 

pinguin1966

ww-birnbaum
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Die Gasdruckfeder war doch etwas schlapp. Nachdem die Säule sauber war, rutschte der Bohrkopf nach unten. Also wechseln.

1. Die schwarze Haube abnehmen. Das ist nur Kunsstoff. Dafür löst man oben 2 Schrauben und vorne am Dreknopf des Poti ebenfalls die Befestigungsschraube.

Dann kann man in die Maschine hineinsehen

06.jpg
Die Gasdruckfeder stützt über eine kleine Metallplatte den inneren Metallkäfig. Den braucht man nicht abnehmen. Wie das Bild zeigt, ist in der Säule genug Luft, um die Feder nach hinten rauszuklappen. Dann den Splint in der Säule halb rausschlagen.

07.jpg 08.jpg
Dann kann man die Feder herausnehmen. Das ist sie:
09.jpg 10.jpg
Die Stabilus 8825CY gibt es nicht mehr, evtl. eine Spezialanfertigung für Metabo. Aber die 200 N für die Kraftangabe stimmen.
10b.jpg
Hier sind die Dimensionen: 48 cm lang, Hub 21 cm, Auge 8,1 mm Durchmesser. 21 cm Hub habe ich nirgends gefunden, entweder 20 oder 22 cm. Gekauft habe ich bei Gasfedershop.de. Mein Warenkorb:
12.jpg
Das ist sie:
11.jpg
Alles wieder eingebaut, läuft. Für die Verstellung des Bohrkopfs braucht es immer noch etwas Kraft, aber nicht viel.

Ich bin zufrieden, siehe Bild von Post 1. :happy:
 

Konrad4

ww-kirsche
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Vielen Dank für die super Anleitung @pinguin1966 ! Ich habe genau das gleiche vor und will auch die Gasfeder am meiner 5014 tauschen. Du schreibst man braucht immer noch Kraft aber es geht gut. Daher meine Frage: macht es vielleicht Sinn eine etwas stärkere Feder z.B. mit 230N oder 250N zu nehmen? Oder lieber bei den originalen 200N bleiben? Weiß das jemand?
 

pinguin1966

ww-birnbaum
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Die Kraft, die ich brauche ist eher, um ein Losbrechmoment zu überwinden. Die Maschine ist halt nicht neu. Die Säule hatte ordentlich Flugrost. Ich habe den Kopf nicht ganz abgenommen und die Führungen gesäubert, sollte ich vielleicht mal tun.
Wenn der Kopf einmal in Bewegung ist, geht es runter und rauf relativ leicht. Rauf braucht vielleicht etwas mehr Kraft. Daher kannst Du es mit mit 230 N versuchen. Nötig ist es aber nicht.
 

Dietrich

ww-robinie
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Hallo,

und wenn man sowieso dran ist das Gewinde des Umsetzklemmhebels der Bohrkopfarretierung mal schmieren...!

Gruß Dietrich
 
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