| Holzdach: Frage im Forum Neuling fragt Profi auf woodworker.de ; Hallo zusammen,
ich habe für unsere Kinder ein Stelzenhaus/Baumhaus gebaut und bin nun beim Dach ... 
17.10.2005, 10:39
| | ww-Pappel | | Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 7
| | | Holzdach Hallo zusammen,
ich habe für unsere Kinder ein Stelzenhaus/Baumhaus gebaut und bin nun beim Dach angekommen. Ursprünglich wollte ich das Dach mit 25x200 Brettern schliessen. Dabei liegt das obere Brett immer etwas über dem darunterliegenden. Nun dachte ich mir aber man könnte auch eine komplette Platte auf eine Dachseite aubringen. Meine Frage wäre, was sich da an Platten eignet? Multiplex? Sollte, da für ein Dach gedacht, natürlich witterungsbeständig etc. sein. Vielen Dank für eure Tipps.
Gruss
juergen | 
17.10.2005, 11:05
|  | Moderator | | Registriert seit: 08.2003 Ort: zwischen Koblenz und Wiesbaden
Beiträge: 5.296
| | Hallo
mh warum nicht auf alt bewährtes zurückgreifen ? Nut und Feder Bretter und darauf Dachpappe. Dürfte am dauerhaftesten sein. Und gibt es auch in unterschiedlichen Farben.
Wenn es bunt und Glatt sein soll könnten die Kompaktplatten in Frage kommen. Gibt es z.B. von www.maxontop.com oder www.formica-deutschland.de
Vorsicht es gibt sowohl interieur als auch exterieur Qualität. Die interieuer ist zwar auch dauerhaft feuchtebeständig aber die Farben sind dicht UV stabil.
Dürfte aber nicht die preiswerteste Variante sein.
Dann wäre da noch die Wasserfest verleimten Sperrhölzer z.B. die häufig erwähnte und auch als Lkw und Anhängerboden verwendet Siebdruckplatten, sind nur optsich wenig ansprechend.
__________________ Ciao von now
Carsten Hier bohren für einen neuen Monitor (X) | 
17.10.2005, 12:36
| | ww-Pappel | | Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 7
| | | Hallo Carsten,
danke für Deine Antwort. Die Nut-und Federbrettvariante war die dritte Möglichkeit die ich im Hinterkopf hatte. Ich finde ein reines Holzdach ohne Dachpappe allerdings optisch etwas ansprechender. Ich weiss, ist nur ein Kinderhaus, aber das Auge arbeitet eben auch mit und der Papa soll ja auch seine Freude dran haben :-). Wenn die Platten zu glatt sind ist es u.U. auch nicht optimal, ich kann mir vorstellen, das die Kinder über kurz oder lang versuchen werden aufs Dach zu klettern. Ich schau mir die Seiten mal an die Du empfohlen hast und danke Dir auf jeden Fall für Deine Anregungen.
Gruss
juergen | | Sponsor Links | | 
17.10.2005, 16:31
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 06.2005 Ort: Baden Württemberg
Beiträge: 44
| | | Holzeindeckung Hallo Juergen,
eine beispielgebende Holzeindeckung ist im Wickingermuseum in Borg, Norwegen zu sehen.
Siehe auch www.naturfoto-online.de, die Aufnahme ist allerdings etwas unscharf.
Mit freundlichen Grüßen
U 421 | 
17.10.2005, 17:32
|  | Moderator | | Registriert seit: 08.2003 Ort: zwischen Koblenz und Wiesbaden
Beiträge: 5.296
| | | Hallo
nur das es sich bei dem Dach in Norwegen um Holzschindeln handelt und die werden nach alter Tradition hergestellt weder gesägt, gehobelt noch geschliffen sondern nur gespalten. Ist natürlich ne ganz edle Variante nur nix wenn die Kids auch auf dem Dach rumlaufen können.
__________________ Ciao von now
Carsten Hier bohren für einen neuen Monitor (X) | 
21.10.2005, 12:59
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 06.2005 Ort: Baden Württemberg
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| | | Holzschindel? ..sehen leider anders aus, mein lieber. (Fahr mal hin)
Mit freundlichen Grüßen
U 421;-) | 
23.10.2005, 15:01
|  | Moderator | | Registriert seit: 07.2005 Ort: Wien/österreich
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| | Mein lieber U421!
Es sind aber doch schindeln!
Schindeln gibt es von 1m bis 10cm länge. Von 5cm dicke bis wenige mm. Nur einfach aufgelegt und beschwert bis keilgenutet und vernagelt. Von geradem abschluss bis biberschwanz...........................
Aber es sind schindeln.
Und der grossteil ist von einem rundling gespalten, da dadurch die haltbarkeit erhöt wird.
Vielleicht kommst du ja mal in die nähe von graz/österreich. Da gibt es das freilichtmuseum stübing. www.freilichtmuseum.at
In diesem sind aus ganz österreich alte bauernhäuser wiedererrichtet worden, als museum für die baukultur des alpenraumes. Dort findest du viele schindelvarianten vor.
gerhard
P.S.: Dieses museum ist wirklich empfehlenswert. | 
27.10.2005, 10:17
| | ww-Tanne | | Registriert seit: 06.2005 Ort: Baden Württemberg
Beiträge: 44
| | | Holzdach Hallo lieber Gerhard,
als Anlage ein Bild mit Holzeindeckung. Ist der Begriff Schindeln eigentlich genormt oder nur Umgangssprachlich geregelt?
Man(n) lernt halt nie aus....
