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News

Februar 2018

Chancen für Handwerksbetriebe

Dr. Christian Wenzler (FSH Bayern) im Interview

Inwiefern spielt auch der Strukturwandel eine Rolle?
Mit Blick auf die Produktion schafft die rasante technische Entwicklung neue Möglichkeiten bei der Herstellung und Vermarktung von Produkten. Sie zwingt die Unternehmen allerdings auch, sich – unabhängig von der Betriebsgröße – zu spezialisieren. Und auch die Ansprüche der Kunden ändern sich. Gefragt sind individuelle Produkte hoher Qualität zu einem angemessenen Preis. Gleichzeitig kommt dem Handwerk die Rückbesinnung auf regionale Anbieter sehr entgegen.

Inwiefern hilft der FSH Bayern seinen Betrieben, diesen Herausforderungen gut gewappnet zu begegnen?
Wir unterstützen in Fragestellungen rund um den betrieblichen Alltag, die unseren Innungsbetrieben einen Marktvorteil bringen können. Auf der HOLZ-HANDWERK 2018 bietet unsere Sonderschau „DesignObjekt – ObjektDesign eine Anlaufstelle, um aktuelle Themen mit uns zu besprechen.

Die bereits erwähnte Rückbesinnung des Kunden auf Qualität, regionale Produkte und Individualität bietet unserem Handwerk große Chancen. Dazu gehört auch die Gestaltung. Auf der Sonderschau greifen wir dieses Thema auf. Bedenken Sie: Der Beruf des Schreiners ist einer der wenigen, bei dem Gestaltung und Umsetzung aus einer Hand kommen. Deshalb muss die Gestaltung auch als Marketingargument begriffen und eingesetzt werden. Unser Ziel ist es, den Betrieben Anregungen und Möglichkeiten zu bieten, sich vom industriell geprägten Mitbewerbermarkt abzugrenzen und sich individueller zu positionieren.

Wie gelingt dem kleinen Betrieb diese Positionierung?
Die Spezialisierung auf professionell ausgelegte Produkte ist Fundament für den betrieblichen Erfolg. Ein möglicher Ansatz, den wir auf der Sonderschau darstellen, ist die Planungs- und Gestaltungsleistung. Mit dem Innungsmeister als Koordinator von der Entwurfsplanung bis zur fertigen Hauseinrichtung sind Kunden in der Lage, den persönlichen Geschmack in Form eines individuellen Produkts umsetzen zu lassen. Dabei geht es in der Regel nicht um isolierte Leistungen. Ganzheitliche Gestaltungskonzepte erfassen die natürliche Umgebung, die Leidenschaften des Nutzers, seine Vorlieben für Farben und Formen oder die Weiterführung der Architektur in die Möblierung. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Situation für beide Partner: Der Schreiner hat eine entsprechende Entlohnung für sein Know-how erhalten und der Kunde ein Stück Lebensqualität. Die Sonderschau zeigt erfolgreiche Beispiele.

www.holz-handwerk.de/sonderschau

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