| Linoleum Desktop: Frage im Forum Profi fragt Profi auf woodworker.de ; Hallo zusammen,
Ich beschäftige mich gerade mit Linoleum Tischplatten.
Ich belege 25mm Spanplatte mit Linoleum ... 
10.02.2004, 16:12
| | ww-Ahorn (europ.) | | Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 100
| | | Linoleum Desktop Hallo zusammen,
Ich beschäftige mich gerade mit Linoleum Tischplatten.
Ich belege 25mm Spanplatte mit Linoleum von Forbo.
Der Kunde möchte einen PP oder ABS Umleimer.
Das bedeutet das ich die Kante nachträglich bündigfräsen muss.
Dabei entstehen schnell Glanzstellen und Kleine Kratzer in der Obefläche.
Wer weiss wie man Linoleum wider versiegelt oder die Kratzer ausbessern kann?
Freue mich auf eure Tips.
Schöne Woche BJL | 
10.02.2004, 23:26
|  | ww-Nussbaum | | Registriert seit: 08.2003 Ort: daheim :)
Beiträge: 88
| | | Hallo,
weiß ja nicht, obs hilfreich ist, aber wir haben mal Linoleumstreifen in Dreischichtplatten eingeleimt (also erst halt eine Ausfräsung gemacht, und dann eigenleimt), und anschließend die komplette Fläche erst grob und dann fein überschliffen, und danach insgesamt komplett gewachst. Gab eigentlich keine Probleme.
Nur ist das in deinem Fall wohl nicht lohnend, die ganze Fläche zu überschleifen, nur wegen ein paar eventueller Kratzer.
Bliebe vielleicht noch die Möglichkeit, die Linoleumfläche abzukleben vor der weiteren Bearbeitung. | 
11.02.2004, 08:33
|  | cheffe vom forum | | Registriert seit: 08.2003 Ort: Paderborn
Beiträge: 1.419
| | Hallo Lisa, hallo BJL
wollte das mit dem abschleifen von Lisa nicht ganz glauben, (sorry lisa, nicht persönlich)) aber es stimmt tatsächlich.
Zumindest wenn man diesen Artikel Glauben schenken darf: Zitat:
Linoleum versiegeln?
Die Anbieter von Linoleum führen einen Glaubenskrieg über die beste Oberflächenbehandlung. Große Firmen wie DLW oder Forbo "veredeln" den Boden ab Werk mittels einer hauchdünnen Acrylat-Schicht. Alternative Anbieter propagieren die Pflege mit natürlichem Hartwachs. Für beide sind die Zeiten des Bohnerwachses auf Paraffinbasis aber vorbei. Den strengen Geruch vergangener Tage führt man heute auf das petrochemische Bohnerwachs zurück, das sich mit den Inhaltsstoffen von Linoleum nicht vertragen habe.
Dagegen hat mit natürlichen Wachsen behandeltes Linoleum optische Vorteile, sagt Wilfried Oschwald, Geschäftsführer eines mittelständischen Bodenleger-Fachbetriebs und Vertreiber der Marke Linatural. Das Wachs sei "näher am Naturmaterial Linoleum", die Pflege und das Ausbessern einzelner Kratzer fallen leichter. "Wir haben Bundeswehrkasernen und Krankenhäuser mit unseren Böden ausgestattet. Die Betreiber achten genau darauf, was die Böden an Pflegeaufwand kosten."
