| Vorder- u. Seitenzange an Tisch bauen: Frage im Forum Neuling fragt Profi auf woodworker.de ; Hallo,
ich habe schon in Planung, mir eine Werkbank selbst zu bauen.
Als Platte dachte ... 
14.01.2010, 14:52
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 01.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 40
| | | Vorder- u. Seitenzange an Tisch bauen Hallo,
ich habe schon in Planung, mir eine Werkbank selbst zu bauen.
Als Platte dachte ich an 2 aufeinander geleimte OSB-Platten, damit die Platte dann auf etwa 4 cm Dicke kommt.
Nun überlege ich, ob ich mir die Vorder- und Seitenzange (wie bei einer Hobelbank) auch selbst anbauen kann. Ich habe schon
gute Teile gefunden - und zwar hier: Vorder- u. Hinterzangenführungen
Wie baue ich diese Teile denn in / unter die Werkbank?
Und muss ich die Holzbacken dann selbst herstellen?
Wäre schön, wenn jemand von Euch Tipps für mich hätte.
Schöne Grüße
imebro
Geändert von imebro (14.01.2010 um 14:55 Uhr).
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14.01.2010, 16:29
| | ww-Buche | | Registriert seit: 07.2008 Ort: St.Ingbert
Beiträge: 284
| | | Hallo,
die Spindel wird wie du schon gesagt hast einfach unter der Werkbank verschraubt, aber bitte nicht mit 3,5x35
Zum anderen 2x OSB Platte =VERGISS ES
Ich würde dir eine 40mm Mulitplex empfehlen. Oder geh in den Baumarkt und kauf dir zwei Leimholzplatten aus Buche und leime die zusammen aber OSB ? Ne ! Ist viel zu weich, da wirst du nicht lange Freude haben.
VG
Marco
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14.01.2010, 17:21
| | ww-Robinie | | Registriert seit: 12.2008 Ort: Hamburg
Beiträge: 814
| | | Hobelbankzangen Ich schließe mich Marcos Meinung vollkommen an.
Die ganze Arbeit, und dann OSB? - Nee!
Die paar € solltest du auch noch investieren.
Im Übrigen zum Vorgehen bei der Montage (wirklich nicht so ganz ohne!):
Hast du den link etwas weiter unten auf der page , die du angegeben hast, gesehen?
Da wird der Einbau ganz gut erklärt, finde ich.
Gutes Gelingen wünscht dir
Franz | 
15.01.2010, 08:46
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 01.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 40
| | Hallo und danke für Eure Tipps.
Habe mich jetzt mal informiert und halte im Grunde auch Multiplex-Platten für die ideale Lösung für eine Werkbank.
Allerdings kostet eine solche Platte in etwa 2 x 0,7 m in 40 mm Dicke rund 150,- Euro und das ist mir definitiv zu viel.
Da OSB-Platten auch im Außenbau eingesetzt werden, kann ich mir nicht vorstellen, dass die soooo schlecht sein sollen für eine Werkbank. Ich schlage übrigens nicht dauernd mit dem Hammer auf der Werkbank rum. Aber um ab und zu mal etwas zu bauen, würde das doch sicher ausreichen...
Plane übrigens, die Platte später dann auch mit Leinölfirnis oder ähnlichem zu tränken, damit sie härter und widerstandsfähiger wird.
Mit den Hobelbankzangen etc. bin ich noch unsicher.
Habe mir mal die Erklärung angeschaut, wie man die Hinterzangenführung einbaut... klingt nicht wirklich einfach :-)
Also mal schau´n, ob ich das mache.
Ich kann mich erinnern, dass es "früher" mal so eine Spannvorrichtung von "PRAKTIKUS" gab. Die bestand aus 2 Teilen. Eines wurde an einer Seite der Werkbank festgeklemmt und das andere Teil eben an der anderen Seite. In diesem Teil war quasi so etwas wie ein kleiner Schraubstock integriert, der dann das zu bearbeitende Holzstück fest eingeklemmt hat. Man konnte diese beiden Klemmvorrichtungen also dann genau so weit voneinander entfernt an der Werkbank festklemmen, wie man es benötigt...