Mit freundlichen Grüßen
U 421 ;-) | 
27.10.2005, 10:37
|  | Moderator | | Registriert seit: 07.2005 Ort: Wien/österreich
Beiträge: 2.187
| | | N'morgen U421!
Auf deinem foto ist eine besonders schöne ausführung von einem schindeldach zu sehen.
Es würde mich nicht wundern wenn in unserer vernormten zeit auch dieser begriff ganz genau definiert wurde. Mir ist bis dato noch nichts bekannt. Zum glück. Schindel ist einfach ein fachbegriff sowie brett oder pfosten.
Schindeln werden ja nicht nur am dach verwendet sondern zum teil auch für die aussenverkleidung von häusern. Im Bregenzerwald in Vorarlberg ist dies zum beispiel üblich. Da werden kleine biberschwanzförmige schindeln verwendet.
gerhard | 
27.10.2005, 12:02
|  | Moderator | | Registriert seit: 07.2005 Ort: Wien/österreich
Beiträge: 2.187
| | Hab ein bisschen im net herumgesucht was es über den begriff "schindeln" so gibt. http://de.wikipedia.org/wiki/Schindel
gerhard | 
27.10.2005, 13:20
| | Moderator | | Registriert seit: 10.2004 Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.641
| | | wie, brett ist nicht definiert ? ein brett ist ein nicht verleimtes stück massivholz, dessen länge grösser ist als die breite und die dicke maximal 40mm beträgt. ists dicker, heisst es bohle. es gibt auch noch irgendwo mindestbmessungen für die breite, ich bin aber zu faul zum suchen.
ich frag die woche mal nen dachdecker zu schindeln...
__________________ grüsse vom westzipfel, thomas | 
27.10.2005, 13:42
|  | Moderator | | Registriert seit: 07.2005 Ort: Wien/österreich
Beiträge: 2.187
| | | Hi Thomas!
Ja, du hast recht.
Hätt mich ja wirklich gewundert, wenn es in zeiten von "gurkenkrümmungsnormen" nicht für alles und jedes eine genaue definition gibt.
gerhard | 
27.10.2005, 14:14
| | Moderator | | Registriert seit: 10.2004 Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.641
| | so, jetzt völlig OT, zum thema normen:
man mag sich darüber aufregen, dass alles genormt und definiert wird. letzlich erleichert es uns das leben ganz eNORM  . kleines beispiel: ich musste mal eine erweiterung für ne schrankwand bauen, und promt hatte das orginal ne 25er lochreihe. quasi für uns handwerker noch nicht weit genug vereinheitlicht (in diesem fall konnte ich dann aber auf einnutleisten mit 25er industrienorm aus dem beschlaghandel zurückgreifen).
zu den DIN normen, und ich denke, das gilt für alle anderen (ISO etc) auch: normen sind jederman zugänglich, und jeder darf sich daran halten. muss man aber nicht, wer nicht mag, oder der meinung ist, ausserhalb der normen sei es besser konstruiert, kann dies gerne tun. aber es vereinfacht dinge wie kompartibilität und vergleichbarkeit, denn normen setzen (mindest)standarts bezüglich masshaltigkeit, festigkeit und was noch alles.
normen werden erst dann zur vorgabe, wenn man verträge schliesst, die diese mit einbinden bzw zur grundlage haben. beispielsweise haben VOB verträge eine menge DIN normen oder auch VDE normen zur grundlage. wäre dies nicht so, müsste man mit dem elektriker über jeden einzelnen lichtschalter reden. oder mit dem schreiner über masse von treppen- und balkongeländern.
soweit,....
ein hoch den gurkenkrümmungsnormern 
__________________ grüsse vom westzipfel, thomas | 
27.10.2005, 14:27
|  | Moderator | | Registriert seit: 09.2004 Ort: Hildesheim- Bockenem
Beiträge: 1.900
| | Zitat: |
Zitat von raftinthomas so, jetzt völlig OT, zum thema normen:
man mag sich darüber aufregen, dass alles genormt und definiert wird. letzlich erleichert es uns das leben ganz eNORM  . kleines beispiel: ich musste mal eine erweiterung für ne schrankwand bauen, und promt hatte das orginal ne 25er lochreihe. quasi für uns handwerker noch nicht weit genug vereinheitlicht (in diesem fall konnte ich dann aber auf einnutleisten mit 25er industrienorm aus dem beschlaghandel zurückgreifen).
zu den DIN normen, und ich denke, das gilt für alle anderen (ISO etc) auch: normen sind jederman zugänglich, und jeder darf sich daran halten. muss man aber nicht, wer nicht mag, oder der meinung ist, ausserhalb der normen sei es besser konstruiert, kann dies gerne tun. aber es vereinfacht dinge wie kompartibilität und vergleichbarkeit, denn normen setzen (mindest)standarts bezüglich masshaltigkeit, festigkeit und was noch alles.
normen werden erst dann zur vorgabe, wenn man verträge schliesst, die diese mit einbinden bzw zur grundlage haben. beispielsweise haben VOB verträge eine menge DIN normen oder auch VDE normen zur grundlage. wäre dies nicht so, müsste man mit dem elektriker über jeden einzelnen lichtschalter reden. oder mit dem schreiner über masse von treppen- und balkongeländern.
soweit,....
ein hoch den gurkenkrümmungsnormern  |
Da wird jetzt aus Reglementierungswut, Freude!
Liebst du auch QM? 
__________________ Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt! | 
27.10.2005, 15:09
| | Moderator | | Registriert seit: 10.2004 Ort: Aachen/NRW
Beiträge: 3.641
| | | wie, qualität? ich bin handwerksmeister, bei mir gibts traditionell nur pfusch....
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