Dem gegenüber steht der Nachteil des etwas höheren Preises, weil die Erst-Einpflege aufwändiger ist. Einen weiteren Vorteil der Acrylat-Beschichtung sieht die Firma DLW: Der Boden ist bereits unmittelbar nach dem Verlegen geschützt, leidet nicht unter Verschmutzungen durch Baustaub. In den von DLW empfohlenen Pflegeprodukten sind die gleichen Polyacrylate enthalten, sodass die Schutzschicht immer wieder ergänzt wird. Dieses Finish sei so dünn, dass die Eigenschaften von Linoleum nicht darunter litten. Unser Test zeigt aber beim DLW-Produkt Marmorette eine untypische elektrostatische Aufladung, vermutlich wegen der Beschichtung. Das Finish kann auch nachträglich entfernt und die Oberfläche dann mit Wachs behandelt werden. | Quelle Ökotest http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=30511 | 
14.02.2004, 13:03
|  | ww-Nussbaum | | Registriert seit: 08.2003 Ort: daheim :)
Beiträge: 88
| | | Hallo Michael,
wir waren dem Versuch, das abzuschleifen auch erst skeptisch gegenüber. Aber es hat tatsächlich funktioniert, wobei das natürlich dem Schleifpapier nicht gut bekommen ist, weil es ziemlich schnell zu war.
Wie es sich allerdings auf lange Sicht macht, das weiß ich noch nicht, da das Ganze noch nicht so lange verbaut ist. Aber bis jetzt sieht es noch gut aus.
Ciao,
Lisa | 
02.03.2004, 14:42
| | | | haben das linoleum (forbo-walton uni) mit leinöl-firnis "versiegelt"
und siehe da!!!!
glänzt super,
klebt super,
und quitscht natürlich auch!!!!!!!
in weiterer folge haben wir das ganze mit terpentin wieder gereinigt!
resultat wissen wir noch nicht!
kratzer sind weg(bis auf den schmutz den wir reingefirnist haben)
alles in allem eine "oasch" idee
grüpße aus salzburg
anton und michi! ho ho ho | 
04.03.2004, 14:05
| | | | terpentin terpentin machtlos.......
neuer versuch mit kunstharzverdünnung!
in weiterer folge schleifmaschiene! | 
15.01.2006, 15:54
| | ww-Pappel | | Registriert seit: 01.2006 Ort: auf der schwäbischen Alb
Beiträge: 4
| | | Hallo,
Leute was macht Ihr denn??
Klebt doch zum Bearbeiten die empfindlichen Flächen ab.
Gut, Katze liegt im Brunnen! Schon passiert.
Die Firma CC Dr. Schutz hat in Ihrem Lieferprogramm den Lino Grundreiniger.
Diesen auftragen, einwirken lassen und dann wieder alles mehrfach mit klarem Wasser abwaschen. Stinkt nicht, geht einfach und holt alle Schichten und Ölreste weg. Danach geht Ihr 1 - 2 mal mit dem Lino Siegel drüber und die Oberfläche ist wieder top. Das funktioniert übrigens auf tausenden von m² Objektfläche und somit auch auf einem Schreibtisch. Wenn der Uni Walton ( sowiso ein sehr empfindliches Stück ) sauber geschliffen ist trotzdem kurz mit Grundreiniger ran. Ihr habt dabei durch die Wärmeentwicklung beim schleifen den Schmodder in die tieferen Schichten transportiert. Besser erst Grundreinigen, dann noch mal nen Feinschliff und danach versiegeln. So müsste sich das Problem wieder lösen lassen. Für BJL: Die Firma Forbo verwendet im Moment ein PU-Bassierendes Versiegelungssystem. Dafür hat Dr. Schutz CC einen speziellen PU Reiniger und einen speziellen PU Siegel. Um nur die kleinen glanzstellen weg zu bekommen, die ganze Tischplatte sehr dünn damit abreiben, fertig Kässe gegessen.
Es grüßt Euch
alb-spezial | 
15.01.2006, 17:58
| | Moderator | | Registriert seit: 10.2004 Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.620
| | | quote"Das funktioniert übrigens auf tausenden von m² Objektfläche und somit auch auf einem Schreibtisch."
naja, fussboden und möbeloberflcähe sind schon zwei verschiedene dinge, was die oberflächenbeschaffenheit angeht.
__________________ grüsse vom westzipfel, thomas | 
15.01.2006, 23:08
| | ww-Pappel | | Registriert seit: 01.2006 Ort: auf der schwäbischen Alb
Beiträge: 4
| | Hier magst Du recht haben, zumindestens was Lackierungen angeht.
Sei so gut und erklär aber den Unterschied bei Lino.
