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Holzhaus streichen : Problem Lack

: Frage im Forum Neuling fragt Profi auf woodworker.de ;
Hallo, will mein Haus streichen, hierzu ist folgendes Problem aufgetreten: Der letzte Anstrich war vor ...
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  #1  
Alt 18.10.2005, 18:33
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Holzhaus streichen : Problem Lack

Hallo,
will mein Haus streichen, hierzu ist folgendes Problem aufgetreten:

Der letzte Anstrich war vor 8-11 Jahren mit Lack. Nun habe ich als erstes da schon viele schwarze Stellen das ganze Haus gekärchert mit dem Problem , dass einer glatten Oberfläche nun eine sehr rauhe entstanden ist.

II. der Lack läst sich nicht überall entfernen. Habe nun mal eine Seite mit Lasur (Eiche hell) gestichen und festgestellt, dass da wo der Lack ist die Sache hell ist und da wo gekärchert wurde ein sehr dunkels bild entsteht.

Meine Frage:

a) wie bekomme ich nun die rauhe Oberfläche in Griff und
b) wie bekomme ich den Lack einheitlich (Säure, Bandschleifer ...) weg.

Es eilt, danke !!!
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  #2  
Alt 18.10.2005, 19:18
Moderator
 
Registriert seit: 10.2004
Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.343
raftinthomas ist ein sehr geschätzer Menschraftinthomas ist ein sehr geschätzer Menschraftinthomas ist ein sehr geschätzer Mensch
eile mit weile !
das dunkle bild enststeht, weil du das rohe holz befeuchtet hast. dann haben sich die faserm hochgestellt. darauf hast du dann lasiert. und da, wo die fasern so ne art "katzenfell" bilden, nimmt die oberfläche natürlich sehr viel lasur auf. daher wirds dunkel. ausserdem bricht diese oberfläche natürlich das licht anders.
einfache möglichkeit wäre jetzt, mal einen teil mit nem extenterschleifer und 180er (oder 220er) papier anzuschleifen, und dann noch mal dünn drüber zu lasieren.
wenn das kein befriedigendes ergebnis bringt oder du von vorn herein ein sehr gutes ergebnis wünschst, gibts wohl nur eine möglichkeit: alles an restlasur runterschleifen, dann die gesamte oberfläche gleichmässig schleifen (mein vorschlag wäre hier 120er papier), und dann neu lasieren.
was sicher noch interessant ist: was benutzt du für ne lasur, und woraus ist deine fassade (material und abmessung der elemente)?
schneller ging nicht...
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  #3  
Alt 19.10.2005, 10:08
Unregistriert
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Beiträge: n/a
Lasur : Xyladecor (Eiche hell)

ca. 100 qm

Werde mal alle fünf Bretter schleifen und mal sehen !
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  #4  
Alt 13.11.2005, 21:24
Unregistriert
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Beiträge: n/a
Blinzeln Ich habe auch eins

Mein Holzhaus ist mitlerweile 14 Jahre alt. Beim ersten Streichen haben wir eine billigen Lasur aus dem Baumarkt verarbeitet FINGER WEG.
War nach vier Jahren schon unansehnlich, also mit dem Kärcher drüber alles Rau aber nicht alles ab. Dann habe ich in 4 TAGEN das ganze Haus mit dem Exenterschleifer abgeschliffen erst mit 40er dann mit 120er Körnung.
Dann hatte ich die Gloreiche Idee Leinölfirnis zu verarbeiten, gemischt mit Terpentinersatz, rein in die 5liter spritze und drauf aufs Haus, kurz drüberwischen fertig. Aber Achtung nicht in der Blütenstaub Zeit. Das Ergebnis hat ca 6 Jahre gehalten und gut ausgesehen, war voll im BIO Trip, eigentlich war ich recht zufrieden, aber musste wieder mal was anders ausprobieren.
Habe ein Terassengeländer mit Bondex Dauerschutzlasur gestrichen bin Hellauf davon begeister sieht nach 5Jahren aus wie neu. Also Exenterschleifer raus und Vertrocknets Leinöl vom Haus runter.
Das Angebot vom Aldi Süd Holzschutzlasur 5liter 10? gekauft, im Internet geschaut was man gekauft hat und siehe da ein Markenhersteller mit siebenjahres Garantie, Aldi geplündert und drauf aufs Haus ist jetzt 2 Jahre drauf sieht aus wie am ersten Tag.