Hier ein Link zu einem solchen Teil (Auktion ist leider abgelaufen): DBGM Praktikus Modell 66
Weiß Jemand, ob es sowas noch gibt?
Danke und schöne Grüße,
imebro
Geändert von imebro (15.01.2010 um 08:51 Uhr).
| 
15.01.2010, 09:54
| | ww-Robinie | | Registriert seit: 05.2008 Ort: Koblenz
Beiträge: 1.094
| | Hallo,
schau mal nach Bankhaken, Spannwerkzeuge unter Dieter Schmid - Feine Werkzeuge - Homepage nach, oder bei Festool unter MFT-Zubehör.
Von OSB würde ich die Finger lassen und nimm lieber Multiplex-Birke, oder Exportkistenplatten, die sind auch nicht viel teurer als OSB.
Gibt es in deiner Nähe bei Berthold in Beuel oder Blum in Meckenheim.
Gruß
Gruß | 
15.01.2010, 10:03
| | ww-Buche | | Registriert seit: 07.2008 Ort: St.Ingbert
Beiträge: 284
| | | Hallo,
also ich weiß ja nicht wo du das Multiplex herbekommst das 150€ soll kosten. Ich habe für meine 40mm Platte ca. 37€ pro m² gezahlt.
Aber die Idee mit dem MFT ist auch nicht schlecht. Es gibt solche Spannhilfen für den Tisch, die glaube ich im doppelpack 80€ kosten. Dann bohrst du dir mit nem Forstner/Kunstbohrer passende Löcher in dein OSB und fertig ist die Bank.
Aber überlege dir das bitte nochmal.
VG
Marco
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15.01.2010, 10:57
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 01.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 40
| | Hi bello,
habe eben bei Berthold angerufen, aber die haben solche Platten nicht. Der Mann hat mir ne andere Platte empfohlen (Name hab ich vergessen), aber die kostet schon 40,- pro m² und ich muss eine ganze Platte nehmen, da er die extra bestellen muss. Ist also auch zu teuer.
Bei Festool habe ich gar nichts passendes an Spannvorrichtungen gefunden und bei Dieter Schmid auch nicht  Eine gabs dort, die mußte aber erst auf ein Kantholz geschraubt werden... merkwürdige Lösung
Es muss doch solche Spannvorrichtungen irgendwo geben.
Marco... woher hast Du denn diese günstige Multiplex-Platte?
Und wo bekommt man denn solche Spannvorrichtungen, wie Du beschrieben hast?
Danke,
imebro | 
15.01.2010, 11:54
| | ww-Buche | | Registriert seit: 07.2008 Ort: St.Ingbert
Beiträge: 284
| | | Hallo,
ich habe die Platte damals bei meinem Holzhändler um die Ecke geholt (im Saarland) Es gibt aber auch die Multiplaxplatten in verschiedenen Qualitäten und Güteklassen. das MPX in der klasse eins kostet schonmal um die 80€ pro m² aber für ne Werkbank brauchst du ja kein mega geiles Material.
beim Holzhändler musst du ne ganze Platte nehmen schon klar. frag dochmal bei deinem oder einem Schreiner im Ort nach, der berechnet dir nur den Preis des tatsächlichen Materials.
Und die Festool Dinger sind beim zubehör des MFT dabei. Ich schaue gleich mal und stelle den Link rein.
VG
Marco
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15.01.2010, 11:57
| | ww-Buche | | Registriert seit: 07.2008 Ort: St.Ingbert
Beiträge: 284
| | da bin ich wieder. Zubehör - MFT-SP
das sind die Teile
VG
Marco
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15.01.2010, 12:11
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 01.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 40
| | Hallo Marco,
vielen Dank für die Mühe...
ich kapier zwar noch nicht so ganz, wie diese Dinger funktionieren sollen 
aber sieht schon mal gut aus...