Sorry, den veränder ich auf einem Boden wie auf einer Tischplatte genau so wenig.
Wie Lino hergestellt und zusammengesetzt ist dürfte allgemein bekannt sein??
Also wird er auf einem Boden die identischen Dienste verrichten wie auf einer Tischplatte. Und was das ständige begehen mit Schuhen angeht. Der hält das aus und ich glaub nicht das Du auf Deinem Schreibtisch Tango tanzt.
Sollte es von Interresse sein, auch etliche Schreibtische wurden von unseren Kunden schon so belegt. 2 St. hab ich mir außerdem selbst so gebaut und genau so eingepflegt. Glaub mir, Fußboden oder Möbel, dies ist der einzige Weg einen Lino richtig einzupflegen. Weitere Infos über Lino Grundreinigung und Einpflege findet man auf den Websites vol DLW und Forbo.
VOB und BFS-Merkblätter sind anerkanntes Regelwerk die dieses nicht anders vorschreiben.
Sollte ich das Bedürfniss haben und möchte einen Lino ablackieren, nun gut, steht ja jedem frei. Aber warum sollte ich dann ein reines Naturprodukt verwenden und mit Plastik überziehen. Wenn ich das will nehme ich gleich einen Homogenen CV-Belag und klatsch den drauf. 
__________________ Du weißt nie was Du kannst, ehe Du es nicht versuchst !!! | 
16.01.2006, 10:38
| | Moderator | | Registriert seit: 10.2004 Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.620
| | | hi,
so habe ich das auch gar nicht gemeint. ich wollte nur darauf hinweisen, dass das, was am fussboden ok ist, noch lange nicht für eine möbeloberfläche gelten muss.
wenn ich meine holzoberflächen an möbeln in einer lackqualität abliefern würde, wie ich es bei parkett machen, würden meine kunden mich vermutlich vierteilen (oder weinend in der ecke sitzen).
__________________ grüsse vom westzipfel, thomas | | Sponsor Links | | 
17.01.2006, 15:07
| | ww-Ahorn (europ.) | | Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 100
| | | Hallo zusammen das ist zwar ein alter Eintrag von mir aber scheinbar top aktuell.
Ich habe in der Zwischenzeit einen eintägigen Forbo Lehrgang speziell für desk top Beläge besucht.
Naturbelassen ist der Linoleum nicht gerade.....
Er ist ab Werk mit einen Schutzlack versehen.
Man kann die Oberfläche wachsen, ölen, oder mit Acryl Dispersion oder 2 K-Lack behandeln. Wasserlack ist bis jetzt noch nicht geeignet.
Übrigens stellt ein Belag auf einer Tischplatte ganz andere Ansprüche als ein Bodenbelag. Der Kleinste Krazer oder eine Glanzstelle sind beim Kunden Grund zur Beanstandung.
Schönen Gruss aus der Schweiz
BJL | 
17.01.2006, 22:26
| | ww-Nussbaum | | Registriert seit: 11.2005
Beiträge: 97
| | | Hallo, ich habe schon mehrfach tische mit lino-desktop ( tolles neudeutsch ) belegt. dann 5 mm anleimer dran und ein eiermanngestell drunter. massivholz anleimer mit adler beigemacht, alles fein sauber mit rotex geschliffen, braucht ein bißchen übung um keine kreise zu hinterlassen , geht aber und dann mit hartöl eingelassen. das war von naturhaus . müßte aber auch nit anderen gehen.
viele grüße joh.t. | 
08.06.2006, 13:13
| | | | Linoleum Desktop Hallo Zusammen,
gibt es neue Erkenntnisse in Sachen Linoleum Desktop? | 
09.06.2006, 09:23
| | ww-Kirsche | | Registriert seit: 04.2006 Ort: /
Beiträge: 158
| | kleb doch einfach das Linolium mit Packband ab  | 
09.06.2006, 15:09
|  | ww-Birnbaum | | Registriert seit: 09.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 233
| | | kleiner witz zum wochenende, putzhobel, oder was?
__________________ Ein Nordlicht im Rheinland
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