So jetzt Wünsche ich Dir viel Spaß bei der Arbeit.
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  #5  
Alt 13.11.2005, 21:28
Benutzerbild von Rühl
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Ich möchte nur dazu raten eine Dünnschichtlasur zu verwenden!

Da blättert nie was ab und man muss nur nachstreichen.
__________________
Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!
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  #6  
Alt 15.11.2005, 00:59
Benutzerbild von Eurippon
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Beiträge: 1.250
Eurippon ist ein sehr geschätzer MenschEurippon ist ein sehr geschätzer MenschEurippon ist ein sehr geschätzer Mensch
Gebe Rühl Recht. Allerdings erfordert Dünnschichtlasur häufigere Wartung, spricht Nachstreichen. Auf der Wetterseite je nach Zustand jährlich oder alle 2 Jahre.
Dafür siehts aber immer aus wie neu...
__________________
Gruss


Michael


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  #7  
Alt 22.09.2006, 15:25
Unregistriert
GAST
 
Beiträge: n/a
Altes Holzhaus

Hallo,
habe ein sehr altes Holzhaus gekauft Baujahr 1948.
Habe nun folgendes Problem es sind 6 Anstriche drauf und ich weiß
nicht welche Farben benutzt wurden. Die Farben blättern zum Teil
ab Wie bekomme ich einen guten Anstrich wieder hin und welche
Vorbereitung muß ich machen.
Gruß patrizia
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  #8  
Alt 22.09.2006, 16:27
ww-Esche
 
Registriert seit: 10.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 428
Glismann befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Abschleifen oder Streichholz :-)

Du must die alte Beschichtung soweit abtragen, bis eine Haftfähige Oberfläche entsteht.
Wieviel und wielage das dauert, kann Dir am Computer sicher keiner beantworten.

Viel Spass
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  #9  
Alt 18.05.2007, 10:13
ww-Pappel
 
Registriert seit: 05.2007
Ort: Freising
Beiträge: 4
Bayernland befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo,

ich hab jetzt gerade diesen Forumbeitrag gelesen und find schöpf jetzt Hoffnung Antwort auf meine Frage zu finden:

Gibt es eine Lasur die der Volvox natur (also farblos, Dickschicht, 1997 verwendet, leider nicht mehr erhältlich) ähnlich ist?

Wir haben ein Haus aus Lärche und möchten das Haus so erhalten wie es jetzt immer noch an vom Dach geschützten Stellen ist.

Das Nachfolgeprodukt von Volvox pro aqua kostet pro 10 Liter 250€, wir haben beim Erstanstrich 60 Liter gebraucht.
Außerdem heißt es in der Beschreibung der Farbe, das leichte eintrübungen möglich sind. Das wird wieder bedeuten, dass die Lasur auf den dunkleren Lärchenblätteren wieder silbrig scheint, das wollen wir aber nicht.

Vieleicht weiß jemand von euch eine Lasur die einen von den ausdünstungen her nicht umbringt, müsste nicht unbedingt Bio sein.

Gruß

Gabi

Geändert von Bayernland (18.05.2007 um 10:14 Uhr). Grund: Rechtschreibfehler
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  #10  
Alt 11.07.2008, 18:46
Unregistriert
GAST
 
Beiträge: n/a
Hallo! Haben uns im letzten Jahr ein Holzhaus gekauft. Hier wurde eine Dickschichtlasur aufgetragen die nun reißt. Wir sind uns nun nicht ganz einig wie wir das Haus nun zu streichen haben. Von der Dickschicht lassen wir die Finger aber nimmt man nun eine Dünnschicht oder Mittelschicht? Ich möchte das Haus auch nicht jedes Jahr streichen. Und welche Firma ist gut? Habe schon Sadolin und Xyladecor vorgeschlagen bekommen: Bitte helft und. Danke
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  #11  
Alt 11.07.2008, 21:05
ww-Robinie
 
Registriert seit: 03.2008
Ort: Dortmund
Beiträge: 2.475
WinfriedM befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Sikkens hat einen erstklassigen Ruf im Profibereich. Sadolin gehört ebenso wie Sikkens zu Akzo Nobel, wobei Sadolin die Heimwerker-Schiene ist.

