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Schlossarten für hohe Türen?

: Frage im Forum Neuling fragt Profi auf woodworker.de ;
Hallo, Bei einer Vitrine, als Beispiel, mit einschlagender Tür, 1820mm hoch, 45er Rahmenfriesbreite auf Seite ...
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  #1  
Alt 10.12.2009, 10:17
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Schlossarten für hohe Türen?

Hallo,

Bei einer Vitrine, als Beispiel, mit einschlagender Tür, 1820mm hoch, 45er Rahmenfriesbreite auf Seite des Schlosskastens, 21er Materialstärke auf Seite des Schließbleches... welche Schlossarten kann man da verwenden, möglichst ohne diese "Stangenverschlüsse"? Geht da überhaupt was? Ist bei 1820 noch die Verwendung eines Einsteckschlosses vernünftig?

Danke im voraus,
Dalbergia
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  #2  
Alt 11.12.2009, 12:43
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Will das Thema nur aus der Versenkung holen, ist ja schon eine Seite weiter gerutscht. Frage ist noch offen, wäre klasse, wenn mir da jemand helfen könnte!
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  #3  
Alt 11.12.2009, 19:21
ww-Robinie
 
Registriert seit: 02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 1.246
yoghurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo Dalbergia,
ich denke nicht, dass Du dass ohne "Stangenverschlüsse" geregelt kriegst. Ist es ein Gesellenstück? Wenn Die aufgesetzte Drehstangen mit Haken und dem ganzen Brimborium zu hässlich sind (was ich gut verstehen kann), dann könntest Du versuchen mit Schubstangen zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob es so was bei den üblichen Verdächtigen im Katalog gibt (soll sich einer von den Profis melden, die den Häfele im Kopf haben!) aber ich kenne Lösungen wo solche Verschlüsse (dann aber ohne Schloss) in Vollholz realisiert wurden. Bei Interesse suche ich das für Dich raus und scanne es ein....

Gruß

Heiko
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  #4  
Alt 11.12.2009, 19:50
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hi,

ja, ist ein Gesellenstück. Das "Problem" ist, dass ich einen Innenkorpus mit Schubkasten drin habe, der ziemlich nah (so weit wie möglich) an die Tür heranreichen soll. Quasi ein bisschen als "versteckter" Schubkasten hinter einem Rahmenquerfries, und die Schlösser mit Stange würden da nicht mitmachen. Also alle Lösungen, wo man so dezent und unsichtbar wie möglich arbeiten kann, sind gerne gesehen.

Ich habe mit Schlössern, wo irgendwie Stangen vorkommen, noch nie gearbeitet, und wir stellen auch keine Massivholzmöbel der oberen Preisklasse her, daher wirkt die Theorie jetzt vielleicht etwas unbeholfen, aber: Wäre es möglich, den Schlosskasten bündig einzulassen, und die Stange in einer ausgefrästen, breiten Nut laufen zu lassen? So könnte der als Zwischenboden getarnte Innenkorpus mit dem Schubkasten immer noch nah an die einschlagende Tür dran konstruiert werden.

Geändert von Dalbergia (11.12.2009 um 19:54 Uhr).
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  #5  
Alt 11.12.2009, 19:59
ww-Robinie
 
Registriert seit: 02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 1.246
yoghurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo,
na ja, ich denke schon, dass man ein Drehstangenschloss bündig einlassen kann - auch wenn es nicht dafür gedacht ist. Das sieht dann aber auch so aus. Hinzukommt, dass Du Dein aufrechtes Fries damit asymmetrisch schwächst. Verzug ich hör Dir trapsen... lass das lieber, das haut Dir der Prüfungsausschuss um die Ohren!

Gruß

Heiko
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  #6  
Alt 11.12.2009, 20:06
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Naja, ok, das ist ein Argument, habe ich in der Eile jetzt gar nicht bedacht. Nur dann bleibt das Problem das alte. Sichtbar viel Platz nimmt so eine durchgehende Stange dann ja doch ein.
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  #7  
Alt 11.12.2009, 20:16
ww-Eiche
 
Registriert seit: 01.2009
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 303
anobium60 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Ich würde dir ein Schubstangenschloss empfehlen- falls es konstruktiv geht, d.h. du einschlagende Türen hast. Die Türstärke muss, um die Schubstangen einzulassen und flächenbündig abzudecken können, ca.27mm betragen. Bin nicht sicher ob es auch Schubstangen mit einer zusätzlichen Falle gibt.
Habe gerade von einschlagender Tür gelesen... also sollte es klappen.