Ich dachte an solche, wie in meinem Link dargestellt... die man einfach am Werktisch festschraubt (mit so eine System, wie man frühere Schreibtischlampen am Tisch fest geklemmt hat).
Die Idee mit dem Schreiner ist auch gut.
Werd ich bei Gelegenheit mal testen.
Danke und Gruss
imebro | 
15.01.2010, 15:17
| | ww-Robinie | | Registriert seit: 05.2008 Ort: Koblenz
Beiträge: 1.094
| | | Hallo,
im Berthold-Lager auf der Königswinterer Strasse gibt es mit Sicherheit Birke Multiülex.
Die Spanner von Festool funktionieren ähnlich wie eine Hebelzwinge, nur daß sie waagerecht im Mft stecken. Du musst Dir nur einige Löcher in die Arbeitsplatte bohren, oder von Festool eine Ersatzarbeitsplatte für den grossen MFT besorgen, ca 40 €. Ein guter Händler in deiner Nähe ist Kleefuss in Oberkassel
Gruß | 
15.01.2010, 16:26
| | ww-Ulme | | Registriert seit: 04.2009 Ort: Leverkusen
Beiträge: 172
| | | Such mal im Web nach
Woodworkers Vise
Wenn Du aus USA importieren willst, dränge den Lieferanten dazu mit UPS zu senden. Die sitzen inKöln und wickeln den ganzen Steuerkram ab.
Bei dem derzeitgen Wechselkurs kommst Du trotz Zoll und MwSt immernoch besser weg als hierzulande zukaufen.
vG Helmut | 
18.01.2010, 15:00
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 01.2010 Ort: Bonn
Beiträge: 40
| | Hallo,
nochmal eine Frage zu den Zangenführungen...
Ich habe gelesen, dass man diese Vorderzangenführung (CZ) auch als Hinterzangenführung einbauen kann: Zangenführungen
Wie seht Ihr das?
Dann beschäftigt mich noch die Frage bezüglich der eigentlichen Arbeitsplatte weiterhin :-)
Eben habe ich ein Beispiel gefunden, wo sich jemand quasi aus mehreren Balken, die aneinander geleimt wurden, eine Arbeitsplatte erstellt hat. Ein anderer wiederum hat mehrere Bohlen in 60-er Dicke genommen und zusammen geleimt.
Was wäre Euer Tipp?
Danke und Gruss,
imebro | 
18.01.2010, 15:06
| | ww-Buche | | Registriert seit: 07.2008 Ort: St.Ingbert
Beiträge: 284
| | | Hallo,
die Möglichkeit eine Platte aus den 60er Bohlen herzustellen stellt in der Regel kein Problem dar. Die Frage ist nur:Wie ist deine Maschinelle Ausstattung?Kannst du das selber machen ?
Ne Stichsäge alleine reicht da nicht, und das alles selber dann zu kaufen würde vermutlich deinen Rahmen sprengen.
Ich würde bei der Multiplexplatte bleiben.
VG
Marco
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18.01.2010, 16:02
| | ww-Robinie | | Registriert seit: 02.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 1.246
| | | Hallo Imebro,
zur Arbeitsplatte: Ich habe mal einen Werkbank für einen Freund geplant. Der freundwollte eine möglichst schwere Platte um Schläge gut zu dämpfen. Meine Idee war dazu billige Busche-Küchenarbeitsplatten aus dem Baumarkt (die mit den Längsstößen) aufeinanderzupacken indem ich sie flächig verleime und mit einem Haufen Schrauben "spanne". Die Schrauben muss man natürlich wieder herausdrehen, damit bei eventuell notwendigen Bohrungen keine Schrauben im Weg sind. Ich wollte 3 x 27mm nehmen und wäre auf eine 81mm -Platte gekommen. das wäre schon ein ganz ordentliches Ding gewesen....
Leider ist aus diversen Gründe nix aus der Sache geworden.....
Als Anregung (wie Ottmar immer sagt)
Gruß
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