Auch einen Blick in Richtung Naturfarbenhersteller macht Sinn, wenn euch ökologisches Bauen am Herzen liegt:
* Osmo.de
* natural-farben.de -> da kann Frank bestimmt noch einiges zu schreiben
* leinos.de
* biopin.de
* sehestedter-naturfarben.de

Soweit mir bekannt, nimmt man Dickschicht eher für Fenster und Türen, also für maßhaltige Teile. Ansonsten Dünnschicht. Oder eine Wetterschutzfarbe.

So grundsätzlich gilt wohl, auch mit der besten Farbe muss man nach ca. 7-9 Jahren neu behandeln, auf der Wetterseite mitunter schon nach 3-4 Jahren eine Auffrischung.
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  #12  
Alt 11.05.2009, 20:18
Unregistriert
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Beiträge: n/a
Holzlasur

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
Hallo! Haben uns im letzten Jahr ein Holzhaus gekauft. Hier wurde eine Dickschichtlasur aufgetragen die nun reißt. Wir sind uns nun nicht ganz einig wie wir das Haus nun zu streichen haben. Von der Dickschicht lassen wir die Finger aber nimmt man nun eine Dünnschicht oder Mittelschicht? Ich möchte das Haus auch nicht jedes Jahr streichen. Und welche Firma ist gut? Habe schon Sadolin und Xyladecor vorgeschlagen bekommen: Bitte helft und. Danke
Wir haben vor 5 Jahren ein Holzhaus gebaut und haben unser Haus mit der Farbe von der
Firma Lintop ( Pflanzliche Farben )getrichen und sin sehr zufrieden, schaut mal im Internet unter Lintop.de, die beraten einem auch gut.

Gruß
Fam. Heintz
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  #13  
Alt 12.05.2009, 00:18
ww-Robinie
 
Registriert seit: 10.2007
Ort: Lichtenfels
Beiträge: 747
frankundfrei wird schon bald berühmt werden
Holzhaus nach Dickschichtlasur streichen

Es wäre gut, wenn Du erst mal klärst, was Du da auf der Oberfläche an Dickschichtlasur hast. Wenn es eine aus Kunstharzen ist (davon gehe ich aus) und diese außer den Rissen noch ganz gut intakt ist, dann wird es mit Naturfarben auf Ölbasis schwierig.

Du müßtest komplett abschleifen, bevor Du mit ölhaltigen Lasuren arbeiten kannst.

Generell ist die Dickschichtlasur der Wunsch nach einer möglichst langen Pause bis zur Nachpflege des Erstanstriches. Genau darin liegt aber auch die Gefahr. Viel soll viel helfen. Das tut es augenscheinlich - bis das Holz unter der z.T. noch intakten Lasurhaut durch Wassereintritt bei den Rissen dahingammelt. Man muss nicht so schnell ran - wenn man dann aber ran muss, ist der Aufwand der Sanierung sehr hoch. Meisten geht es nicht ohne gänzliches Abschleifen.

Deshalb sind Dünnschichtlasuren vorzuziehen - erst mal unabhängig ob mit Kunstarzen oder Naturharzen. Diese benötigen vielleicht rascher eine Nachpflege, diese ist aber weniger arbeitsaufwändig:

Bei Holzlasuren auf Ölbasis mit Naturharzen benötigt man keinen Anschliff. Es reicht ein Abwaschen der Fassade und man kann nach dem Trocknen mit dem Anstrich beginnen. Das Öl sättigt die Faser und gibt einen Tiefenschutz gegen die Bewitterung. Die Naturharze geben mit Pigmenten den Oberflächenschutz. Ein Unterlaufen von Wasser gibt es nicht. Der Anstich bleibt diffusionsoffen.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural Naturfarben
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dickschichtlasur, holzhaus streichen

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