Geändert von anobium60 (11.12.2009 um 20:19 Uhr). Grund: Ergänzung
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  #8  
Alt 11.12.2009, 20:20
ww-Robinie
 
Registriert seit: 02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 1.246
yoghurt befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ja, genau... Guck mal bei Herzig (und fang schon an zu sparen!): Schubstangenschhloss dezent...
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  #9  
Alt 11.12.2009, 20:23
ww-Eiche
 
Registriert seit: 01.2009
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 303
anobium60 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Gibt es nicht nur bei Herzig. Ich müsste mal nachschauen wo ich sie damals (Meisterstück) her hatte. Bestimmt nicht aus der Apotheke.
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  #10  
Alt 11.12.2009, 20:39
ww-Eiche
 
Registriert seit: 01.2009
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 303
anobium60 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Schloss war von JuNie. Gibt es bestimmt noch. Ich habe es komplett eingelassen, und die Schubstangen mit einer 3 mm dicken Leiste (mit Zeitung eingeleimt) abgedeckt. Ob es diese Schlösser auch mit einer Mittenschließung gibt, weiss ich nicht.
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  #11  
Alt 11.12.2009, 21:39
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Materialstärke ist 21. 27 mm wäre mir bei einer Breite von 45mm einfach schon zu viel, und würde auch den gedachten Sinn, das Stück soll zierlich und leicht wirken, kaputt machen. Die CAD-Zeichnung ist auch fertig, bis auf das Schloss. Wenn es da keine Schlossvarianten gibt, die man bei 21mm gut verstecken kann, dann muss ich umdenken. Eine Vitrine ist ja kein Waffenschrank, den man unbedingt abschließen muss. Wäre schön, wenn's geht, aber ich glaube, auch wenn ich wirklich auf dem Schlossgebiet Null Ahnung habe, dass das Argument mit dem "asymmetrischen Schwächen" eines Rahmenfrieses doch noch Gewichtung hat.

Wenn ich diese Zeichnung: Schubstangenschloß DEZENT Detailzeichnung

nicht total verpeile, dann müsste ich bei 21mm also 13mm tief einlassen, blieben 8mm übrig. Klingt für mich jetzt echt utopisch, das mit 21mm hinzukriegen.
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  #12  
Alt 12.12.2009, 20:15
ww-Eiche
 
Registriert seit: 01.2009
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 303
anobium60 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Du peilst schon richtig, ist aber nur im Bereich des Schlosskasten. Das funktioniert schon. Acht mm ist so wenig nicht. Bei meiner oben genannten Lösung wäre es (glaube ich) auch nicht (viel) mehr gewesen.
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  #13  
Alt 13.12.2009, 16:55
ww-Fichte
 
Registriert seit: 11.2009
Beiträge: 20
Dalbergia befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das beruhigt mich für's erste ehrlich gesagt ungemein. Die Konstruktion nämlich nochmals so scharf zu überdenken wäre Stress pur gewesen, aber wenn's Möglichkeiten gibt, Schubstangenschlösser weitgehend störungsfrei verschwinden zu lassen, dann passt ja noch alles mit dem "versteckten" Schubkasten.

Tausend Dank für den heißen Tipp mit Herzig, normal über google findet man zu dem Thema irgendwie so gar nix, oder ich bin zu doof dazu... schönen Abend wünsch' ich!
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  #14  
Alt 13.12.2009, 21:30
ww-Eiche
 
Registriert seit: 01.2009
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 303
anobium60 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Ich drück dir beide Daumen! Wenn du dich für Herzig entschieden hast (bestimmt eine gute Wahl!) solltest du aber bald bestellen, so wie man höhrt (auch hier im Forum) haben die manchmal lange Lieferzeiten.
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hohe, schlossarten, türen

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